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Senioren 18.10.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de von vde. Am Freitag kommt unbesiegter TSV Ottersberg. Oyten: Mit Winkelmann den richtigen Dreh finden.

Oyten - Mit Freitagabend-Spielen hat Fußball-Bezirksligist TV Oyten gute Erfahrungen gemacht. Zwar ging das Match gegen den Lokalrivalen TSV Bassen in der Saison 2016/17 mit 1:2 verloren – aber von der Fan-Kulisse her war es ein Volltreffer. Und diesmal erwartet die Sammrey-Elf um 19.30 Uhr den TSV Ottersberg. „Das ist kein alltägliches Derby. Als ich an der Wümme Oberliga-Trainer war, spielte Oyten noch in der Kreisliga. Nun treffen sich beide zum Punktspiel“, stellt Axel Sammrey heraus.

Dass die Grün-Weißen als einziges Team noch ohne Saison-Pleite mitten im Titelkampf stecken, dürfte eine Extra-Portion Motivation freisetzen. Der TVO-Coach: „Wir haben einen guten Lauf, finden uns immer mehr. Da freue ich mich richtig auf die Herausforderung.“ Wie heikel die sein wird, zeigt schon die Tatsache, dass Ottersberg in elf Begegnungen lediglich sechs Tore kassierte. „Eine ungeheuer stabile Defensive. Schließlich haben Spieler wie Schröder, Rosenbrock, Klapp und Falldorf noch Oberliga-Erfahrung gesammelt“, hat Sammrey riesigen Respekt.

Dennoch soll seine Mannschaft mutig nach vorne spielen – zumal Top-Akteur Marius Winkelmann in die Startelf zurückkehrt. Daniel Airich hat die Flitterwochen beendet, Ole Persson und Murat Avanas sind wieder fit. Ob jemand aus dem Trio das Anfangs-Mandat bekommt, lässt Sammrey offen. Während Cedric Ellrott Dienst schiebt, steht es dickes Fragezeichen hinter Ömer Aktas (Wade im Training verletzt). Ferdi Bezek weilt in Polen.

Bei den Ottersbergern fehlt lediglich Martin Janot, der sich gegen Etelsen einen Bänderriss zugezogen hatte. „Wir vermissen ihn als Fußballer und auch als Typen, weil er sehr wichtig fürs Team ist“, setzt Co-Trainer Sven Vorburg auf eine baldige Rückkehr. Janot selbst hat leichtes Laufen aufgenommen und träumt vom Hit nächste Woche gegen Hambergen – das bleibt aber noch abzuwarten. Coach Jan Fitschen könnte also aus dem Vollen schöpfen, schließt jedoch Änderungen nicht grundsätzlich aus, wollte dafür noch das Abschlusstraining abwarten. Der Oytener möchte am Wohnort natürlich die Serie fortsetzen: „Wir sind alle hoch motiviert, wie es sich vor einem Derby unter Flutlicht gehört“, freut er sich auf den Schlager. 

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Nachtrag:

Großes Verletzungspech gestern im Abschlusstraining. Unsere Nr.1 Benjamin Skupin musste mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus transporiert werden. Er ist ohne Fremdeinwirkung im Rasen hängengeblieben. Die Mannschaft wird Freitag für ihn kämpfen.

Gute Besserung Benny. Wir wünschen Dir eine baldige Rückkehr ins Team.

Senioren 17.10.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Nico Brunetti. Zu 150 Prozent engagiert. Seit 2015 coacht Axel Sammrey nun schon den TV Oyten – und das soll noch lange kein Ende nehmen. Kürzlich verlängerte der 61-Jährige seinen Vertrag bis 2021. Das Ziel: Die Landesliga.

Oyten. Die Wertigkeit von Verträgen im Profi-Fußball ist offensichtlich gesunken. Immer öfter steigen Spieler, Trainer oder Verantwortliche früher aus dem geschlossenen Arbeitspapier aus – auch im Amateurbereich. Deshalb sind lange Verlängerungen immer mehr mit Vorsicht zu genießen. Denn es gibt längst keine Garantie mehr dafür, dass die getroffene Vereinbarung auch eingehalten wird. Der Fußball-Bezirksligist TV Oyten hat trotzdem eine langfristige Lösung gewagt und seinen Trainer Axel Sammrey mit einem Vertrag bis 2021 ausgestattet (wir berichteten). Und hier ist die Wahrscheinlichkeit auch groß, dass beide Parteien mindestens bis zu diesem Zeitpunkt zusammenarbeiten. „Ich bin sehr verlässlich und schätze den Verein Oyten auch so ein. Ich war ja auch zwölf Jahre beim TSV Ottersberg. Wenn ich Ja sage, dann läuft das so lange. Es war ja keine Entscheidung aus dem Bauch heraus. Ich bin kein Freund davon, alle zwei Jahre woanders hinzugehen“, betont Sammrey, der sogar ein Engagement nach 2021 offenlässt: „Solange es mir Spaß macht und ich das Gefühl habe, etwas bewegen zu können, werde ich Trainer sein – und wenn ich noch mit 105 da rumlaufe.“

Die Übereinkunft beider Parteien sorgt für hohe Kontinuität beim TVO, der über die Vertragsverlängerung des 61-Jährigen froh ist. „Da steckt ein entwicklungstechnischer Plan dahinter. Wir wollen auf die Jugendarbeit und die eigenen Leute setzen: Das sind keine kurzfristigen Themen. Da braucht es eine hohe Stabilität und Planbarkeit“, berichtet der 51 Jahre alte Detlef Meyer, TVO-Vorsitzender der Sparte Fußball. Ihm geht es dabei natürlich nicht nur darum, die Position lange besetzt zu haben, ihm ist auch das Wer wichtig. Und Sammrey ist für Meyer genau der richtige Mann am richtigen Ort: „Wenn ein Trainer wie Axel es schafft, dass so viele Spieler unentgeltlich die Bereitschaft haben, so viel Zeit für den Fußball beim TV Oyten zu investieren, dann musst du als Vorstand reagieren und das wertschätzen. Es gibt kaum jemanden, der mehr Erfahrung hat und weiß, wie Herrenfußball funktioniert. Es gibt genug Beispiele in seiner Vita, die das deutlich machen. Wenn uns gar nichts mehr einfällt, dann können wir da Rafael Czichos nehmen, der bei ihm in Ottersberg gespielt hat und nun Spieler vom 1.FC Köln ist.“ Auch seine bisherige Tätigkeit in Oyten rechtfertigt das Vertrauen des Vereines. Mit der Kreisliga-Meisterschaft im ersten Jahr (2016), dem fünften (2017) und dem dritten Platz (2018) in der Bezirksliga, ist die bisherige Zusammenarbeit von absolutem Erfolg geprägt.

Erster auf dem Trainingsplatz

Wenn möglich, dann soll weiter daran angeknüpft werden. Meyer sagt: „Unser großes Ziel ist der Aufstieg in der Landesliga. Dafür arbeiten wir hart. Das legen wir aber nicht auf ein Jahr fest, weil wir das auch nicht alleine in der Hand haben. Man kann nicht wissen, was in der Zukunft ist, was einzelne Spieler im privaten und beruflichen Bereich machen. Und man weiß auch nicht, wann eine Übermacht wie letztes Jahr der FC Verden in der Liga ist oder wann du mit Absteigern aus der Landesliga wie Etelsen und Ottersberg Konkurrenz bekommst. Da hängst du nicht drin. Wir sind aber überzeugt davon, dass uns unser Weg zum Ziel bringen wird.“ Sammrey teilt dieses Vorhaben und sicher scheint dabei: An seinem Engagement wird es nicht liegen. „Ich bin der Erste, der auf dem Trainingsplatz oder beim Spiel erscheint. Und ich bin nicht der Erste, der wegläuft. Wenn man etwas erreichen will, dann muss man Zeit opfern. Das lebe ich vor“, beschreibt der 61-Jährige.

Senioren 15.10.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Karsten Hollmann. Oytens glückliche Nullnummer. Der TV Oyten holt beim SV Pennigbüttel einen Punkt. Trainer Axel Sammrey ist damit nicht unzufrieden.

Pennigbüttel. Immer und immer wieder forderte der Trainer des SV Komet Pennigbüttel, Marco Meyer, seine Mannen in der ersten Halbzeit auf, nachzurücken. Doch Mittelstürmer Tim Weinmann hing lange Zeit zu sehr in der Luft. Auch deshalb kamen die Hausherren in der Fußball-Bezirksliga 3 nicht über ein torloses Remis gegen den TV Oyten hinaus.

Die selbstbewussten Gäste besaßen sogar die besseren Möglichkeiten. „Deshalb war das Unentschieden auch ein wenig glücklich für uns“, räumte Meyer ein. TV-Goalgetter Pascal Döpke feuerte bereits nach sieben Minuten den ersten Warnschuss auf das gegnerische Tor ab. Auf der Gegenseite blockte Henrik Müller einen strammen Schuss von Marek Entelmann nach einer Viertelstunde kurz vor der Linie ab. „Wieder Bewegung rein, wir stehen“, alarmierte SV-Keeper Philip Böttjer seine Mannen Mitte der ersten Hälfte. Doch derjenige, der sich weiter am meisten bewegte, blieb Pascal Döpke. Nach 25 Minuten ließ Böttjer den alleine auf ihn zustrebenden Angreifer mit einer Glanzparade abblitzen. Oytens Moritz Krimmer vergab kurz vor der Pause kläglich eine Großchance auf Pass von Ömer Aktas.

Joker Joschua Zurek (48.) und Kostantinos Katsanos (59.) verfehlten das Oytener Gehäuse nach der Pause jeweils knapp. Doch dann tauchte wieder Pascal Dökpe frei vor Philip Böttjer auf. Der Keeper machte sich lang und verhinderte erneut einen Rückstand (61.). „Da hätte Pascal aber besser noch einmal quergelegt“, beurteilte sein Coach Axel Sammrey die Szene. Tim Weinmann beförderte die Kugel nach einer schönen Flanke von Marvin Eberhards von rechts eine Viertelstunde vor Schluss über das Tor.

Die letzten Minuten gehörten den noch etwas frischer wirkenden Hausherren. Doch in der 90. Minute versäumten es Konstantinos Katsanos und Tim Weinmann nach einem Hackentrick von Joschua Zurek, einfach mal abzuschließen. „Uns hat die Entschlossenheit vor dem Tor gefehlt“, ließ Marco Meyer wissen. Axel Sammrey sprach von einer gerechten Punkteteilung.

Senioren 13.10.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: FuPa.net: Oyten muss langfristig auf Kapitän Schneider verzichten. Abwehrspieler reißt sich das Kreuzband.

Schon nach wenigen Minuten war für Raphael Schneider das Spiel gegen den MTV Riede gelaufen. Der Kapitän vom TV Oyten musste das Spielfeld frühzeitig verletzt verlassen. Nun hat der TVO Gewissheit, dass Schneider eine Weile ausfallen wird.

Sportlich läuft es beim TV Oyten momentan durchaus rund. Aus den letzten sechs Partien fuhr die Mannschaft von Axel Sammrey 14 Punkte ein. Bei den letzten drei Begegnungen schon nicht mehr am Ball war Kapitän Raphael Schneider, der zu den Leistungsträgern zählt. Er wurde im Spiel gegen den MTV Riede (2:1) bereits nach sieben Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt. Am Donnerstag wurde bekannt, dass der 28-jährige sich das vordere Kreuzband gerissen hat. Zudem wurde eine Beschädigung des Außenbandes festgestellt. Damit fällt der Kapitän wahrscheinlich für den Rest der Saison aus. Dies ist eine Schwächung für den TVO, der morgen beim Tabellennachbarn SV Komet Pennigbüttel antritt.

Senioren 13.10.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: Die Chemie passt – TVO verlängert mit Sammrey. Meyer: „Sind uns schnell einig geworden“

Oyten - Beim Fußball-Bezirksligisten TV Oyten wird weiterhin auf Kontinuität gesetzt. Wie TVO-Vorsitzender Detlef Meyer am Freitag bekannt gab, haben sich die Verantwortlichen mit Trainer Axel Sammrey auf eine weitere Zusammenarbeit bis mindestens Juni 2021 geeinigt.

„In den Gesprächen ist deutlich geworden, dass beide Seiten sehr zufrieden sind. Daher sind wir uns auch sehr schnell einig geworden und wollen den eingeschlagenen Weg auch gemeinsam fortsetzen“, war Meyer froh, schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison Nägel mit Köpfen machen zu können.

Dabei spielte es für den TVO-Vorsitzenden keine große Rolle, dass in dieser Saison der eine oder andere Punkt schon unnötig liegengelassen wurde. „Wir sind unserer Linie treu geblieben und legen das Hauptaugenmerk auf Spieler aus dem Jugendbereich und der Region, die es weiterzuentwickeln gilt. Dafür ist Axel genau der richtige Mann. Dennoch halten wir nach wie vor an unseren Zielen fest und wollen mittelfristig in die Landesliga. Aber da muss dann auch schon alles zusammenpassen“, dient die aktuelle Saison für Meyer als Paradebeispiel. „Bei nur einem Aufsteiger ist das natürlich nicht zu planen. Vor allen Dingen dann, wenn neben Hambergen mit den beiden starken Absteigern aus Etelsen und Ottersberg noch zwei weitere Hochkaräter in der Liga sind. Dennoch verlieren wir das Ziel nicht aus den Augen und sind davon überzeugt, dass Axel Sammrey dafür genau der richtige Mann ist“, weiß Oytens Vorsitzender um die großen fachlichen Qualitäten des B-Lizenz-Inhabers. J kc

Senioren 08.10.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de Frank von Staden. TSV Etelsen lässt beim beim TV Oyten erneut Punkte liegen. Sammrey: „Gut gemacht“.

Oyten/Etelsen - Von Frank von Staden. Viel Ballbesitz, geringer Ertrag: Auf diese einfache Formel kann derzeit die Spielweise des Bezirksliga-Titelmitfavoriten TSV Etelsen heruntergebrochen werden. So präsentierten sich die Schlossparkkicker auch am Sonntag im Derby beim TV Oyten optisch überlegen und legten auch die etwas reifere Spielweise an den Tag, doch letztlich ließen die Blau-Weißen dann erneut zwei Punkte beim doch gerechten 2:2 liegen.

„Das war doch klar, dass die Etelser als Favorit bei uns mehr Ballbesitz haben würden. Doch wir haben das über weite Strecken sehr gut und die Räume eng gemacht. Es war von beiden Seiten ein gutes Spiel, das keinen Verlierer verdient gehabt hätte. Auch wenn wir uns bei den Gegentoren natürlich blöd angestellt haben“, konstatierte nach Spielschluss ein sichtlich zufriedener Oytener Coach Axel Sammrey. 

Sein Pendant Gerd Buttgereit lächelte zwar auch nach dem Abpfiff des nicht immer ganz sicher wirkenden Unparteiischen Mohammed Ibrahimov (Winsen/Aller), zeigte sich aber nur sehr bedingt mit dem Spielausgang und auch der Vorstellung seines Teams einverstanden: „Wir hatten das klare Ziel drei Punkte – das haben wir verfehlt. Wir waren überlegen, haben das aber erneut nicht mit den nötigen Toren untermauern können. Allerdings wurden uns auch zwei Strafstöße verwehrt, die das Spiel in eine andere Richtung gedreht hätten!“ Nun, zumindest einmal hätte der Unparteiischen durchaus auf den Punkt zeigen können (60.), als Micha Langreder nach einem Solo unsanft im 16er gebremst wurde, Ibrahimov seinen Faller aber als Schwalbe wertete. 

Zu diesem Zeitpunkt hieß es 1:1. So sorgte Pascal Döpke schon früh für die Oytener Führung, nachdem sich Marius Winkelmann an der Grundlinie gut durchsetzen konnte und fast ungehindert flanken durfte (3.). Danach ließen die Etelser viele Chancen ungenutzt, vor allem Bastian Reiners fehlte völlig das nötige Zielwasser. Nachdem dann Oytens Kone gar das 2:0 liegen ließ (49.), sorgte Nico Meyer nach Müffelmann-Ablage mit einem Schuss in den Winkel für das 1:1 (52.). 

„Beim 2:1 für Oyten haben wir uns dann wirklich saudumm angestellt“, beurteilte später Buttgereit den Treffer von Daniel Aritim, der einen weiten Befreiungsschlag von Pascal Döpke erlief und nur Geleitschutz beim Konter bekam (71.). „Wir haben es aber dann beim 2:2 nicht besser gemacht. Das Tor darf niemals so fallen“, hatte auch Sammrey einen Grund zum Maulen. Ein eher harmloser Littmann-Freistoß fand seinen Weg zum gerade erst eingewechselten Nico Kiesewetter, der wenig Mühe hatte, die Kugel aus vier Metern in die TVO-Maschen zu hämmern (80.).

Senioren 06.10.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Nico Brunetti. Trainer zeigen gegenseitige Wertschätzung. Wenn der TV Oyten am Sonntag auf den TSV Etelsen trifft, dürfen sich die Zuschauer wahrscheinlich auf ein unterhaltsames Spiel freuen.

Bezirksliga Lüneburg 3: Vor einer Woche haben sich Axel Sammrey und Gerd Buttgereit noch zusammen den Auftritt vom Spitzenreiter FC Hambergen beim MTV Riede angeschaut: Nun begegnen sich die beiden Trainer als Gegner – die Wertschätzung vor dem Duell zwischen dem TV Oyten und TSV Etelsen ist dabei sehr groß. Während Oytens Trainer Sammrey die Arbeit von Buttgereit lobt, schätzt Etelsens Coach insbesondere den Ehrgeiz, mit dem Sammrey die Aufgabe in Oyten lebt. Unisono glauben auch beide, ein besonders attraktives Spiel zu erleben: „Das wird technisch stark und temporeich.“ Der TVO sieht die Partie als Standortbestimmung an. „Etelsen kommt genau richtig. Da können wir sehen, wo wir stehen“, beschreibt Sammrey. Gegenüber dem 7:0-Erfolg bei der TSG Wörpedorf-Grasberg dürfte wohl wieder Henrik Müller in der Startelf stehen. „Er war gesundheitlich angeschlagen. Sollte er einsatzfähig sein, dann wird er auch spielen. Henrik ist absolut verlässlich“, sagt Oytens Coach.

Aufseiten der Gäste hofft Buttgereit auf eine bessere Chancenverwertung als beim 2:1-Sieg gegen den SV Lilienthal-Falkenberg. Zudem müsse sich der TSV wieder im Passspiel steigern, um Oyten nicht allzu viele Ballgewinne zu ermöglichen. Dabei baut er wieder auf Jan-Luca Lange, der momentan gut in Form ist. „Aktuell ist er gesetzt. Er kann ein Spiel lenken“, sagt Buttgereit, der sich auf die Partie freut: „Ich habe die ganze Jugend in Oyten gespielt, da ist auch mein Elternhaus: Ich komme gerne dahin.“

Anpfiff: Sonntag um 15 Uhr in Oyten

Senioren 04.10.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Thomas Müller. Einfacher als gedacht. Der TV Oyten fertig die TSG Wörpedorf-Grasberg mit 7:0 ab. Und das Resultat hätte auch noch höher ausfallen können.

Grasberg. Sie können einem schon leidtun, die Bezirksliga-Fußballer der TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf: Vergangenen Sonntag ein 0:6 in Etelsen, jetzt ein 0:7 (0:3) daheim gegen den TV Oyten. „Ich hatte es mir schwerer vorgestellt“, sagte TVO-Trainer Axel Sammrey. Um sogleich zu relativieren, dass es gegen einen nicht ebenbürtigen Gegner manchmal zu leicht geht: „Eigentlich hätten wir zweistellig vom Platz gehen müssen.“

Mit einem Oytener Doppelschlag binnen zwei Minuten durch Pascal Döpke (22.) sowie einem Kopfballtreffer von Simon Seekamp (24.) war der Widerstand der TSG gebrochen. Fünf Minuten vor der Pause der nächste Rückschlag: TSG-Torwart Benjamin Ostrowski klatschte einen Schuss von Marius Winkelmann Döpke direkt vor die Füße, und der bedankte sich mit dem 3:0.

Und das Toreschießen ging munter weiter. Die auch konditionell nachlassenden Grasberger schufen dem spielerisch wie körperlich überlegenen Gegner immer öfter freie Räume. Die TSG schien die Übersicht komplett zu verlieren, machte dem Gegner das Toreschießen vor allem nach individuellen Fehler sehr leicht. So auch beim 0:4 (55.) durch Daniel Aritim, dem der Ball direkt vor die Füße fiel. Zwischendurch noch mal ein Lebenszeichen der TSG, als Marcel Vintiss einen Freistoß vors Oytener Gehäuse schlug: Yannik Worthmanns verpasste das Ziel knapp. Es folgten die Treffer fünf (71.), sechs (77.) und sieben (89.) durch Ömer Aktas, Döpke und Elvedin Bibic.

Foto Björn Hake.

Senioren 02.10.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Nico Brunetti. Vor den Bezirksligisten aus dem Kreis Verden liegen spannende Aufgaben.

Eine Verbesserung möchte ebenso Axel Sammrey sehen. Der Trainer vom TV Oyten legt in dieser Saison viel Wert auf Entwicklung, spielerisch schlechtere Spiele wie das glückliche 2:2 bei Rot-Weiß Achim gehören dazu. „Wir bauen viel auf eigene Leute, da muss man Geduld haben. Wenn wir im oberen Tabellendrittel bleiben, können wir zufrieden sein“, sagt Sammrey. Am Mittwoch gastiert der TVO um 15 Uhr in Grasberg. „Ein undankbares Spiel. Jeder erwartet, dass wir gewinnen“, sagt Oytens Coach.

Der nächste TVO-Gegner steht auf einem Nicht-Abstiegsplatz, allerdings auch nur wegen den drei Punkten aus der eigentlichen 1:4-Niederlage gegen Rot-Weiß Achim. Nun ist es Fakt, dass die TSG Wörpedorf-Grasberg die Partie mit 5:0 für sich gewertet bekam: Mustafa Kaya besitzt somit keine gültige Spielberechtigung. „Sei es drum“, sagt Achims Trainer Bülent Kaksi: „Die Punkte sind weg – shit happens. Das ist Geschichte geworden.“ Bezüglich seines Teams hält er die Tabelle nun für verfälscht. „Wir müssten viel höher stehen“, erzählt Bülent Kaksi. Beim SV Pennigbüttel am Mittwoch um 15 Uhr möchte Achim nun wieder etwas Positives für das Punktekonto tun – und dabei die zuletzt unnötigen Nackenschläge abschütteln.

Senioren 01.10.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Jörn Kowski. Verhängnisvolle Spielverzögerung. Achim verspielt in Unterzahl noch kurz vor Schluss eine 2:0-Führung gegen Oyten. Auslöser dafür war der Platzverweis von Achims Ovidiu-Catalin Varga.

Achim. Der 1. FC Rot-Weiß Achim hat in der Heimpartie gegen den TV Oyten einen möglichen Erfolg noch aus der Hand gegeben. Am Ende stand es 2:2 (1:0).

Von Beginn an war beiden Teams eine gewisse Nervosität anzumerken. Viele Ballstafetten endeten nach wenigen Kontakten. Die Gäste aus Oyten probierten es mit Kurzpassspiel, die Platzherren verfolgten den Ansatz mit den langen Bällen. Die erste Torgelegenheit bot sich dem TVO. In Minute zehn hatte Pascal Döpke erstmals Platz im Strafraum, doch sein Schuss verfehlte das Achimer Tor. Anschließend nahm die Partie Fahrt auf. Beide Teams probierten, das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Zunächst verbuchten die Gastgeber ihre erste Chance: Auf der rechten Seite setzte sich Ahmet Kaldirici im Laufduell mit Oytens Anton Strodthoff durch. Seine präzise Hereingabe ließ der stark spielende Ovidiu-Catalin Varga für Behet Kaldirici durch. Aus vollem Lauf zog Achims Stürmer ab, wurde aber im letzten Moment von Dennis Wiedekamp gestört (15.). Danach war wieder Oyten an der Reihe: Nach langem Pass von Dennis Wiedekamp stand Döpke völlig frei, doch der Gästestürmer jagte den Ball aus der Drehung über den Achimer Kasten (21.).

Es folgten weitere gute Möglichkeiten der Oytener durch Simon Seekamp (22.) und abermals Döpke (26./28.). „Zu diesem Zeitpunkt hätten wir schon führen müssen“, haderte Trainer Axel Sammrey. Danach übernahmen die Rot-Weißen mehr und mehr das Spielgeschehen. Ergebnis der Angriffsbemühungen waren gleich zwei Chancen binnen weniger Minuten. Nach einer tollen Kombination über die rechte Seite von Ahmet Kaldirici und Kouassi Yao spielte Behcet Kaldirici Wiedekamp aus, scheiterte aber an Gästekeeper Benjamin Skupin (32.). Und auch bei dem Fernschuss von Varga fehlten nur wenige Zentimeter (33.). Der Zufall half dann den Gastgebern zur Führung: Nach einer Ecke schlug Achim den Ball weit nach vorne. Oytens Keeper Benjamin Skupin eilte aus seinem Gehäuse. Nach dem folgenden Pressschlag mit Varga landete der Ball bei Ahmet Kaldirici, der aus 25 Metern Maß nahm – 1:0 (39.).

Nur 60 Sekunden später hatte Behcet Kaldirici die Vorentscheidung auf dem Fuß. „Wir können froh sein, nur mit 0:1 in die Halbzeit zu gehen“, bilanzierte Sammrey. Zwar war Oyten nach dem Seitenwechsel das Bemühen anzumerken, den Ausgleich zu erzielen, doch zwingende Torgelegenheiten blieben Mangelware. Einzig Döpkes Drehschuss in Minute 48 konnte als solches bezeichnet werden. Nach knapp einer Stunde konnte der TV Oyten den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum befördern. Immer wieder kamen die Gastgeber zum Flanken. Eine dieser Hereingaben landete auf dem Kopf von Nüsret Yüksel – 2:0. Der TV Oyten verlor nach dem Rückstand immer mehr den Faden. Die Platzherren gewannen fast jeden Zweikampf, waren aggressiver und immer einen Schritt schneller.

Die Partie kippte, weil sich die Rot-Weißen selbst schwächten. Die Auswechslung von Varga dauerte Schiedsrichter Lorenz Gehrmann zu lange. Der Unparteiische wertete diese Aktion als Spielverzögerung und zog Gelb-Rot (84.). Den anschließenden Freistoß schlug Pascal Döpke scharf auf Marius Winkelmann, der den Ball zum 1:2-Anschlusstreffer verlängerte. In der hektischen Schlussphase gelang dem TV Oyten dann sogar noch der Ausgleich. In der dritten Minute der Nachspielzeit traf Döpke. „Das ist lächerlich. Diesen Platzverweis verstehe ich nicht“, schimpfte Achims Coach Bülent Kaksi. Axel Sammrey war zwar froh über den glücklichen Punktgewinn, doch wirklich gerechnet hatte er damit nicht: „Achim war die deutlich motiviertere Mannschaft. Eigentlich haben wir bis zum Platzverweis gar nicht stattgefunden. Dass wir noch etwas mitnehmen, war nach unserem Auftreten nicht zu erwarten. Froh bin über die Moral der Mannschaft in der Schlussphase.“

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