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Senioren 19.11.2018 von Lars Weber

3. Herren: Die 3. Herren wieder in der Spur

Nachdem wir vor der Saison den Spielplan erhalten haben, gab es ein großes Fragezeichen beim Trainerteam um Marco Blöthe und Lars Weber. Die vier Titelfavoriten in den ersten 4 Spielen...

In der Hinrunde haben wir zudem fast alle Auswärtsspiele erledigt. Lediglich 2 mal müssen wir in der Rückrunde noch auswärts antreten. Das ist dann mal ein Spielplan, der uns nicht in die Karten spielte. Und so sollte es auch kommen.

Und dann haderten wir ab dem ersten Spieltag mit den Leistungen der Schiedsrichter. Ein Problem das wir in dieser Form noch nicht kannten. Leider handelten wir uns dadurch 3 Rote und 4 Gelb-Rote Karten ein. Hauptsächlich durch Meckern und Schiedsrichterbeleidigungen nach Fehlentscheidung von den Schiedsrichtern. Überhaupt nicht akzeptabel und kein Ruhmesblatt für die 3. Herren. Schließlich haben wir Jahre gebraucht, um unser Image wieder aufzupolieren. Daher ist wohl an dieser Stelle eine Entschuldigung fällig. 

Da wir von den leider nicht vermeidbaren, üblichen Verletzungen ebenfalls arg gebeutelt waren, sind wir wirklich froh, einen so großen Kader zu haben. Durch dann anfallende Familienfeiern und Geburtstagen, anderweitige Verpflichtungen sowie das Fehlen der Dauerkarteninhaber bei Heimspielen von Werder Bremen, sah der Kader manchmal arg gebeutelt aus. Teilweise hatten wir zu Spieltagen 22 Zusagen, 2 mal musste der Chefcoach mangels Spieler seine Fußballstiefel schnüren und kam auch zum Einsatz.

Nun, nach langen Wochen von Frust und Trainingsfleiß kommen aber wieder die Tugenden unserer 3. Herren zum Vorschein. Rennen, Kämpfen, Taktik, Willen und der Zusammenhalt versetzten uns in die Lage, in den beiden letzten Spielen die 1. Herren von Bierden und Blender überlegen zu schlagen. Dadurch konnten wir jetzt das Tabellenende verlassen und haben sogar Tuchfühlung zu den Mannschaften im Mittelfeld.

Genau rechtzeitig, zum Derby gegen den Tabellenzweiten Bassen am Sonntag in Oyten, ist die beste 3. Herren im Landkreis wieder in der Spur. Daher würden wir uns am Sonntag um 12.00 Uhr an der Pestalozzistraße über reichlich Unterstützung freuen.

Senioren 19.11.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Nico Brunetti. TV Oyten weiter nicht zu schlagen. Der Traum, bis Jahresende ungeschlagen zu bleiben, lebt weiter. Auch in Hülsen ließ der TV Oyten nur wenig anbrennen.

Es bleibt dabei: Der TV Oyten kann nicht mehr verlieren. Denn seit dem 0:2 beim TSV Bassen am 29. August ist das Team von Trainer Axel Sammrey ohne eine einzige Niederlage in der Fußball-Bezirksliga. Mit dem 2:0 (0:0)-Erfolg beim SV Vorwärts Hülsen sind es nunmehr zwölf Spiele in Serie, in denen der TVO nicht einmal den Platz als Verlierer verließ. Die Tore an der Aller schossen Ferdi Bezek (66.) und Pascal Döpke (74./FE).

Oytens Trainer ist glücklich, die Partie in Hülsen mit drei Punkten beendet zu haben. „Hülsen hat ein gutes Spiel gemacht. In der ersten Halbzeit haben sie nichts zugelassen und auch ein paar gute Möglichkeiten gehabt. Da war ich mit dem 0:0 zufrieden“, berichtete Sammrey. Unter anderem Zekirja Paloshi hätte den SVV als Belohnung für die gute Leistung in Führung bringen können. „Da habe ich wirklich nichts zu meckern. In den ersten 45 Minuten haben wir richtigen Einsatz gezeigt“, analysierte Hülsens Trainer Marc Jamieson. Gleichzeitig gefiel es ihm gar nicht, was seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit auf den Platz brachte. „Wenn wir das so wie in der ersten Hälfte weitergespielt hätten, dann wäre das ein offenes Ding geworden. Aber wir haben weniger gemacht und weniger investiert. Das war ärgerlich“, kritisierte er. Zu allem Übel holte sich Paloshi in der 72. Minute auch noch eine unnötige Gelb-Rote Karte wegen Meckerns ab.

„Perverser“ Elfmeter

Sammrey beglückwünschte sein Team zur starken zweiten Halbzeit: „Wir sind aus der Kabine gekommen und waren hellwach. Da haben wir wesentlich besser und zielstrebiger gespielt und alles im Griff gehabt.“ Zum einen präsentierte sich der TVO in der Defensive stabiler, zum anderen kombinierte er flüssiger. Zweimal durften die Oytener auch jubeln. Für Bezek sei der Führungstreffer in der 66. Minute ein besonderer Treffer gewesen, meinte Sammrey. „Es war sein erstes Tor für uns“, sagte der TVO-Coach. Infolgedessen leistete sich Marcel Meyer ein unglückliches Foul gegen Döpke – Elfmeter. Diesen verwandelte er in beeindruckender Manier. „Oben rechts in den Winkel: pervers gemacht“, kommentierte SVV-Trainer Jamieson.

Gute Besserung Simon.

Senioren 17.11.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de von vde. Hülsen gegen Oyten. Sonntag um 14:00 Uhr.

In den Derbys gegen den TV Oyten hat Fußball-Bezirksligist SVV Hülsen bisher meist gut ausgesehen – so soll es für Marc Jamieson auch am Sonntag (14 Uhr) auf eigenem Platz laufen. „Wenn wir defensiv gut stehen und erfolgreich Nadelstiche setzen können, ist durchaus wieder was drin“, meint der Vorwärts-Coach selbstbewusst nach dem 2:0 vergangenen Sonntag in Wörpedorf.

Das Rezept gegen die mittlerweile elfmal ungeschlagenen Gäste lautet, so lange wie möglich ein 0:0 halten. Denn auf Attacke kann Jamieson nicht spielen lassen. Finn-Luka Randzio, zuletzt vorne gut und in Wörpedorf mit dem 1:0 der Dosenöffner, fehlt erkrankt. Gianluca Müller ist ebenfalls fraglich und David Röhnert im Mittelfeld wertvoller. Also steht Stürmer Dennis Neumann vor seinem Startelf-Comeback.

Auf der anderen Seite hat auch Coach Axel Sammrey einige Personalsorgen. Cedric Ellrott wurde beim 2:2 gegen Hambergen verabschiedet, weilt nun ein halbes Jahr in Südafrika und Kanada. Daniel Aritim ist krank, Fragezeichen stehen hinter Pascal Döpke (Zeh verletzt) sowie Amadinho Kone (Knie). Und Moritz Krimmer fehlt privat verhindert. 

Mit den Hufen scharrt das Trio Bibic/Kuhna/Bezek. „Es wird eine Mentalitätsfrage. Wir müssen gegen kampfstarke Hülsener seriös mit der richtigen Einstellung spielen“, so Sammrey. 

vde

Senioren 11.11.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Patrick Hilmes. Der unverhoffte Winkelmann. Der TV Oyten hat dem Ligaprimus FC Hambergen ein 2:2 abgerungen, auch dank der beiden Treffer von Marius Winkelmann. Dennoch haderte TVO-Cach Axel Sammrey mit dem Ergebnis.

Freitag um 20.30 Uhr hat Coach Axel Sammrey eine Nachricht erhalten. In dieser stand, dass Marius Winkelmann wider Erwarten für den TV Oyten gegen Branchenprimus FC Hambergen zur Verfügung stehe. Ein Glücksfall für den Fußball-Bezirksligisten aus Oyten. Wie groß dieses Glück sein sollte, wurde am nächsten Tag deutlich. Marius Winkelmann war es, der die beiden Oytener Treffer beim 2:2 (2:1) schoss.

„Er ist schon wieder auf dem Weg zur Arbeit“, berichtete Sammrey. „Eine tolle Einstellung. Er hat einfach Lust auf Fußball. Und man hat gesehen, dass er nicht ganz unwichtig für unser Spiel ist.“ Der Trainer schmunzelte dabei leicht, doch als er über das gesamte Spiel sprach, fing er an zu hadern. „2:2 gegen den Spitzenreiter. Das hört sich etwas blöd an, aber eigentlich bin ich damit unzufrieden.“ Der Grund ist, dass die Gäste zwar spielbestimmend waren, der TVO aber die besseren Chancen verbuchte. Die erste wurde noch direkt genutzt. Winkelmann traf sehenswert per Volley nach Flanke von Pascal Döpke zum 1:0 (5.). Dann fing der Wucher bereits an: Daniel Aritim rutschte einschussbereit fünf Meter vor dem Kasten aus (10.). Es folgte zunächst das 2:0 durch Winkelmann, der diesmal aus dem Rückraum per Volley erfolgreich war (17.). „Eine unglaubliche Wucht“ habe der Ball laut Sammrey gehabt. Es folgte eine überhastete Aktion von Döpke, der das 3:0 auf dem Fuß hatte. „Dann kam es, wie es kommen musste.“ Hambergen verkürzte in Minute 38 und glich in Minute 56 aus.

Es folgten weitere TVO-Chancen sowie ein vermeintlicher Elfmeter. „Der Torwart rammt Pascal Döpke einfach weg“, betonte Sammrey. Es ertönte aber kein Pfiff.

Senioren 09.11.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Sportbuzzer.de von Christian Thiemann. Samstag, 14:00 Uhr TV Oyten - FC Hambergen. FC Hambergen: Erst siegen, dann feiern. Bezirksliga-Primus will das Vereinsfest mit drei Punkten begehen / Schwere Auswärtshürde TV Oyten.

Der FC Hambergen will Samstagabend feiern. Das Vereinsfest steht an, und es macht bekanntlich mehr Spaß, wenn man am gleichen Tag noch gewonnen hat. Beim TV Oyten erwartet den Spitzenreiter aber eine schwierige Aufgabe. Die Mannschaft um Toptorjäger Pascal Döpke ist seit zehn Spielen ungeschlagen und hat mit Marius Winkelmann einen Regionalliga-erprobten Akteur in ihren Reihen. „Zebra“-Coach Eric Schürhaus hat Oyten dreimal beobachtet und weiß um deren Schwächen: „Wir haben Mittel und Wege, das auszunutzen.“ Simon Brinkwirth (in Berlin) wird ebenso fehlen wie Finn-Niklas Klaus (fünfte Gelbe Karte). Simon Küstners Rotsperre wurde um zwei Partien reduziert, einmal muss er noch aussetzen.

Senioren 07.11.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Patrick Hilmes. „Ein zweiter Knipser fehlt“

Der TV Oyten ist mittlerweile seit zehn Spielen ungeschlagen. Großen Anteil daran hat auch abermals Torjäger Pascal Döpke. Im Interview spricht der Stürmer auch über einen fehlenden Nebenmann in der Offensive.

Herr Döpke, Sie und der TV Oyten sind mittlerweile seit zehn Spielen ungeschlagen. Einzig der VSK Osterholz-Scharmbeck kann mit elf Partien ohne Niederlage eine bessere Bilanz in der Bezirksliga vorweisen. Der schwache Saisonstart mit lediglich drei Punkten aus vier Partien ist damit bereinigt. Was hat sich verändert?

Pascal Döpke: Wir hatten uns anfangs einfach noch nicht gefunden. Es hat ja schon ein kleiner Umbruch bei uns stattgefunden. Die Neuzugänge mussten erst mal eingebaut werden, die Laufwege waren daher noch unklar. Nach dieser Findungsphase ist es viel besser geworden. Jetzt sind wir wieder ein Team.

Einmal mehr hat der TV Oyten im Sommer einen wichtigen Spieler verloren. Diesmal war es Arthur Bossert, der sich dem Landesligisten Rotenburger SV anschloss. Ist auch sein Wechsel mittlerweile kompensiert?

Ich denke ja. Mit Marius Winkelmann (kam vom Regionalligisten SV Drochtersen/Assel, Anm. d. Red.) läuft es auch immer besser – wenn er denn mal da ist (lacht).

Anfangs wirkte Marius Winkelmann, obwohl er vorher drei Ligen höher gespielt hat, eher als Fremdkörper auf dem Platz...

Es ist ja ein riesiger Schritt von der Regional- in die Bezirksliga. Er musste ja auch erst mal sehen, wie in der Bezirksliga gespielt wird. Daher konnte alles nicht sofort zu hundert Prozent funktionieren. Das gehörte mit zur Findungsphase. Ich verstehe mich sehr gut mit ihm auf dem Platz. Ich kann gut erkennen, was er als nächstes vorhat, was er plant.

Durch die Serie an ungeschlagenen Partien hat sich der TV Oyten bis auf Rang sechs vorgeschoben. Am Sonnabend wird die bis dato beste Mannschaft der Liga zu Gast an der Stader Straße sein, der FC Hambergen. Wie schätzen Sie Ihre Chancen ein?

Hambergen war in den letzten Jahren immer sehr stark. Doch zu Hause haben wir immer sehr gut gegen sie ausgesehen. Auswärts war das etwas anders. Vielleicht ist es die Atmosphäre, wenn wir zu Hause spielen und uns unsere Fans anfeuern.

Doch der TVO spielt nun nicht regelmäßig vor 500 Zuschauern...

Stimmt. Aber trotzdem ist es in solchen Spielen eine andere Stimmung als gegen Mannschaften wie Scharmbeckstotel oder so.

Sehen Sie sich und Ihre Mannschaft denn auf dem Niveau des kommenden Gegners?

Nein, das derzeit nicht. Wir haben zwar vor der Saison gesagt, dass wir oben mitspielen und auch mal auf die Spitze schauen wollen, doch man muss realistisch sein. Zwölf Punkte Abstand haben wir auf Hambergen. Da müssen wir erkennen, dass wir tiefer stapeln müssen. Der Aufstieg ist kein Thema.

Was ist noch möglich in dieser Saison?

Der Knackpunkt ist wahrscheinlich auch, dass Mannschaften wie Etelsen und Ottersberg runtergekommen sind und der VSK wiedererstarkt ist. Somit sind die Top fünf der Liga erweitert worden. Bei der Konstanz der Teams von oben sind vielleicht noch die Top drei möglich, mehr aber nicht.

Was fehlt dem TV Oyten noch, um mit solchen Mannschaften dauerhaft konkurrieren zu können?

Gute Frage, darüber habe ich mir noch nicht wirklich Gedanken gemacht. Zum Teil liegt es daran – da nehme ich mich auch selber mit ins Boot – dass wir aus 15 Chancen nur ein, zwei Tore machen und nicht vier, fünf, sechs. An der Defensive hakt es nicht. Einen einzigen, richtigen Knackpunkt gibt es nicht.

Sie sprechen es quasi schon selbst an: Im Vergleich mit Teams wie Etelsen und Hambergen schießt der TVO zu wenig Tore. Sie hingegen stehen persönlich mit 14 Treffern auf Rang zwei der Torschützenliste. Um den zweitbesten Oytener Schützen zu finden, muss der Blick weit nach unten auf dieser Liste gerichtet werden (Simon Seekamp, drei Tore)...

Ja, da ist ein Problem. In den vergangenen Jahren gab es immer einen, der zumindest ansatzweise mit mir Schritt halten konnte. Ein zweiter Knipser fehlt schon. Das hat man auch am Anfang der Saison gesehen. Wenn ich nicht getroffen habe, dann haben wir auch verloren. Das sieht bei Hambergen natürlich deutlich besser aus. Da sind gleich drei Leute ganz weit vorne in der Torschützenliste.

Hat einer Ihrer jetzigen Mitspieler das Potenzial, diese Lücke zu füllen – vielleicht Elvedin Bibic (sechs Spiele, zwei Tore)?

Ja, er verfügt über eine große Qualität. Das hätte ich vor der Saison nicht gedacht, aber er wird immer besser. Er hat eine starke Technik und ist eiskalt vor dem Tor. Ihm traue ich das zu. Er wäre dann für den technischen Part zuständig, ich laufe und schieße ja einfach (lacht).

Bei Ihrer Trefferquote gab es sicherlich einige Anfragen höherklassiger Teams...

Das kann ich nicht leugnen (schmunzelt).

Kommen diese Anfragen wieder und der TV Oyten steigt nicht in die Landesliga auf: Wechseln Sie dann?

Das kommt darauf an, wer geht und wer kommt. Ich lege mich immer erst sehr spät fest, weil ich schauen will, was passiert, wie die Planungen aussehen. Und ich fühle mich pudelwohl in Oyten. Mittlerweile ist er so was wie mein Heimatverein geworden. Mittlerweile bin ich auch zu so etwas wie dem Gesicht des Vereins geworden, das ist toll, das macht mich stolz. Ich bin sehr glücklich in Oyten. Die Frage, die ich mir vor jeder Saison stelle ist: Oder bin ich irgendwo anders glücklicher?

Das Interview führte Patrick Hilmes.

Zur Person:

Pascal Döpke (23) ist Stürmer beim Fußball-Bezirksligisten TV Oyten. Seit Jahren ist er regelmäßig unter den Top-Torjägern der Liga zu finden. In dieser Saison steht bereits wieder bei 14 Treffern in 14 Einsätzen.

Foto Björn Hake

Senioren 05.11.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: FuPa.net Autor: Zevener Zeitung. 1:1 für Heeslinger Zweite gegen den TV Oyten. Fußball-Bezirksliga: Gastgeber sind beim Ausnutzen ihrer Einschussmöglichkeiten nicht konsequent genug.

Heeslingen. In der spannenden und temporeichen Partie zwischen dem Heeslinger SC II und dem TV Oyten boten die Tabellennachbarn den Fans beider Lager beim 1:1 kurzweiligen und guten Fußball mit vielen Strafraum-Szenen. In den Schlussminuten spielten beide Teams auf Sieg, vergaben den Lucky Punch.

Heeslinger SC II - TV Oyten 1:1

Aufsteiger HSC II ergriff mit dem Anpfiff von Schiedsrichter Marvin Hauschild (Stade) sofort die Initiative, agierte offensiv. Das mutige Auftreten wurde mit der Führung durch Toni Fahrner belohnt (13.). Den Treffer leitete Edison Mazreku mit einem Diagonalball auf Syuleyman Shakirov ein, der an Keeper Christian Rathjen scheiterte. Fahrner zeigte sich reaktionsschnell, staubte die abgewehrte Kugel zum 1:0 ab. „Wir haben mehr Ballbesitz, sind die aktivere Mannschaft. Doch der Gegner ist nicht nur bei Standards brandgefährlich“, so Co-Trainer Ron Stam.

Und so war es Torjäger Pascal Döpke, der mit einem abgefälschten Freistoß zum 1:1 traf (17.). „Der Schütze hat mich damit schon auf dem falschen Fuß erwischt“, so Torhüter Patrik Borchers. In der Folgezeit dominierten beide Abwehrreihen, ließen den Strafraum zur Tabuzone werden.

Nach dem Wiederanpfiff drückte die Schneider-Truppe auf das 2:1, hatte Pech, dass Fahrner ein Zuspiel von Mazreku knapp verzog (46.). Und nur fünf Zeigerumdrehungen später stand der Angreifer erneut im Fokus, scheiterte nach einem Pass von Malte Ohrenberg in die Gasse am Torhüter.

„Wir haben gute Chancen kreiert, leider waren wir im Abschluss nicht konsequent“, so Fahrner nach seiner Auswechselung (69.). Das mögliche 2:1 vergaben Mazreku nach guten Zuspiel von Syuleyman Shakirov und Fahrner wurde im letzter Sekunde von Daniel Airich gestört (60./68.).

Danach ließen sich die Gastgeber hinten rein drängen, hatten im Mittelfeld nicht mehr den Zugriff auf den Gegner. In der 72. Minute musste Schneider bei einem Freistoß von Döpke tief durchatmen, durfte sich bei Arne Wülpern bedanken. Der Innenverteidiger hielt seinen Schädel hin, klärte zur Ecke. „Der hätte genau in den Winkel gepasst“ bemerkte TV-Trainer Axel Sammrey.

In den letzten fünf Minuten gingen beide Mannschaften noch einmal volles Risiko. Das mögliche 2:1 vergaben Mazreku, dessen Schuss von Marius Winkelmann zur Ecke geklärt wurde, und Finke, der im Keeper seinen Meister fand (88./89.). Auf der Gegenseite kam Döpke an die Kugel, fackelte nicht lange, traf nur das Außennetz (90.). „Das war ein hochklassiges Bezirkliga-Spiel, in das wir nach dem 0:1 gut zurückgefunden haben. Das Remis geht in Ordnung, keine der Mannschaften hätte es verdient gehabt zu verlieren“, brachte Sammrey es auf den Punkt. Und Schneider meinte: „Das Spiel hatte ein gutes Niveau, mit viel Tempo. Der Ausgleich war ärgerlich.“


Schiedsrichter: Marvin Hauschild (Drochtersen) - Zuschauer: k.A.
Tore: 1:0 Toni Fahrner (13.), 1:1 (17. Eigentor)

Senioren 02.11.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: FuPa.net Autor: Zevener Zeitung von Manfred Krause. Spitzenspiel für die Zweite des Heeslinger SC. Oberliga-Reserve empfängt Oyten.

Heeslingen. Wieder ein Kracher-Spiel für den Heeslinger SC II (5.) im Waldstadion. Der Aufsteiger trifft im Spitzenspiel auf den TV Oyten (7.), der seit acht Spielen ungeschlagen ist und mit Pascal Döpke (14 Tore) einen Ausnahmestürmer hat.

Beide Mannschaften agieren offensiv, brachten es im Schnitt pro Spiel auf drei Tore. Während Döpke beim Tabellensechsten der Alleinunterhalter in der Box ist, verteilen sich beim Aufsteiger die Tore auf Nico Finke (6), Malte Ohrenberg (5) und Toni Fahrner (4). Für die Gastgeber wäre ein Remis sicher schon als Erfolg zu werten, sie würden sich damit im oberen Tabellendrittel etablieren.

„Wir müssen schon einiges besser machen, unter anderem konzentrierter gegen den Ball arbeiten und im Abschluss effektiver agieren“, sagte Stürmer Malte Ohrenberg, der sich mit Finke und Fahrner in der Liga schon „Gehör“ verschafft hat.

Spiel auf Augenhöhe
Coach Dominique Schneider weiß, was der Gegner offensiv zu bieten hat. „Da ist nicht nur Döpke, den wir ausschalten müssen. Ich denke, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird. Wir spielen zu Hause, wollen schon gewinnen. Dafür müssen wir an die Leistungsgrenze gehen“, so Schneider, der wieder mit Stürmer Arouna Ahizi und Mittelfeldspieler Calvin Blicharski plant.

Die Gäste sind schwach in die Saison gestartet, mittlerweile auf einem guten Niveau. „Wir mussten einige Neuzugänge und A-Jugendliche integrieren. Das brauchte Zeit“, so Trainer Axel Sammrey, dessen Truppe in den letzten acht Spielen super Ergebnisse ablieferte. Die Bilanz: Fünf Siege, drei Remis. Sammrey stellt sich auf ein schweres Spiel ein. „Der Gegner ist eine Bereicherung für die Liga, die spielen einen richtig guten Ball. Da macht sich die gute Jugendarbeit bezahlt“, so Sammrey, der auf Keeper Benjamin Skupin (Sprunggelenk) und Verteidiger Raphael Schneider (Kreuzbandriss) verzichten muss. (mk)

Senioren 02.11.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: TV Oyten mit Fairness-Cup ausgezeichnet – „eine tolle Darstellung“. 15-jähriges Bestehen des Cups.

Oyten - Der Fairness-Cup des NFV und der VGH-Versicherung feiert sein 15-jähriges Bestehen. In der Saison 2017/2018 haben die Bezirksliga-Fußballer des TV Oyten die Trophäe in den Nordkreis geholt – mit dem bisher zweitbesten Ergebnis eines Kreisklubs.

Wie der Vertriebsverantwortliche Horst Braakmann mitteilte, wetteiferten etwa 200 Teams der Direktion Bremen in den Kreisen Cuxhaven, Osterholz und Verden um die Auszeichnung. Und Oytens Erste siegte mit einem hervorragenden Quotienten ein. Niedersachsenweit ist das Team von Trainer Axel Sammrey als Fünfter von 1600 auch erstklassig unterwegs. 

Das freute TVO-Fußballboss Detlef Meyer: „Eine tolle Darstellung des Vereins. Da spielen Leistung und Fair Play zusammen.“ Die Auszeichnung ist mit einem Gutschein über 1200 Euro bei einem Sportartikelhersteller dotiert, der der gesamten Fußball-Jugendabteilung zugutekommt. 

Dazu gab es noch einen großen Pokal sowie fünf Trainingsbälle ein – und als Bonus ein leckeres Abendessen im Gastronomiebetrieb „Lindas“ in Oyten. Als kleines Bonbon gab Kurt Thies als Vorsitzender des NFV Kreis Verden noch zwei weitere Fußbälle sowie einen Futsal als Draufgabe hinzu.

Foto Frank Formella.

Von links: Detlef Meyer (1. Vorsitzender Fußball TV Oyten), Fabian Meyer (Kapitän U18) , Dennis Wiedekamp (Spieler erste Herren und Trainer U18), Gerd Mattfeldt (VGH Oyten), Raphael Schneider (Kapitän erste Herren), Mirko Markwort (VGH Oyten), Horst Braakmann (Vertriebsverantwortlicher VGH Direktion Bremen).

Senioren 01.11.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de von Kai Caspers. TV Oyten feiert einen schmucklosen 3:0-Erfolg über Scharmbeckstotel. TVO seit neun Spielen ungeschlagen.

Oyten - Von Kai Caspers. Pflichtaufgabe erfüllt. Mehr aber auch nicht. Zwar behauptete sich Fußball-Bezirksligist TV Oyten am Mittwoch völlig ungefährdet mit 3:0 (3:0) über Schlusslicht ATSV Scharmbeckstotel, doch spielerisch vermochten die Gastgeber dabei keine Glanzlichter zu setzen. Das musste auch Axel Sammrey eingestehen.

„Ich hatte es ja schon im Vorfeld gesagt, dass wir eigentlich nur verlieren können. Daher will ich auch gar nicht groß meckern, zumal wir ja gewonnen haben und jetzt seit neun Spieltagen ungeschlagen sind“, zählte für den Oytener Trainer dann auch nur das Ergebnis.

In der Partie gab es zunächst einen deutlich hörbaren Weckruf (2.) für die Gastgeber, als Scharmbeckstotels Justin Hülsmann nach einer Ecke einen Kopfball an die Latte setzte. Und als hätten die Oytener genau diesen gebraucht, dauerte es auch nur zwei Minuten, ehe Pascal Döpke den TVO mit 1:0 (4.) in Führung brachte. Nach einem langen Ball nahm Oytens Goalgetter das Leder perfekt an und war danach von seinem Gegenspieler nicht zu stoppen.

Dennoch war Döpkes Abschluss eigentlich viel zu harmlos, doch ATSV-Keeper Nils-Linus Sievert ließ den Ball durch die Arme gleiten. Auch das 2:0 durch Elvidin Bibic, der nach seinem Startelfdebüt ein Extralob von Trainer Sammrey erhielt, fiel nach dem gleichen Muster. Wieder fand ein langer Ball den Weg in die Schnittstelle der Gäste und Youngster Bibic war deutlich schneller als der herausgeeilte ATSV-Keeper am Ball und schob das Leder ins leere Tor – 2:0 (24.). Was folgte, war ein Lattenknaller von Döpke (36.) sowie ein misslungener Heber von Bibic (44.), ehe Henrik Müller nach einem abgewehrten Schuss von Murat Avanas gedankenschnell zur Stelle war und noch vor der Pause auf 3:0 (45.) erhöhte.

In der zweiten Halbzeit taten die Gastgeber im Gefühl des sicheren Sieges dann nicht mehr als nötig und passten sich dem überschaubaren Niveau des ATSV nahtlos an. „Das war doch klar. Dabei hatte ich den Jungs in der Kabine noch gesagt, dass das 3:0 zur Pause auch schon zu wenig ist. Aber das bekommt man aus den Köpfen eben auch nicht raus“, erklärte Sammrey. Auch wenn sich in der Folge dann einige leichtsinnige Fehler ins Spiel des TVO einschlichen, blieb es bis zum Ende beim 3:0, da die Gäste trotz einiger guter Ansätze an Harmlosigkeit im Abschluss nicht zu überbieten waren.

TV Oyten: Rathjen - Kuhna, Strodthoff, Avanas (57. Avanas), Döpke, Persson, Ellrott (57. Seekamp), Bibic (62. Bezek), Airich, H. Müller, Wiedekamp.

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