header Optic Diekmann Töbelmann und Hamann

Aktuelles

Senioren 30.08.2011 von Lars Weber

3. Herren: Spielverlegung

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ACHTUNG, das Spiel beim TSV Lohberg II ist auf den 02.09.2011 vorverlegt. Anpfiff an der Schule Luttum um 18.30 Uhr, Treffen um 17.00 Uhr Jahnstraße.


Senioren 18.08.2011 von Thorben Schloh

2. Herren: Erstes Heimspiel auf neuem Grund

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Es ist soweit, am Sonntag um 13.00 Uhr dürfen wir den heiligen neuen Rasen an der Stader Straße einweihen. Wir laden jeden herzlich ein, bei diesem denkwürdigen Ereignis dabei zu sein. Unser Gegner am Sonntag heißt Rot-Weiß Achim.


Senioren 03.07.2011 von Kai Ebersbach

Verstärkung für den Herrenbereich gesucht!!!

logo Achtung Sportsfreunde! Der Herrenbereich des TV Oyten sucht noch Mitstreiter, die Zeit und Lust haben, sich einer sportlichen Herausforderung zu stellen. Dies betrifft die 1-4 Herren und die neugegründete Alte Herren des TV Oyten. Bei Interesse meldet euch bitte bei den jeweiligen Trainern oder beim 2. Vorsitzenden

Senioren 21.06.2011 von Thomas Bloethe

4. Herren: Mit Hochstaplern und Betrügern auf Reisen

Die 4. Herrenmannschaft des BTS Neustadt rief zu einem Benefizturnier zu Gunsten der SOS-Kinderdörfer und wir folgten. Doch die 100 Jahrfeier des TV Oyten forderte seinen Tribut. An Treffpunkt fanden sich um 11:15 Uhr nur 4 Spieler ein bei lausigem Schweinewetter. So wurde erst einmal großer Kriegsrat abgehalten was denn zu tun sei. Wir entschieden uns auch mit 4 Mann zu fahren, es ging ja um einen guten Zweck. Unterwegs telefonierten wir noch mit der Turnierleitung und baten um Ergänzungsspieler. Doch zum Glück trafen noch zwei weitere Spieler unserer Mannschaft  in Neustadt ein, so waren wir zumindest vollzählig und konnten, ohne Auswechselspieler, antreten. Und es sollte ein denkwürdiges Turnier werden.

16 Mannschaften waren am Start, die Vorrunde wurde in 4 Grupenn â 4 Mannschaften gespielt. Unser erster Gegner in der Vorrunde war die 4. Herren von BTS Neustadt. Unsere 6 tapferen waren Dirk Schaeffer (Stehgeiger) und Frank Blöthe (Zivi) im Sturm, Jan Hardel (Trainer), Martin Strasser-Gossé (Beingodik) und Marco Blöthe (Dr. Bandage) im Mittelfeld sowie Thomas Blöthe (Rücken) im Tor. Warum die Spitznamen in Klammer? Die Auflösung folgt im Text. Neustadt war kein Gegner der uns ernsthaft gefährden konnte. Schnell lagen wir mit 2:0 in Front. Nur mit einem Pfostenabpraller in Oliver Reck Manier konnte Neustadt den Anschlusstreffer erzielen. Aber nach diesen ersten 15 Minuten ahnte man schnell, das wird ein langer harten Turniertag.

Im zweiten Match ging es gegen den VfL Osternkrug. Auch diese Mannschaft strotzte nicht vor Spielwitz. Doch anstatt das wir unsere bessere Spielanlage konsequent ausspielen wurde leichtfertig eine Möglichkeit nach der anderen verdaddelt. Zwar konnten wir mit 1:0 in Führung gehen, doch legten wir nicht nach und Osterkrug konnte die erste richtige Möglichkeit zum Ausgleich nutzen. Und in der Schlussminute bei eigener Ecke gelang dem Gegner mit einem Konter sogar noch der 2:1 Siegtreffer.
Dirk Schaeffer war bis zu diesem Zeitpunkt nur etwas mehr als ein Stehgeiger, Dr. Bandage und Rücken bekamen sich in die Haare über die richtige Taktik.

Wollten wir noch eine Chance haben auf die Endrunde dann mussten wir im letzten Spiel 3 Punkte holen. Und der Gegner war niemand anderer als KSV Med, die hatten ihre Spiele bisher mit Bravour 5:0 und 7:0 gewonnen. Damit war unsere Aufstellung klar, hinten Beton und vorne spielt der liebe Gott. Med war uns in allen Belangen überlegen, schneller und trickreicher. Doch sie rannten sich an unserer "Berliner Mauer" fest, Dirk Schaeffer taute jetzt so langsam auf und profilierte sich als strategischer Abwehrrecke. Bei Martin machte sich das gereizte Bein immer mehr bemerkbar. 14 Minuten und 30 Sekunden spielten wir hoch und weit weit weg. In den letzten 30 Sekunden spielten wir einmal Fußball. Einen langen Ball auf den total frei stehenden Zivi, der mit einer Direktabnahme aus spitzem Winkel und der Ball landete zur Überraschung aller zur völlig unverdienten 1:0 Führung im Tor. Danach war dann auch schon Schluss und wir zogen als 2ter in die Endrunde ein.

Zwischendurch trafen wir dann noch einen alten Bekannten wieder, Andreas Kosubek (Luhe), der als Schiedsrichter bei dem Turnier aktiv war. In der großen Pause, bis zur Fortsetzung der Endrunde, wurde mit Luhe ausgiebig über die alten Zeiten gesprochen. Doch nach Bier und Bratwurst mussten wir dann wieder ran. Und jetzt merkten wir jeden Knochen, jeden Muskel, und es standen noch drei Spiele â 15 Minuten aus. Wie sollte das bloß enden?

Im ersten Überkreuzspiel ging es gegen Weser 08. Hier gab es keine Chance für uns, gleich der erste Angriff lies uns in Rückstand geraten. Bei Dr. Bandage zwickten jetzt die Oberschenkel und Beingodik war nur noch am humpeln. Mit einem letzten verzweifelten Angriff über Jan Hardel kamen wir dem Ausgleich noch einmal ein Stück näher, doch strich der Ball ganz knapp am Tor vorbei. Durch die Niederlage blieben uns dann nur noch die Spiele um die Plätze 5-8. Und wir trafen auf einen alten Bekannten, den SV Baden III.

Wieder schleppten wir uns unter lautem Stöhnen und Wehklagen auf den Platz, doch diesmal sicherten wir uns das Tor mit Rückenwind und holten erneut den Betonmischer heraus.Doch nach 7 Minuten konnte Baden mit 1:0 in Führung gehen. Unsere Schritte wurden immer schwerer. Aber der Adrenalienspiegel vom gestrigen Aufstieg war immer noch hoch genug um uns weiter vor das Tor des SV Baden zu kämpfen, oder zu humpeln. Und dann kam die Ansage vom gut leitenden Schiedsrichter Andreas Kosubeck "Letzte Aktion". Also musste diese letzte Ecke den Erfolg bringen. Alles rückte auf, dann ein langer Ball auf Zivi, der den Ball aus der Luft pflückte und an Freund und Feind vorbei zum Ausgleich einlochte. Der Jubel der losbrach erinnerte an den Aufstiegsjubel vom Samstag. Aber damit gingen unsere Leiden weiter. 5 Minuten Verlängerung. Und wieder war unsere Betonmischmaschine der beste Verbündete. Und wir schafften es mit vereinten Kräften uns in das Elfmeterschießen zu retten. Und da stand ja der Rücken in unserem Tor.

Baden legte vor und traf, Dirk Schaeffer zog nach in bester Winton Rufer Manier, Ausgleich. Zweiter Elfer von Baden, Rücken hält. Zivi tritt an und bringt uns in Führung. Dritter Elfer für Baden führt zum Ausgleich. Jetzt hatte es Beingodik auf dem Fuß, Anlauf, Schuss - Sieg. Endlich konnten wir Baden mal in einem Turnier schlagen und durften so um Platz 5 spielen.

Jetzt war in diesem letzten Spiel all unsere Erfahrung gefragt. Jedem auf den Sportplatz erklärten wir, dass wir dieses Spiel gegen Sebaldsbrück auf keinen Fall gewinnen können. Wir sind alle fertig und kaputt, können nicht mehr laufen und so. Sebaldsbrück, eine sehr junge Mannschaft, schluckte den Köder mit Genuss. Und das war unsere Chance. Der Gegner in Sicherheit und überheblich. Da schlug unser Beingodik zu und brachte uns nach 1 Minute mit 1:0 in Front. Und jetzt? Betonmischer  und hoch und weit weit weg. Doch eine der vielen Möglichkeiten nutzte Sebaldsbrück zum Ausgleich. Das bedeutete Ärger für den Gegner. Wir hatten einfach keine Lust auf eine weitere Verlängerung und wusste der Gegner denn nicht das wenn man mit uns in den Ring steigt nach unseren Regeln spielen muss? Das sollte Sebaldsbrück jetzt spüren. 1 Minute vor dem Ende wieder ein letzter verzweifelter Angriff über Zivi und Beingodik, und plötzlich war der Ball wieder im Netz. 2:1 für uns, und jetzt feuerten uns sogar die Zuschauer an, oder waren es die Sanitäter vom DRK? Alles was jetzt noch laufen konnte, Schaeffer schleppte sich mit einem Krampf die letzten Minuten durch und Dr. Bandage mit einer Zerrung, warf irgendein Körperteil in den Schuss oder in die Laufbahn des Gegners. Beingodik kratzte einen Kopfball von der Linie. Jede Aktion wurde jetzt frenetisch bejubelt. Und dann lies der Schiedsrichter auch noch die letzte Ecke 3 mal wiederholen, doch dann war es geschafft. Abpfiff und Platz 5 für uns.

Von 16 Mannschaften unter diesen Bedingungen Platz 5 bei Dauerregen, darum lieben wir diesen Sport. Auch wenn alle Beteiligten wissen das Sie am Montag dafür leiden werden. 

Senioren 20.06.2011 von Matthias Warnke

Blaue Eier und ein BJ Kracher – 3.KK nie mehr, niie mehr, nie mehr!

Auch wenn es sich schon in ganz Oyten und vermutlich auch in weiten Teilen Verdens rumgesprochen hat, hier steht es nun nochmal schwarz auf weiß: Die Traditionsmannschaft aus Oyten, die 4. Herren hat es geschafft!!! Die 3. Kreisklasse gehört den Geschichtsbüchern, nun wird ein neues Kapitel aufgeschlagen, nun kommt die 2. Kreisklasse. Zum alles entscheidenden Match gegen den Tabellenersten und bereits fest stehenden Meister aus Lohberg wurde der altberüchtigte Platz an der Jahnstraße nochmals hergerichtet und aufgebaut. Schon Wochen vor dem Spiel wurden Löcher gestopft, der Rasen gesprengt – doch einige Hasen meinten uns einen Strich durch die Rechnung machen zu müssen. So trafen wir uns am historischen Datum, dem 18.6.2011 schon um kurz nach zwei an der Jahnstraße, präparierten das Trainingstor und füllten Löcher nochmals mit Sand auf. Alle waren gekommen, alle waren sie da, bis auf Coach Hardel. So nahm unser Dr. Marco Blöthe das Zepter einmal mehr in die Hand und bereitete uns auf das Spiel der Spiele vor. Inzwischen kam auch der TSV Lohberg an, bereits umgezogen und eng umschlungen mit 5 Mann in einem Auto und 2 ATÜ auf dem Kessel. Naja, ein paar zumindest. Erinnert man sich zurück ans Hinspiel, dann denkt man an ein ruppiges Spiel der Gastgeber sowie einen katastrophalen Schiedsrichter. Und Lohberg schien als bereits feststehender Erster das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, da sie mit der besten Elf aufliefen. Zudem befanden sich vier verdächtige Herren aus Riede am Spielfeldrand, die wohl den Lohbergern vor dem Spiel nochmal einflüsterten, dass sie Gas geben sollen. Die erste alles entscheidende Entscheidung wurde schon um 15.30 Uhr in der Oytener Kabine getroffen. Bläs verzichtet auf seinen Einsatz, BJ hingegen zog sich nach langem hin- und her doch noch um. Marco Blöthe begann mit unserer Stammelf. Schmiddi stand im Tor, in der Abwehr begannen Wichmann, Nelson, Henrik und Brede, im Mittelfeld spielten Marc, Rainer, Jojo und Matze und im Sturm agierten Finke und Tanke Höper. Zugegeben gab es etwas Sorgen aufgrund des Schiedsrichters, dieser war noch 19 Jahre jung und es bestand die Angst, dass es ein hitziges Spiel wie im November 2010 werden könne. Um kurz nach vier Uhr begann das finale Spiel der Saison 2010/2011: In der Anfangsphase war es ein sehr offenes und schnelles Spiel. Die ersten Chancen ließen auch nicht lange auf sich warten, so legte Sebastian Finke den Ball in den Rückraum zu Matthias Warnke, dessen Schuss aber geblockt wurde. Auf der anderen Seite war Nelson voll damit beschäftigt den 10er der Lohberger auszuschalten, dies gelang ihm sehr gut. Nicht zu überhören war der Frust des Gegners: „Der klebt wie eine Fliege an mir“. Diese taktische Maßnahme der Manndeckung riss aber öfters ein Loch in unsere rechte Abwehrseite. Erste Torabschlüsse der Gäste landeten entweder neben dem Tor oder wurden von unserem Bosse sicher entschärft. Die nächste Riesen Chance für die Oytener vergab Matthias Warnke, völlig freistehend schoss er mit links aus fünf bis sieben Metern über das Tor der Gäste (siehe Bild). Leider lief zu diesem Zeitpunkt noch die installierte Kamera von Marco Blöthe, sodass der Blinde sich die Chance noch 1000x auf Band anschauen kann. Doch nach dieser Chance war erst mal Schluss mit offensiven Akzenten der Hausherren. Lohberg kaufte uns mehr und mehr den Schneid ab und machte enormen Druck. Ein großes Problem war der 6er von Lohberg, der immer wieder völlig frei war und den Ball hielt wie kein zweiter an diesem Tage. In der 23. Spielminute versäumten wir es mehrmals den Ball auf der rechten Seite zu klären und durch grobe Unstimmigkeiten legten wir uns das Ei quasi selbst ins Nest. Die Führung von Lohberg lähmte uns, nichts kam mehr. Zudem begannen wir einmal mehr mit dem Schiri zu hadern und deren Entscheidungen anzufechten, dabei griff dieser gegen die Attacken der Lohberger bisher gut durch. Der größte Aufreger entstand in der 30. Spielminute als wir aus 17 Metern Entfernung einen Freistoß zugesprochen kamen. Diesen zog Marc mit viel Schnitt aufs Tor, der Lohberger Keeper konnte nur abprallen lassen. Nach langem hin- und her landete der Ball im Rückraum bei Jojo, der abzog und die Hand eines Abwehrspielers fand. Alle reklamierten auf Hand, doch der Schiri ließ weiterlaufen. Später hörte man, dass sie Sicht des Unparteiischen wohl nicht die Beste war. Doch an dieser Szene sah man ganz deutlich, dass alle nur die Hände in die Luft schmissen und das Spielen einstellten. So machten wir Lohberg das Leben besonders einfach. Wir konnten im Endeffekt glücklich sein, dass es nur mit dem 0:1 in die Pause ging, denn gute Chancen über außen ließ der Gast aus. Mit dem Halbzeitpfiff gab es dann für alle beteiligten noch Spiegeleier, da Brede den Ball aus circa 40cm Entfernung mit gefühlten 100 km/h dahin bekam, wo es sehr weh tut. Mit dieser Szene kochte das Spiel allmählich hoch, da es immer wieder provokante Sprüche von Seiten der Gelb-Schwarzen gab. In der Halbzeit durften wir uns dann eine Standpauke vom Dr. anhören, der zu Recht unser dauerndes zerfleischen anprangerte. Wir mussten uns endlich wieder auf das Wesentliche konzentrieren und Fußballspielen. Immerhin hatten wir in der zweiten Halbzeit Rückenwind und konnten nochmal richtig angreifen. Es fehlte ja nur ein Tor, wobei wir aber auch nichts mehr anbrennen ließen durften. Mittlerweile war Olli Kranz für Nelson im Spiel und Björn Drinkmann kam für Carsten Simlesa ins Spiel. Schon in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit konnte man erkennen, dass wir nun wieder aktiver waren und das Spiel wieder im Griff hatten. Es fehlten jedoch die letzten klaren Möglichkeiten. Erst Mitte der zweiten Hälfte konnte Matthias mit einem Pass Jojo durchschicken, der den Torwart anschoss und auch Finke konnte den Abpraller nicht verwerten. Das war erneut eine 100%ige Chance, doch die drei Top-Torschützen wollten heute einfach nicht treffen. Jeder weiß, wenn Henrik Knop auf Spanisch das Fluchen beginnt hat das nichts Gutes zu bedeuten. Nach einer Brede Ecke von der linken Seite stand Henrik am langen Pfosten genau richtig, doch sein Kopfball landete an der Latte, sprang von dort nochmals nach oben und landete wieder auf der Latte und sprang von dort ins Aus. Das war die nächste große Chance zum Ausgleich und Aufstieg. Nun war das Fußballspielen aber endgültig vorbei und es begann das große Ruppen und Schuppsen. Immer wieder bemängelte Lohberg, dass der Schiri für uns pfeifen würde, dabei wurden wir einfach nur von den knallharten Gegnern umgehauen. Die Entscheidungen des Schiris erhitzten alle Gemüter, wenn er für Lohberg pfiff schrie Oyten, pfiff er für Oyten schrie Lohberg, er konnte einem schon echt leid tun. Doch als dann auch ein klares Foul an Jojo im 16er nicht geahndet wurde, hörte der Spaß allmählich auf. Es ging los sich zu beschimpfen und provozieren. Als erster begann BJ, der vor der Lohberger Bank spielte zu diesen zu schreien. BJ und die Lohberger Bank, das sollte eine ganz besondere Beziehung werden. Dann brannten in der 80. Minute bei Olli Kranz die Sicherungen durch, er stieß einen Gegenspieler weg (= Glatt Rot) nachdem dieser aber zuvor ihn ins Kreuz sprang. Die rote Karte war die absolut richtige Entscheidung, aber der Freistoß für Lohberg und die nicht gegebene gelbe Karte für den Lohberger waren wiederum eine Fehlentscheidung. Dann kam der Auftritt unseres Schmiddis, der uns in der 85. Minute im Spiel hielt, indem er zwei Mal aus drei Metern Distanz Weltklasse hielt. Das war richtig stark! Und nur eine Minute später flog die Nr. 4 von Lohberg runter, man was macht uns das traurig. Völlig in Vergessenheit war das Spiel geraten, wir mussten ja noch ein Tor erzielen um doch noch den Aufstieg zu schaffen. Es waren noch 80 Sekunden auf der Uhr, es lief die 93. Spielminute, es war 17:50 Uhr, als Rainer Lübkemann den Ball zentral vorm 16er nach links zu BJ spielte, der sich genau an der Ecke des 16ers befand. BJ holte die Klebe raus und haute das Leder unten rechts ins Eck, wie nur einmal in seinem Leben. Und ab ging es im Jubelsprint zur Lohberger Bank. Eine bessere Antwort konnte man auf die Beschimpfungen einfach nicht geben. Unvergessliche Jubelszenen spielten sich ab. Coach Blöthe wurde die Brille runter gerissen wie einst Jürgen Klopp. Wir haben es geschafft, das war der Aufstieg 2011! Nun sollen die Bilder sprechen und nichts anderes. Wenn ich irgendwas vergessen haben bitte ich das zu entschuldigen, es geschah so viel an diesem geilen Tag!

Senioren 18.06.2011 von Matthias Warnke

100 Jahre - 100 Tore und Björn Drinkmann in die Hall of Fame!

logo Was für ein Spiel! Zum 100jährigen bestehen des TV Oyten konnte die 4. Herrenmannschaft in ihrem letzten Punktspiel der 3. Kreisklasse den Aufstieg perfekt machen. Da auch der dritte Platz in unserer Liga zum Aufstieg berechtigt ist hatten wir nun doch noch einmal die Möglichkeit bekommen es aus eigener Kraft zu schaffen. Unser ärgster Mitkonkurrent aus Riede konnte am letzten Spieltag keine Punkte mehr sammeln da es gegen die außer der Wertung spielende Mannschaft aus Borstel ging. Somit würde uns schon ein Punkt reichen um den dritten Platz zu sichern und im nächsten Jahr in der 2. KK zu starten. Auf facebook und diversen Homepageseiten als Aufstiegsduell angekündigt fanden sich gefühlte 100 Zuschauer auf der Anlage an der Jahnstr. ein. Das der alte Platz auf seine letzten Tage noch einmal so ein Match sehen würde hätte wohl keiner gedacht. Aber nun zum Spiel, die ersten 15 Minuten gehörten uns. Man konnte der Mannschaft ansehen das Sie die Chance ergreifen und diesen einen Punkt mitnehmen wollte. Von Nervosität und Druck keinerlei Spur, die Mannschaft machte einen gefestigten Eindruck und ist in der Vergangenheit herangereift. In dieser Anfangsphase konnten wir uns mehrmals im gegnerischen 16er gut in Szene setzen und hätten mit etwas Glück durch Matthias Warnke oder Johannes Wrede in Führung gehen können, doch gingen beide Schüsse noch am Tor vorbei. Dann der erste Aufreger im Spiel, nach einer Ecke wurde der Ball erneut auf Jojo abgelegt der mit einer Direktabnahme den Ball auf das Tor zimmerte. "Handspiel" schallte es danach durch die Jahnstr., doch der Schiedsrichter ließ weiterspielen. Danach kam ein Bruch in unser Spiel und Lohberg kam immer besser ins Spiel. Jetzt merkte man auch die Brisanz die in diesem Spiel lag. Es wurde plötzlich viel geredet, auf und neben dem Platz, mit dem Schiedsrichter und mit den Gegnern. Diese aufkommende Hektik führte dazu das Pässe nicht mehr ankamen und ein bis dahin gutes Spiel von uns immer schlechter wurde. Und diese herbeigeredete Verunsicherung führte dann zur 1:0 Führung für Lohberg. Trotz Ballbesitz spielten wir einen unnötigen Rückpass zum Torwart der genau vor den Füßen eines lohberger Spielers landete. Torwart Andre Schmidt und der Gegner gingen beide mit dem Fuß zum Ball, es kam noch zu einem Kontakt zwischen unserem Torwart und dem Stürmer, doch der Schiedsrichter wertete dies nicht als gestrecktes Bein und somit als ein gültiges Tor. In der Halbzeitpause musste wieder einmal daran erinnert werden das Fußballspiele nicht durch reden und mekern gewonnen werden. Sondern durch laufen, kämpfen und Tore. Und dieses eine Tor musste her. In der zweiten Hälfte konnten wir unser Spiel wieder deutlich mehr in die Hälfte des Gegners verlagern ohne aber wirkliche Torchancen zu erzwingen. Dazu stand die Abwehr von Lohberg einfach zu gut. Auch ließen wir zu große Abstände im Mittelfeld zu und kamen nicht in die Zweikämpfe um uns die Bälle zurück zu erobern. Aber durch Einsatz der gesamten Mannschaft schafften wir es doch irgendwie ein paar Möglichkeiten zu erspielen. Die größte in der 60. Minute, als hintereinander Jojo und Sebastian Finke frei vor dem Torwart stehen den Ball nicht in die Maschen bringen konnten. Das hätte es sein können. Kurze Zeit später war es dann ein Kopfball von Hendrik Knop der ebenfalls genau auf den Torwart gespielt wurde. Die Möglichkeiten waren da, aber wir nutzten sie einfach nicht. In der 70. Minute kann es für dann noch schlimmer, Oliver Kranz musste nach einem heftigen Stoß gegen seinem Gegenspieler mit Platzverweis vom Spielfeld. Jetzt waren wir auch noch in Unterzahl und mussten Trotzdem weiter aufmachen. Lohberg verlegte sich jetzt auf das Kontern. Und nur 5 Minuten später hätte Lohberg alles klar machen können als Sie mit 3 Mann frei vor unserem Torwart auftauchten. Doch Andre im Tor konnte uns mit einer Glanzparade im Spiel halten. Da das Meckern auch in der zweiten Hälfte nicht eingestellt wurde und sich beide Seiten, Spieler und Zuschauer, immer hitzigere Wortgefechte lieferten, kam was kommen musste. Nachdem ein Spieler aus Lohberg den Ball nach einem Schiedsrichterpfiff noch wegschlug, kam es zu einem Wortgefecht mit einem Zuschauer. In der Folge sah der Spieler dafür die gelb-rote Karte und durfte ebenfalls frühzeitig Duschen gehen. Als alle schon den Abpfiff des Schiedsrichters wähnten, stand urplötzlich Björn Drinkmann auf der linken Seite des 16er ganz frei, ein Querpaß, schnelle Ballannahme und dann folgte ein strammer Spanstoß in die lange Ecke vorbei an Freund und Feind in den siebten Himmel. Ausgleich in letzter Sekunde. Die danach folgende Jubelarie war eine Show für sich. Mit den Armen wild fuchtelnd rannte er am Gästeblock vorbei, rannte alle Ersatzspieler über Haufen und schlug dem Trainer die Brille von der Nase. Das Spiel wurde zwar noch einmal angepfiffen, aber nach dieser Aktion war dann endgültig Schluss. Der Endstand von 1:1 bedeutete für uns den so wichtigen Punkt um den Aufstieg zu sichern, es war das 100te Tor der laufenden Saison, und das an dem Tag an dem Verein seinen 100ten Geburtstag beginn. Björn Drinkmann, das war Deine Eintrittskarte nach Valhalla.

Senioren 16.06.2011 von Björn Drinkmann

4. Herren Aufstiegsspiel

Am Wochenende wirft die Feier zum 100 Jährigen Jubiläums des TV Oyten die Schatten voraus. Um 13:00 Uhr geht es los mit dem Vereinssportfest auf der Pestalozzianlage. Wenn ihr allerdings die Anmeldung hierfür versäumt haben solltet oder stattdessen einfach lieber ein spannendes Fußballspiel sehen wollt, seid ihr herzlich eingeladen zum entscheidenden Saisonspiel der traditionellen 4. Herren.

Um 16:00 Uhr ist Anpfiff an der Jahnstraße zum Spitzenspiel gegen den TSV Lohberg. Lohberg ist Tabellenführer und steht bereits als Meister fest, unsere 4. Herren benötigt aus diesem letzten Spiel noch mindestens 1 Punkt, um ebenfalls mit aufzusteigen. Es war eine Saison mit vielen Auf und Abs, aber ein starker Endspurt sorgt nun dafür, dass der angestrebte Aufstieg zum Greifen nahe ist. Also seid dabei und unterstützt die 4. Herren, so dass danach bei der Jubiläumsfeier im Festzelt, um so heiterer mit und zu den Free Steps gefeiert werden kann.


Senioren 11.06.2011 von Matthias Warnke

<font color="maroon"><b>Abschlussfeier der Fußballsparte am 27.06.2011</b></font>

logo Am Montag, den 27. Juni findet die Abschlussfeier der Fußballsparte statt. Beginn ist um 19.00 Uhr im Vereinsheim (von 19.00 Uhr bis 19.30 Uhr gibt es nochmal kurz Informationen für alle anwesenden). Für schmeißen den Grill an und werden bei ein paar Getränken die Saison zusammen abschließen. Der JuFFO bittet alle TrainerInnen die zu Saison beginn ausgeteilten Taschen wieder abzugeben

Senioren 05.06.2011 von Matthias Warnke

Frühes Tor von Philip Wichmann ebnet den Weg zum 6:1 Sieg der 4. Herren in Otterstedt! Henrik Knop mit unerhörter Beleidigung!

Es sind die Tage, an denen selbst der größte Fußballfanatiker eigentlich lieber auf der Terrasse mit einem kühlen Bier sitzen würde. Beim heutigen Punktspiel in Otterstedt waren es 30°C ohne jeden Windzug auf dem Platz. Umso wichtiger war es, dass beim Treffen noch Johannes Wrede mobilisiert werden konnte, um mit zum wichtigen Auswärtsspiel zu fahren – bei einem Sieg würden wir dem Ziel des Aufstieges einen großen Schritt näher kommen, da wohl auch der Drittplatzierte mit in die 2. Kreisklasse aufsteigt. Mit dabei war heute auch Eugen Focht, der gleich im linken Mittelfeld zur Feuertaufe antreten durfte. Mit der gewohnten Viererkette um Nelson Schwendler, Stefan Bredehöft, Henrik Knop und Philip Wichmann agierten wir vor Schlussmann Blöthe. „Dr.“ Marco Blöthe spielte den Staubsauger als 6er, etwas offensiver stand Jojo Wrede auf dem Platz, rechts im Mittelfeld begann Matthias Warnke und vorne in der Spitze fanden sich Daniel Bläs und Carsten Simlesa auf dem Spielberichtsbogen wieder. Pünktlich um 13.00 Uhr pfiff Schiedsrichter Claus Wöbse vom TSV Posthausen die Partie an, von diesem sollte später noch etwas zu reden sein. Normalerweise pendelt sich das Spielgeschehen ja nach kurzer Zeit ein, heute jedoch kann davon keine Rede sein, da nach geschätzten 50 Sekunden der Ball schon im Otterstedter Netz zappelte. Der heute stark aufspielende Philip Wichmann bekam circa 40 Meter vorm gegnerischen Tor den Ball und marschierte auf und davon und wurde nur in Begleitschutz genommen. Kurz vor dem 16-Meterraum zog er dann ab und der Ball flog ins rechte, untere Eck – da gab es nichts zu halten für den Schlussmann der Gastgeber. In den folgenden 15 Minuten konnten wir unsere Dominanz ausbauen und das Ergebnis hochschrauben. Der Ball lief gut in den eigenen Reihen und bis dato hatte Otterstedt nichts anzumelden, was auch daran lag, das Nelson Schwendler ein klasse Spiel ablieferte, was eigentlich nur an den südamerikanischen Temperaturen liegen kann. In der 12. Spielminute zog Matthias Warnke nach Zuspiel von Nelson aus 18 Metern ab, doch der Keeper fischte den Ball stark aus der linken Ecke. Ohnehin machte der Schlussmann der Gastgeber ein richtig gutes Spiel und vereitelte früh große Chancen. Die anschließende Ecke brachte Brede hinein und fand in Daniel Bläs seinen Abnehmer, der den Ball mit dem Kopf über die Linie drückte. Gleiches Bild in der 12. Spielminute: Dieses Mal spielte der Dr. den Pass auf Matthias, der wieder abzog, doch erneut flog der Schlussmann in die Ecke und wehrte zur Ecke ab. Die draus resultierende Ecke blieb aber ungefährlich. Nach dem 2:0 kam Otterstedt zur ersten Torchance nach falscher Absprache von uns auf der linken Seite, doch noch blieb der Torabschluss ungefährlich. Einmal mehr erkämpften wir uns anschließend den Ball im Mittelfeld und Johannes Wrede war auf und davon und lief alleine aufs Tor zu. Blieb er mit seinem Schuss zunächst noch am Torwart hängen, ging der Nachschuss (die Abwehr vom Torwart prallte zurück gegen Jojo) ins Tor zum 3:0. Somit hatte sich die Mobilisierung von Johannes bereits gelohnt, der trotz leichter Verletzung ein hohes Laufpensum an den Tag legte. Das Spiel war kaum wieder angepfiffen, da fingen wir uns dann doch das 3:1. Erneut geschah dies über die linke Seite, wir hinderten den gegnerischen Stürmer nicht am Schuss und der Ball landete unter der Latte im Tor (18.). Nur kurz danach hätte das Spiel eine gefährliche Wende zu Otterstedts Gunsten nehmen können, doch wir hatten einen Brasilianer, der für diese Fälle spezialisiert ist. Thomas Blöthe war schon geschlagen und der Ball rollte Richtung leeres Tor. Doch im Sprintduell zog Nelson den Stürmer ab und klärte gerade noch auf der Linie – das war eine ganz starke und vor allem wichtige Szene von Nelsinho. Ab diesem Zeitpunkt ging das Spiel dann wieder nur in eine Richtung, doch eine ganze Reihe guter Chancen konnten wir nicht in Tore ummünzen. Vor allem nach Ecken waren wir brandgefährlich. Zunächst war es Brede, der völlig freistehend nicht im Tor unterbrachte. In der 45. Minute haute er dann eine Ecke von Matthias an den Pfosten, wie sich später herausstellte sorgte dafür ein Hügel im Strafraum, ansonsten wäre der Ball am Tor vorbei gegangen. Die Hügel im Strafraum spielten später auch nochmal eine wichtige Rolle, nun war aber erst einmal Halbzeit. Alle Akteure waren heilfroh in den Schatten gehen zu können, wo man auch den Wind genießen konnte. Die Hitze setzte allen 22 Spielern gewaltig zu, im 5 Minuten Takt wurde vor allem bei Otterstedt ein-und ausgewechselt. Inzwischen war Jan Hardel für den Dr. ins Spiel gekommen und Sebastian Finke ersetzte Daniel Bläs. Allen war klar, dass wir die zweite Halbzeit nicht so angehen durften wie vor einigen Wochen gegen Riede 4. Dort führten wir ebenfalls mit zwei Toren Vorsprung zur Halbzeit – am Ende stand es 2:5 aus Oytener Sicht. Also mussten wir da weiter machen, wo wir aufhörten und vor allem das 4:1 zu erzielen. Sollte Otterstedt nochmal auf 2:3 rankommen, wäre alles wieder offen. Es gelang uns sehr gut das Heft sofort wieder in die Hand zu nehmen, die Gastgeber nahmen wir vorerst völlig aus dem Spiel. Doch das große Manko war die Chancenauswertung. Nach einer Ecke von Finke stieg Henrik Knop zum Kopfball hoch und traf nur den Pfosten, dahinter lauerte Brede, doch egal wer diesen Ball genommen hätte, ob Brede oder Knop, die Chance war riesig. Dann traf Matthias Warnke nur den Außenpfosten, auch die anschließende Ecke wurde erneut vom starken Keeper geklärt. Das Spiel ging nur auf ein Tor und in der 66. Spielminute wurden wir dann auch erlöst. Ein schnell ausgeführter Einwurf von Jan Hardel schickte Matthias aufs Tor zu, dieses Mal ging der Ball an den Innenpfosten und von dort aus ins Tor. Jetzt war auch der letzte Widerstand von Otterstedt gebrochen, vor allem, da die Kräfte immer mehr nachließen. Doch plötzlich kam dann doch noch ein gefährlicher Schuss aufs Tor von Thomas und dort setzte wieder der besagte Hügel ein, der den Ball 30cm nach oben beförderte, doch zum Glück konnte Thomas mit dem Auge (!!!) das Ding abwehren. Da wird er auch den anschließenden Schmerz gerne in Kauf genommen haben. Im Gegenzug preschte Henrik wieder mit nach vorne und schloss selbst ab und überraschender Weise gab es eine Ecke. Diese schlug Matthias hinein und nun machte Brede doch noch sein Tor zum 5:1. Damit waren die letzten Zweifel am Sieg beiseite und der Gast gab sich auf. Somit ergaben sich einige sehr gute Möglichkeiten zu kontern und in Überzahl noch Tore nachzulegen, doch irgendwie war das Zielwasser nicht getrunken wurden. Carsten Simlesa stellte heute den Abseitsrekord von Ailton ein, doch in der 77. Spielminute übersah der Schiedsrichter seine Abseitsposition (es war tatsächlich Mal kein Abseits ;-)) und Karsten traf mit Hilfe des Innenpfostens zum 6:1. Dann setzte sich Sebastian Finke gegen mehrere Gegenspieler gleichzeitig durch, spielte den Ball von der Torauslinie genau richtig quer in den 5 Meterraum, doch wie Jan Hardel den Ball aus 3 Metern an den Pfosten bekam, wird für ewig sein Geheimnis bleiben, passiert aber jeden Mal. Nicht besser machte es Matthias, der kurz vor dem Abpfiff alleinstehend vor dem Torwart nur seinen Fuß fand und nicht das Tor. Als um 14:43 dann der Abpfiff ertönte, waren alle heilfroh kalt duschen zu können. Nur einer, der muss sich nochmal ernsthaft hinterfragen, warum er seine Tochter mit zum Spiel nimmt, wenn er zu seinen Mitspielern „Halts Maul“ sagt. Henrik, so etwas gehört einfach nicht auf den Fußballplatz. Entweder lässt du deine Tochter in Zukunft zu Hause oder streichst endlich David Jarolim als dein Vorbild ;-))) Trotz dieser unschönen Szene fuhren wir souverän die drei Punkte ein und können nun durch ein Unentschieden gegen Lohberg am letzten Spieltag den Aufstieg buchen und eine sehr erfolgreiche Saison krönen. Diese wird auf jeden Fall als erfolgreichste in die 4. Herren Geschichte eingehen.

Senioren 23.05.2011 von Matthias Warnke

4. Herren gewinnt Spitzenspiel in Riede mit 4:1.

Nach drei Niederlagen in Folge (1:3 in Wahnebergen, 2:4 gegen Blender und 2:5 bei Riede 4) konnten wir schon in der vergangenen Woche im Spiel gegen Baden III zurück in die Erfolgsspur finden. Das nächste Spiel stand am gestrigen Sonntag an, als wir zum Tabellennachbarn aus Riede (III) reisen mussten. Bei einem Sieg würde wohl noch eine kleine Aufstiegschance für unsere Truppe bestehen, doch erst einmal musste der Brocken erklommen werden. Wir verfügten über einen Kader von 18 Mann, genug Unterstützung war also vorhanden. Vor dem Anpfiff gingen die Blicke schon ein ums andere Mal Richtung Himmel und pünktlich um 15.00 Uhr setzte dann auch der Platzregen ein, was bei den Temperaturen aber auch ganz gut tat. Im Tor stand heute unser Breisgauer Schmiddi, vor ihm agierte eine Viererkette in Person von Nelson, Philip Wichmann, Stefan Bredehöft und Michi Schröder. Coach Hardel wählte eine offensive Aufstellung, stellte mit Henrik Knop einen Sechser auf, vor ihn sollten im Mittelfeld Marc Struckmeyer, Johannes Wrede und Matthias Warnke für Druck sorgen. Und im Sturm begannen Finke und der Coach selbst. Oyten begann stark, nahm das Zepter sofort in die Hand. In den ersten Sekunden konnten wir schon gut nach vorne drängen, doch der entscheidende Pass fehlte noch. Dieser kam dann in der 4. Minute von Matthias Warnke, welcher Sebastian Finke durchschickte. Dieser blieb eiskalt und schickte das Leder ins linke untere Eck zur Führung. Auch in der Folgezeit hatte Riede noch nicht viel zu melden, wenn etwas kam standen unsere Außenverteidiger Michi, der sich immer wieder gut mit nach vorn einschaltete und Nelson, der sein bestes Saisonspiel ablieferte. Das hervorziehen unseres eigentlichen Abwehrchefes Henrik erwies sich als sehr nützlich, immer wieder fanden die Außenspieler in ihm eine Anspielstation in der Zentrale. Bis zur 15./20. Minute konnten wir uns noch einige Chancen heraus spielen, die im Endeffekt jedoch zu harmlos im Abschluss waren. Auch wurde oft der Schuss aus der zweiten Reihe nicht genutzt, der sich aufgrund des nassen Untergrundes anbot. Dieser wurde uns dann zum Verhängnis. Der eigentlich souveräne Verteidiger Brede verschätzte sich bei einem langen Ball der Rieder, welcher auftrumpfte und über Bredes Kopf sprang. Schmiddi hatte keine Chance gegenüber dem Rieder Stürmer, der alleine vor ihm auftauchte. Somit stand es 1:1 nach 25 Minuten. Kurz darauf wurde erneut Sebastian Finke in die Gasse geschickt, doch er befand sich wohl im Abseits. Und wie es dann im Fußball so ist, waren wir auf einmal vollkommen verunsichert. Bälle wurden hinten nur noch raus geschlagen und fanden immer wieder nur Rieder Spieler. Diese fassten nach dem Ausgleich neuen Mut. Das Spielgeschehen fand bis zur Halbzeit nur noch in unserer Hälfte statt, doch durch etwas Glück und Geschickt sowie durch Paraden von Schmiddi gingen wir mit dem 1:1 in die Pause. In der Halbzeit kam man zu einem einheitlichen Analyseergebnis. Die ersten 20 Minuten hui, die anderen pfui. Nun wollten wir wieder mehr Gas geben, uns nicht zurück drängen lassen. Da wir in den letzten Minuten der ersten Halbzeit mit nur einer Spitze agierten (Rainer kam für Matthias ins Mittelfeld und Kristof für Jan, jedoch auch ins Mittelfeld (35.)) und dies mehr als nach hinten los ging, zogen wir nun Michi in den Sturm und Wichmann rückte nach hinten los, zudem wurde Henrik eine Position nach hinten gezogen. So sollte alles besser werden. Das Spiel entwickelte sich zu Beginn des zweiten Durchgangs zu einem echten Grottenkick. Wir wollten irgendwie nicht und Riede konnte nicht. Zwar war mehr Ballbesitz und Spielanteile auf der Seite von Riede, doch zwingend unter Druck setzen konnte der Gastgeber uns auch nicht. Wie aus dem nichts kam dann die Führung für unsere Mannschaft in der 59. Spielminute. In Unterzahl (zwei gegen vier) befanden wir uns am 16er. Marc Struckmeyer flankte den Ball sehr genau in die Mitte, wo er in Person von Johannes Wrede seinen Abnehmer fand. Dieser lief von hinten ein und köpfte mustergültig ins lange Eck ein. Ein Bilderbuchtor genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Hausherren stürmten anschließend mit allem was sie hatten nach vorne, so ergaben sich für uns richtig gute Kontermöglichkeiten. Zu loben ist jedoch zuerst die Abwehrleistung, denn trotz des Drucks von Riede brannte nie wirklich etwas an. Mit der Einwechslung von Carsten Simlesa für den starken Michael Schröder kam nochmal frischer Wind für schnelle Konter rein. Und gleich in der 77. Spielminute stach diese Einwechslung. Brede führte einen Freistoß in unserer eigenen Hälfte schnell aus, der Ball titschte auf und sprang am Rieder Verteidiger vorbei, sodass Carsten auf und davon war. Dieser dachte nicht lange nach und nahm den Ball mit dem Vollspann aus guten 20 Metern und haute ihn in den rechten Winkel. Ein weiteres Traumtor, welches uns endgültig auf die Siegerstraße bringen sollte. Doch noch nicht genug. Eine Kombination zwischen Finke und Rainer schloss der starke Jojo kühl zum 4:1 ab. Der Ball lief dabei mustergültig durch die Rieder Abwehrreihen. Beinahe dann sogar noch das 5:1, doch ein Schuss von Brede aus 40 Metern ging drei Meter am rechten Winkel vorbei. Das wäre des Guten dann wohl auch ein bisschen zu viel gewesen. Geschenkt wurde uns an diesem Nachmittag in Riede trotz alledem sehr wenig. Während wir uns in der ersten Halbzeit noch über die harte Gangart der Hausherren beschwerten, hauten wir ab der 60, Minute einfach dagegen und siegten mit 4:1. Die Umstellungen und Auswechslungen haben sich als sehr sinnvoll erwiesen. Dadurch können wir weiterhin vom Aufstieg träumen, wer wissen will ob wir nun Aufstiegen oder nicht, der muss einfach Herrn Stefan Bredehöft anrufen. Dieser weiß ob ein möglicher Abstieg von Borussia Mönchengladbach am Mittwoch Auswirkungen auf die Aufstiegsregel in unserer Liga haben könnte.