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Senioren 17.11.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Der FSV Langwedel hat das Punktspiel wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.

Senioren 16.11.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Das nächste Kreisderby steht für uns an. Sonntag, 17.11.19 um 14:00 Uhr FSV Langwedel - TV Oyten.

Spielort: A-Platz, Burgweg 3, 27299 Langwedel.

Schiedsrichter: Nikolas Wilckens. Assistenten: Wolfgang Diekmann, Jannik Benjamin Meyer.

Senioren 09.11.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Patrick Hilmes. Bassen gewinnt das Gemeindederby gegen Oyten.

Nach perfektem Start lässt der TSV Bassen den TV Oyten ins Spiel kommen,feiert letztendlich aber einen souveränen 3:1-Auswärtssieg vor rund 300 Zuschauern.

Uwe Bischof liegt auf dem Oytener Rasenplatz. Der Coach des TSV Bassen ist aber keinesfalls am Boden zerstört, das Gegenteil ist der Fall. Er kugelt sich lachend über den Rasen, wie ein Kind sich einen Berg hinunterrollen würde. Das Ganze findet vor den Anhängern der Grün-Roten statt, die den Trainer für seinen ungewöhnlichen Jubel lautstark feiern. Anlass dafür war ein letztendlich souveräner 3:1 (2:1)-Sieg des Fußball-Bezirksligisten beim TV Oyten.

„Das musste einfach sein. Was die machen, ist Bombe“, kommentierte Bischoff seinen Jubel und lobte die TSV-Fans, die in Oyten bei Flutlicht für Stimmung sorgten. Dazu hatten sie auch allen Grund, immerhin gewannen die Bassener das Gemeindederby und erwischten einen perfekten Start. Bereits nach zehn Minuten ließ Luca Bischoff die Grün-Roten unter den gut 300 Zuschauern am Freitagabend jubeln. „Unser Innenverteidiger rückt zu früh raus, dann rutscht der Ball bei Dennis Wiedekamp irgendwie durch und der Bassener steht frei vor dem Tor“, schilderte und haderte zugleich TVO-Coach Axel Sammrey mit dem 0:1. Und es kam noch bitterer für die Gastgeber. Vier Minuten später setzte sich nach Ecke Bassens Marvin Hüsing durch und stellte per Kopf auf 2:0 für die Gäste. 

Oyten wehrt sich

Die Bassener Anhänger waren entsprechend aus dem Häuschen und träumten bereits von einer richtigen Schmach für die Oytener. Doch daraus wurde nichts. Bassen ruhte sich auf dem 2:0 aus und die Sammrey Truppe fand langsam ins Spiel. „Wir haben uns danach geschüttelt und Fußball gespielt, davor ziehe ich den Hut“, lobte der TVO-Coach. Das erkannt auch Uwe Bischoff an, kritisierte zeitgleich aber auch seine Truppe: „Wir haben wohl gedacht, Oyten ist schlecht und wir schießen einfach weiter unsere Tore. Aber Oyten ist dann aggressiver geworden und hat das gut gemacht. Wir hingegen haben nachgelassen und gefragt: Wollt ihr nicht auch mal ein Tor schießen?“

Der TVO wollte und tat es auch mit dem Pausenpfiff. Zunächst klärte Lukas Schuler noch einen Kopfball von Lennart Brand zur Ecke. Diese wurde maßgenau auf den Kopf von Henrik Müller geschlagen, der Schuler chancenlos zurückließ – 1:2 (45.). Wer sich nun ein spannendes Derby in Halbzeit zwei erhofft hatte, der wurde enttäuscht. Bassen hatte sich berappelt und wusste Oyten geschickt auf Distanz zu halten. In beiden Strafräumen herrschte fortan gähnende Langeweile. Das einzig Spannende war der Spielstand. Doch dem wurde dann in Minute 87 auch ein Ende gesetzt. Denis Schymiczek erzielte mit viel Übersicht das 3:1 für Bassen. 

Unzufriedenheit herrschte nach Schlusspfiff aber auf keiner Seite. „Wir sind noch nicht so weit, dass wir gegen Mannschaften wie Bassen und Etelsen punkten müssen. Aber machen wir so weiter, werden wir unsere Punkte schon holen“, resümierte Sammrey. Bei Uwe Bischoff war der Zufriedenheitslevel sichtbar, er freute sich ja wie ein kleines Kind.

Senioren 08.11.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: Das ewig elektrisierende Derby.

Bisher lieferten sich der TV Oyten und der TSV Bassen in der Fußball-Bezirksliga stets elektrisierende Gemeindederbys. Dieses Mal (Freitag, 19.30 Uhr) stehen die Vorzeichen aber anders, da beide Teams tabellarisch Welten trennen.

Oyten – Axel Sammrey, Trainer des TV Oyten, geht mit Riesen-Respekt ins Duell: „Klar haben wir aus den letzten vier Spielen zehn Punkte geholt. Es waren jedoch Gegner von unten, Bassen ist eine ganz andere Hausnummer.“ Respekt ja, aber Angst nein beim Verdener: „Wir wollen schon unsere Serie beibehalten und punkten. Es ist doch eine schöne Aufgabe unter Flutlicht vor großer Kulisse. Und es ist kein Derby wie gegen andere Kreis-Teams, sondern das Gemeinderby. Da brennt jeder, die Tabelle spielt keine Rolle.“ Seine jungen Schützlinge wissen mittlerweile, wie sie sich im Herrenbereich wehren müssen, so sieht Sammrey eine gute Chance. Firat Karaca (Zerrung im hinteren Oberschenkel) steht vor der Rückkehr in den Kader. Niko Oetting, der sich gegen Osterholz verletzt hatte, bleibt noch offen.

„Natürlich nehmen wir die Favoritenrolle an, da wir sie als Zweiter schlecht von uns weisen können. Ich zahle aber gerne ins Phrasenschwein ein, doch zählen in diesen Derbys alle bisher erzielten Ergebnisse nichts! Wir sind deshalb hoch motiviert und gehen von einem harten Stück Arbeit aus. Nehmen wir dieses Spiel aus welchen Gründen auch immer auf die leichte Schulter, blüht uns genau das, was beim TSV Achim erlebt haben“, erinnert sich Bassens Trainer Uwe Bischoff mit Grausen an das 1:2, als die Grün-Roten aber auch alles haben vermissen ließen und so die bisher einzige Saisonpleite kassierten. Es fehlen Christian Czotscher, David Schymiczek sowie Johannes Diezel. vst/vde

Foto: Packende Duelle, wie hier zwischen Oytens Daniel Aritim (links) und Bassens Heiko Budelmann, sind im Flutlicht-Derby mit Sicherheit angesagt. ARCHIV-Foto: Hägermann

Senioren 04.11.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: Ein zähes und kraftraubendes 0:0.

Schön sieht im Fußball wahrlich anders aus. So war es spielerisch, was die beiden Bezirksligisten MTV Riede und TV Oyten am Sonntag boten, eher unterste Kategorie. Kämpferisch aber gaben beide Teams beim 0:0 alles.

VON FRANK VON STADEN

Riede/Oyten – Das war schon schwere Kost, was die beiden abstiegsbedrohten Klubs im Kellerduell zu bieten hatten. Was allerdings auch stark dem tiefen und seifigen Geläuf in Riede geschuldet war. „Wir trainieren ständig auf diesem Platz. Und selbst wir, die ihn ja kennen, bekommen auf dem fast nichts hin“, zuckte da Marcel Bremer, Keeper des MTV, später nur mit den Schultern. Ein einziges Mal wurde der Schlussmann in den 90 Minuten gefordert, als Dorian Mothes urplötzlich frei vor ihm auftauchte, den Ball aber nicht an Bremer vorbeibringen konnte (84.). Ansonsten verlebten er als auch sein Pendant Christian Rathjen eher einen ruhigen Nachmittag, da sich die Partie doch meistens zwischen den beiden Strafräumen abspielte. Für Feingeister des Fußballs war dieses Abstiegsduell dann auch weniger. Die, die den Kampf lieben, kamen indes auf ihre Kosten. Denn beide Teams investierten viel, gaben kaum einmal einen Meter Boden freiwillig her. „Wir hatten etwas mehr vom Spiel, hatten es bis auf die Schlussphase eigentlich unter Kontrolle. Nur vorne war es halt zu wenig. Dennoch hatten wir die beste Chance. Bei einem Team, das auf Platz drei steht, geht dieser Ball rein. Bei uns eben nicht“, dachte später Riedes Coach Marc Wurthmann an die Riesenmöglichkeit des eingewechselten Janek Wohlers, der aus sieben Metern nur den Pfosten traf (90.).

„Auch wenn wir in den letzten zehn Minuten Oberwasser hatten und mehr zulegen konnten, bin ich mit dem Punkt zufrieden. Es wäre schon bitter gewesen, wenn wir am Ende mit gar nichts nach Hause hätten fahren müssen. Auf diesem schweren Boden war letztlich nicht mehr möglich“, sagte da Oytens Übungsleiter Axel Sammrey, der Mitte des zweiten Durchgangs Murat Avanas einwechselte, „von dem ich mehr Distanzschüsse erwarten konnte, da sich ja bei uns sonst keiner getraut hatte, mal zu schießen.“ Zwar fiel der Stürmer erst nur durch übertriebenes Einzelspiel auf, doch in den letzten Minuten taute Avanas immer mehr auf und jagte auch drei, vier Bälle und Freistöße aufs Bremer-Tor, die aber allesamt ihr Ziel verfehlten.

Im ersten Abschnitt noch war da gar nichts vom TV Oyten zu sehen. So verbuchten dann auch nur die Rieder einige Halbchancen und Sekunden vor dem Halbzeitpfiff auch einen Freistoß von Kai Mindermann, den Rathjen gerade noch so um den Pfosten lenken konnte. „Ja, vielleicht hatten wir die etwas hochprozentigeren Chancen. Doch auch ich kann am Ende mit diesem Punkt gut leben“, machte dann Wurthmann auch kein unzufriedenes Gesicht.

Foto: Hatte im ersten Durchgang mit einem Freistoß Pech: Riedes Kai Schumacher, hier gegen Oytens Ole Persson (l.). Foto: vst

Senioren 02.11.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Nico Brunetti. Oyten und Riede: Der umgekehrte Weg.

Viele Verletzte, wenig Punkte: Es ist keine einfache Situation für den MTV Riede. Und bestenfalls soll schnell die Wende eingeleitet werden, am liebsten am Sonntag um 14 Uhr gegen den formstarken TV Oyten.

Lennart Schröder, Marvin Just, Torben Meyer, Torben Schumacher, Marcel Schumacher, Dennis Weigel, Hendrik Meyer, Marcel Grashoff und Kai Schumacher – das Lazarett beim Fußball-Bezirksligisten MTV Riede ist prall gefüllt. Zugleich haben die vielen Verletzungen dafür gesorgt, dass die Rieder nach gutem Saisonstart komplett aus dem Rhythmus geraten und sogar bis auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht sind. Eine Misere, die unbedingt beendet werden soll. Und das am besten schon am Sonntag um 14 Uhr zu Hause gegen den punktgleichen TV Oyten. „Das ist ein Duell auf Augenhöhe. Wir haben ein Heimspiel und haben immer noch genug Spieler auf dem Platz. Wir spielen ja nicht nur mit sechs Spielern“, gibt sich Riedes Coach Marc Wurthmann kämpferisch.

Er bemüht die Sätze, die Trainer in solch einer schwierigen Situation meistens sagen. „Jeder muss für jeden einstehen. Es geht nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung“, erklärt er und würde am liebsten drei Euro ins Phrasenschwein werfen. Im Endeffekt ist es aber auch die erfolgversprechende Herangehensweise für Vereine im Tabellenkeller. Andere Alternativen, als den Zusammenhalt in den Fokus zu rücken, hat der MTV aktuell auch nicht. Schließlich können die Rieder durch die Ausfälle weder über die individuelle Klasse noch über die Eingespieltheit kommen. Vor allem die Frage, wer die Tore schießen soll, ist momentan schwer zu beantworten. Mit Schröder und Just werden die beiden besten Stürmer im Kader noch längere Zeit nicht zur Verfügung stehen, vor Saisonstart verletzte sich schon Dennis Weigel. Die danach ausgetesteten Varianten waren bisher nicht von Erfolg gekrönt.„Wir werden nochmal ein bisschen umstellen“, kündigt deshalb Wurthmann an.

Dabei ist die Aufgabe nicht leicht. So muss er Spieler auf ungewohnten Positionen aufstellen, ohne das alle Automatismen abhanden kommen. Zudem ist es wichtig, dass die getroffenen Maßnahmen für keine Steigerung der Verunsicherung sorgen. Das ist Wurthmann bewusst, der versucht, eine positive Haltung vorzuleben. Denn trotz der katastrophalen Punkteausbeute zuletzt – nur ein Zähler aus den vergangenen acht Partien – bleibt er weiter zuversichtlich.

Keine Trainerdiskussion in Riede

„Wenn ich nicht daran glaube, wer denn dann? Es muss sich jetzt einfach die zweite Reihe beweisen“, meint Wurthmann und trifft damit den gleichen Ton wie Riedes Spartenleiter Frank Lindenberg: „Wir sind der Männerturnverein. Wir werden weiterkämpfen und den Kopf oben halten.“ Anders als im Vorjahr soll es in dieser sportlichen Talfahrt diesmal keine Veränderung auf der Trainerposition geben. „Von 24 möglichen Punkten nur einen zu holen, ist natürlich eine Hausnummer. Im Moment haben wir aber keine Absichten, über den Trainer zu diskutieren. Unsere Situation, die wir haben, ist dem Verletzungspech geschuldet. Wir lassen uns als Vorstand nicht verrückt machen und haben Geduld“, betont Lindenberg. Die Rückendeckung stärkt Wurthmann, der aber auch klarstellt: „Ich klebe nicht auf meinem Stuhl. Sollte es für einen Motivationskick einen Trainerwechsel brauchen oder sollte ich der Meinung sein, die Mannschaft nicht mehr zu erreichen, dann würde ich was anderes machen.“

Unter anderem eine gute Trainingsbeteiligung sendet aber das Signal, dass die Fußballer in Riede zurzeit gerne mit Wurthmann zusammenarbeiten. Mit mindestens sechs Zählern vor der Winterpause, so lautet das Ziel, würde das Team dies dann an den Spieltagen untermauern. Beim kommenden Gegner ist ein solches Zeichen geglückt. Der TV Oyten ist Axel Sammrey den umgekehrten Weg gegangen. Nach schwachem Saisonstart haben sich die Oytener mit drei Siegen auf Rang 12 vorgearbeitet und können nun ebenso wie der MTV Riede auf elf Punkte verweisen.

Foto: Die Oytener Bezirksliga-Fußballer um Daniel Aritim (rechts) sind dabei, Torben Maass und dem MTV Riede davonzuziehen. (Björn Hake)

Senioren 28.10.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Florian Cordes. Fußball-Bezirksliga: Oyten setzt positiven Trend fort.

Wieder hat der TV Oyten gewonnen: Beim VSK Osterholz-Scharmbeck feierte das Team von Axel Sammrey den dritten Sieg in Folge.

Das hat es in dieser Saison der Fußball-Bezirksliga am ersten Spieltag zuletzt gegeben: Der TV Oyten befindet sich nicht auf einem direkten Abstiegsplatz. Durch einen 2:0 (0:0)-Auswärtserfolg am Sonntagnachmittag gegen den VSK Osterholz-Scharmbeck hat das Team von TVO-Trainer Axel Sammrey den Sprung auf den Relegationsplatz vollführt. Der Sieg beim VSK war für Oyten der dritte in Serie.

Sammrey war nach dem Spiel glücklich, wusste aber auch, dass das Spiel hätte anders laufen können. „Der Sieg war längst nicht so klar, wie das Ergebnis es aussagen mag. In der ersten Halbzeit hatte der VSK bestimmt 70 Prozent Ballbesitz. Wir sind kaum zur Entlastung gekommen“, schilderte der Trainer. „Zudem hatten wir bei einigen Szenen Glück.“ Unter anderem trafen die Gastgeber nur die Latte. Oyten rettete sich aber mit einem 0:0 in die Pause. Sammrey: „Ich habe den Jungs dann gesagt, dass für uns etwas drin ist, wenn wir die ersten 15 Minuten nach der Pause heile überstehen, weil der VSK immer nervöser wurde.“ Und so kam es dann auch: Amadinho Kone schoss Oyten in Führung (78.), Anton Strodthoff stellte fünf Minuten vor Schluss den Endstand her und der TV Oyten hatte nach langer Zeit den Weg aus der Abstiegszone gefunden.

Foto: Amandinho Kone schoss Oyten gegen den VSK in Führung. (Björn Hake)

Senioren 26.10.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Schweres Auswärtsspiel steht für uns an.

Senioren 19.10.2019 von Lars Weber

3. Herren: Kantersieg im Aufstiegskampf


Freitagabend Flutlichtspiel, die 1. Herren parallel, was kann es schöneres geben? Und dann....

Kein Schiedsrichter!

Mit 40 Minuten Verspätung, zahlreichen Telefonaten, pfiff der Vater vom Co-Trainer (TSV Bierden) das Spiel endlich an. 

Wenn der Tabellenführer gegen den Tabellenletzten spielt, sollte das Ergebnis ein Selbstläufer sein, eigentlich. Spieler wurden für die nächsten Spiele geschont, die Chance für die Spieler mit wenig Einsatzzeiten war geboren. Trotz drückender Überlegenheit, der Gegner kam in den ersten 10 Minuten gefühlt nur zwei mal über die Mittellinie, dauerte es bis zur 29. Minute, bis die Führung eingenetzt war. Ab diesem Zeitpunkt ging es nur noch um die interne Torjäger Krone zwischen Felix und JoJo. Mit Ausnahme von Sandro schossen die beiden die Führung zum 6:0 alleine heraus. Beide stehen jetzt mit insgesamt 7 Treffern an der Spitze der Torjäger der 2. KK!

Und dann kam Kai, der Gerhard, der Bartels, der seit Wochen (gefühlt seit Monaten) als Stürmer nicht mehr getroffen hatte. Es dauerte bis zur 89. Minute, bis auch er sein Ding zum 7:0 Endstand über die Linie gebracht hat. Aber, wie auch in den Spielen zuvor, hat er sehr mannschaftsdienlich gespielt und diesmal drei Buden vorgelegt. Der Bann ist gebrochen und Kaile ist on fire….

Warum haben wir eigentlich auf einem Freitag gespielt? Unser Torwart Tobi Hollander hat einen Tag später seinen Ehrentag, er wird dreißig. Das bedeutet, er ist jetzt im vierten Jahrzehnt und geht auf das fünfte....

Nach dem Duschen gab es dann noch das Fegen, auf der Terrasse nach dem Heimsieg der 1. Herren (Glückwunsch) gegen Achim. Die Kronkorken wurden auf dem Boden verteilt und mit Klobürste und Handfeger wurde das Zusammenschieben der Kronkorken praktiziert. Bei Bier und Kurzen wurde der Sieg und das Fegen gefeiert.

Nun denn, es grüßt euch der Tabellenführer....

Senioren 19.10.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: Brand beginnt wie der Blitz – 2:1. Oytener trifft am Freitagabend gegen TSV Achim in erster Minute.

Oyten - Von Ulf Von Der Eltz. Jetzt hat der TV Oyten endlich den ersten Heimsieg in der Tasche: Am Freitagabend feierte die Sammrey-Elf im Bezirksliga-Derby ein hochverdientes 2:1 (1:0) über einen enttäuschenden TSV Achim. Kein Wunder, dass Coach Axel Sammrey trotz unnötigen Zitterns in den Schlussminuten strahlte: „Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir richtig gut gespielt. Es wäre super gewesen, wenn wir ein zweites Tor nachgelegt hätten. Aber wir haben das zweite Mal gewonnen und sind wieder dabei, da will ich nicht meckern.“

Völlig anders sah die Gemütslage bei Sven Zavelberg aus, dem sogar die Hutschnur platzte. „Bei so vielen Fehlern im Aufbau brauche ich keinen Fußball zu spielen. Wir haben unbedrängt 70 Fehlpässe produziert, es fehlte die nötige Bereitschaft. Letztlich haben wir nicht gegen Oyten, sondern für Oyten gespielt,“ bezeichnete Achims Trainer den Erfolg für die Gastgeber als geschenkt an – harter Tobak.

Das Unheil für die Auswärts-Kicker nahm schon mit dem ersten Angriff seinen Lauf: Unnötig eine Ecke produziert, bei der Ausführung von Julian Stiehl völlig gepennt und dann keine Chance mehr beim Kopfball des aufgerückten Innenverteidigers Lennard Brand – 1:0 für den blitzartig beginnenden TVO (1.). Schon nach zehn Minuten fragte Zavelberg erstaunt in Richtung des Abwehr-Organisators Patrick Spitzer: „Sind alle wach da hinten?“ Der Routinier antwortete mit einem Achselzucken.

Und es ging so weiter: Oyten holte sich bissig die Bälle, spielte schnell nach vorne und hatte weitere Chancen: Der starke Nico Oetting traf aus 30 Metern übers Tor (16.), Anton Strodthoff scheiterte nach tollem Solo knapp (26.), Dennis Wiedekamp fand aus Kurzdistanz seinen Meister in Keeper Kai Sedlasek, der den erkrankten Vincent Schicks vertrat (32.). Sammrey: „Dass wir die Hochkaräter nicht verwerten, ist schade. Damit bringen wir uns selber in Not, weil wir zwischendurch den Faden verlieren.“

In Hälfte zwei kam Achim etwas besser ins Spiel, Spitzer prüfte mit einem Freistoß TVO-Keeper Christian Rathjen (55.). Brands Schuss, den Sedlasek prima abwehrte (59.), blieb für lange Zeit die letzte Chance. Erst Strodthoff nach starkem Konter über Krimmer traf zum 2:0 (77.) – der Sieg schien in der Tasche.

Doch schon im Gegenzug schien die Abwehr der Blau-Roten im Tiefschlaf, Tim Melzer markierte nach Pass in die Tiefe per Flachschuss den 1:2-Anschluss (78.). Gegen nun öffnende Achimer startete vor allem der eingewechselte Murat Avanas manchen Konter, agierte dabei jedoch oft zu eigensinnig. Einmal steckte er stark durch, aber Strodthoff verpasste, nachdem er Kai Sedlasek schon umkurvt hatte (83.).

Im Vorwärtsgang: Anton Strodthoff (hier gegen Achims Patrick Bormann) vergab zwei gute Chancen, steuerte aber einen Treffer zum 2:1-Sieg des TV Oyten am Freitagabend bei. Foto: Hägermann

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