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Senioren 06.10.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Nico Brunetti. Trainer zeigen gegenseitige Wertschätzung. Wenn der TV Oyten am Sonntag auf den TSV Etelsen trifft, dürfen sich die Zuschauer wahrscheinlich auf ein unterhaltsames Spiel freuen.

Bezirksliga Lüneburg 3: Vor einer Woche haben sich Axel Sammrey und Gerd Buttgereit noch zusammen den Auftritt vom Spitzenreiter FC Hambergen beim MTV Riede angeschaut: Nun begegnen sich die beiden Trainer als Gegner – die Wertschätzung vor dem Duell zwischen dem TV Oyten und TSV Etelsen ist dabei sehr groß. Während Oytens Trainer Sammrey die Arbeit von Buttgereit lobt, schätzt Etelsens Coach insbesondere den Ehrgeiz, mit dem Sammrey die Aufgabe in Oyten lebt. Unisono glauben auch beide, ein besonders attraktives Spiel zu erleben: „Das wird technisch stark und temporeich.“ Der TVO sieht die Partie als Standortbestimmung an. „Etelsen kommt genau richtig. Da können wir sehen, wo wir stehen“, beschreibt Sammrey. Gegenüber dem 7:0-Erfolg bei der TSG Wörpedorf-Grasberg dürfte wohl wieder Henrik Müller in der Startelf stehen. „Er war gesundheitlich angeschlagen. Sollte er einsatzfähig sein, dann wird er auch spielen. Henrik ist absolut verlässlich“, sagt Oytens Coach.

Aufseiten der Gäste hofft Buttgereit auf eine bessere Chancenverwertung als beim 2:1-Sieg gegen den SV Lilienthal-Falkenberg. Zudem müsse sich der TSV wieder im Passspiel steigern, um Oyten nicht allzu viele Ballgewinne zu ermöglichen. Dabei baut er wieder auf Jan-Luca Lange, der momentan gut in Form ist. „Aktuell ist er gesetzt. Er kann ein Spiel lenken“, sagt Buttgereit, der sich auf die Partie freut: „Ich habe die ganze Jugend in Oyten gespielt, da ist auch mein Elternhaus: Ich komme gerne dahin.“

Anpfiff: Sonntag um 15 Uhr in Oyten

Senioren 04.10.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Thomas Müller. Einfacher als gedacht. Der TV Oyten fertig die TSG Wörpedorf-Grasberg mit 7:0 ab. Und das Resultat hätte auch noch höher ausfallen können.

Grasberg. Sie können einem schon leidtun, die Bezirksliga-Fußballer der TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf: Vergangenen Sonntag ein 0:6 in Etelsen, jetzt ein 0:7 (0:3) daheim gegen den TV Oyten. „Ich hatte es mir schwerer vorgestellt“, sagte TVO-Trainer Axel Sammrey. Um sogleich zu relativieren, dass es gegen einen nicht ebenbürtigen Gegner manchmal zu leicht geht: „Eigentlich hätten wir zweistellig vom Platz gehen müssen.“

Mit einem Oytener Doppelschlag binnen zwei Minuten durch Pascal Döpke (22.) sowie einem Kopfballtreffer von Simon Seekamp (24.) war der Widerstand der TSG gebrochen. Fünf Minuten vor der Pause der nächste Rückschlag: TSG-Torwart Benjamin Ostrowski klatschte einen Schuss von Marius Winkelmann Döpke direkt vor die Füße, und der bedankte sich mit dem 3:0.

Und das Toreschießen ging munter weiter. Die auch konditionell nachlassenden Grasberger schufen dem spielerisch wie körperlich überlegenen Gegner immer öfter freie Räume. Die TSG schien die Übersicht komplett zu verlieren, machte dem Gegner das Toreschießen vor allem nach individuellen Fehler sehr leicht. So auch beim 0:4 (55.) durch Daniel Aritim, dem der Ball direkt vor die Füße fiel. Zwischendurch noch mal ein Lebenszeichen der TSG, als Marcel Vintiss einen Freistoß vors Oytener Gehäuse schlug: Yannik Worthmanns verpasste das Ziel knapp. Es folgten die Treffer fünf (71.), sechs (77.) und sieben (89.) durch Ömer Aktas, Döpke und Elvedin Bibic.

Foto Björn Hake.

Senioren 02.10.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Nico Brunetti. Vor den Bezirksligisten aus dem Kreis Verden liegen spannende Aufgaben.

Eine Verbesserung möchte ebenso Axel Sammrey sehen. Der Trainer vom TV Oyten legt in dieser Saison viel Wert auf Entwicklung, spielerisch schlechtere Spiele wie das glückliche 2:2 bei Rot-Weiß Achim gehören dazu. „Wir bauen viel auf eigene Leute, da muss man Geduld haben. Wenn wir im oberen Tabellendrittel bleiben, können wir zufrieden sein“, sagt Sammrey. Am Mittwoch gastiert der TVO um 15 Uhr in Grasberg. „Ein undankbares Spiel. Jeder erwartet, dass wir gewinnen“, sagt Oytens Coach.

Der nächste TVO-Gegner steht auf einem Nicht-Abstiegsplatz, allerdings auch nur wegen den drei Punkten aus der eigentlichen 1:4-Niederlage gegen Rot-Weiß Achim. Nun ist es Fakt, dass die TSG Wörpedorf-Grasberg die Partie mit 5:0 für sich gewertet bekam: Mustafa Kaya besitzt somit keine gültige Spielberechtigung. „Sei es drum“, sagt Achims Trainer Bülent Kaksi: „Die Punkte sind weg – shit happens. Das ist Geschichte geworden.“ Bezüglich seines Teams hält er die Tabelle nun für verfälscht. „Wir müssten viel höher stehen“, erzählt Bülent Kaksi. Beim SV Pennigbüttel am Mittwoch um 15 Uhr möchte Achim nun wieder etwas Positives für das Punktekonto tun – und dabei die zuletzt unnötigen Nackenschläge abschütteln.

Senioren 01.10.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Jörn Kowski. Verhängnisvolle Spielverzögerung. Achim verspielt in Unterzahl noch kurz vor Schluss eine 2:0-Führung gegen Oyten. Auslöser dafür war der Platzverweis von Achims Ovidiu-Catalin Varga.

Achim. Der 1. FC Rot-Weiß Achim hat in der Heimpartie gegen den TV Oyten einen möglichen Erfolg noch aus der Hand gegeben. Am Ende stand es 2:2 (1:0).

Von Beginn an war beiden Teams eine gewisse Nervosität anzumerken. Viele Ballstafetten endeten nach wenigen Kontakten. Die Gäste aus Oyten probierten es mit Kurzpassspiel, die Platzherren verfolgten den Ansatz mit den langen Bällen. Die erste Torgelegenheit bot sich dem TVO. In Minute zehn hatte Pascal Döpke erstmals Platz im Strafraum, doch sein Schuss verfehlte das Achimer Tor. Anschließend nahm die Partie Fahrt auf. Beide Teams probierten, das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Zunächst verbuchten die Gastgeber ihre erste Chance: Auf der rechten Seite setzte sich Ahmet Kaldirici im Laufduell mit Oytens Anton Strodthoff durch. Seine präzise Hereingabe ließ der stark spielende Ovidiu-Catalin Varga für Behet Kaldirici durch. Aus vollem Lauf zog Achims Stürmer ab, wurde aber im letzten Moment von Dennis Wiedekamp gestört (15.). Danach war wieder Oyten an der Reihe: Nach langem Pass von Dennis Wiedekamp stand Döpke völlig frei, doch der Gästestürmer jagte den Ball aus der Drehung über den Achimer Kasten (21.).

Es folgten weitere gute Möglichkeiten der Oytener durch Simon Seekamp (22.) und abermals Döpke (26./28.). „Zu diesem Zeitpunkt hätten wir schon führen müssen“, haderte Trainer Axel Sammrey. Danach übernahmen die Rot-Weißen mehr und mehr das Spielgeschehen. Ergebnis der Angriffsbemühungen waren gleich zwei Chancen binnen weniger Minuten. Nach einer tollen Kombination über die rechte Seite von Ahmet Kaldirici und Kouassi Yao spielte Behcet Kaldirici Wiedekamp aus, scheiterte aber an Gästekeeper Benjamin Skupin (32.). Und auch bei dem Fernschuss von Varga fehlten nur wenige Zentimeter (33.). Der Zufall half dann den Gastgebern zur Führung: Nach einer Ecke schlug Achim den Ball weit nach vorne. Oytens Keeper Benjamin Skupin eilte aus seinem Gehäuse. Nach dem folgenden Pressschlag mit Varga landete der Ball bei Ahmet Kaldirici, der aus 25 Metern Maß nahm – 1:0 (39.).

Nur 60 Sekunden später hatte Behcet Kaldirici die Vorentscheidung auf dem Fuß. „Wir können froh sein, nur mit 0:1 in die Halbzeit zu gehen“, bilanzierte Sammrey. Zwar war Oyten nach dem Seitenwechsel das Bemühen anzumerken, den Ausgleich zu erzielen, doch zwingende Torgelegenheiten blieben Mangelware. Einzig Döpkes Drehschuss in Minute 48 konnte als solches bezeichnet werden. Nach knapp einer Stunde konnte der TV Oyten den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum befördern. Immer wieder kamen die Gastgeber zum Flanken. Eine dieser Hereingaben landete auf dem Kopf von Nüsret Yüksel – 2:0. Der TV Oyten verlor nach dem Rückstand immer mehr den Faden. Die Platzherren gewannen fast jeden Zweikampf, waren aggressiver und immer einen Schritt schneller.

Die Partie kippte, weil sich die Rot-Weißen selbst schwächten. Die Auswechslung von Varga dauerte Schiedsrichter Lorenz Gehrmann zu lange. Der Unparteiische wertete diese Aktion als Spielverzögerung und zog Gelb-Rot (84.). Den anschließenden Freistoß schlug Pascal Döpke scharf auf Marius Winkelmann, der den Ball zum 1:2-Anschlusstreffer verlängerte. In der hektischen Schlussphase gelang dem TV Oyten dann sogar noch der Ausgleich. In der dritten Minute der Nachspielzeit traf Döpke. „Das ist lächerlich. Diesen Platzverweis verstehe ich nicht“, schimpfte Achims Coach Bülent Kaksi. Axel Sammrey war zwar froh über den glücklichen Punktgewinn, doch wirklich gerechnet hatte er damit nicht: „Achim war die deutlich motiviertere Mannschaft. Eigentlich haben wir bis zum Platzverweis gar nicht stattgefunden. Dass wir noch etwas mitnehmen, war nach unserem Auftreten nicht zu erwarten. Froh bin über die Moral der Mannschaft in der Schlussphase.“

Senioren 28.09.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de - VST: 1. FC RW Achim erwartet TV Oyten: „Punkte im Derby zurückholen“. Kaya war nicht spielberechtigt!

Achim/Oyten - Dieses Bezirksliga-Derby ist für Aufsteiger 1. FC RW Achim besonders wichtig. Denn nachdem die Achimer ihren Fehler in der „Affäre“ Kaya (war nicht spielberechtigt) einsehen mussten und so die Punkte aus dem Wörpedorf-Spiel futsch sind, „heißt es für uns diese am Sonntag gegen den TV Oyten quasi zurückzuholen“, sagt da Achims Coach Bülent Kaksi.

Viel mehr will er im Grunde zu diesem Fall gar nichts sagen: „Das ist alles blöd gelaufen. Zumal wir das Spiel auch ohne Mustafa Kaya gewonnen hätten. Jetzt müssen wir gegen Oyten die richtige Einstellung zeigen. Denn der TVO hat derzeit einen kleinen Lauf – und den wollen wir stoppen!“

Oytens Trainer Axel Sammrey weiß, dass sein Team am Sonntag eine harte Nuss zu knacken hat: „Achim hat zuletzt immer gute Kritiken bekommen, verfügt über individuelle Klasse. Da müssen wir hellwach sein und vor allem unsere Unkonzentriertheiten abstellen, die wir zuletzt gezeigt haben. Ich will dort unbedingt etwas mitnehmen, um uns im oberen Tabellendrittel festsetzen zu können.“ Personell müssen beiden Trainer etwas umbauen. Beim TVO sind Seekamp, Aritim, Strodthoff, Persson (alle Fuß), Kone (Schulter) und Aktas fraglich.

Senioren 24.09.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de von Frank von Staden: Wiedekamp Oytens „Last Minute Man“. Verteidiger erzielt in Schlussminute das 2:1-Siegtor gegen MTV Riede / Hausherren wachen erst in zweiter Spielhälfte auf.

Oyten/Riede - Von Frank von Staden. Das Niveau war über die gesamten 90 Minuten gesehen doch recht überschaubar, Wille und Einsatz stimmten aber in diesem Bezirksliga-Derby zwischen dem TV Oyten und dem MTV Riede, das vor allem von vielen individuellen Fehlern lebte und aus diesen resultierend auch die Tore sah. Letztlich setzten sich die Hausherren an der Stader Straße knapp aber beileibe nicht unverdient mit 2:1 (0:1) durch. Matchwinner war Verteidiger Dennis Wiedekamp, der in der Schlussphase den Siegtreffer fürr den TVO erzielte.

„Ärgerlich, denn wir haben Oyten durch das vermeidbare 1:1 selbst aufgebaut, haben im zweiten Durchgang aber auch die Klarheit vermissen lassen. Und zum Schluss einfach zu offen gespielt. Wenn wir aber im ersten Durchgang die vielen Oytener Fehler besser genutzt hätten, wäre das Spiel anders ausgegangen. So aber verzeichnete der TVO insgesamt gesehen mehr Torchancen als wir und hat deshalb auch nicht unverdient gewonnen“, gab sich Riedes Coach Stephan Hotzan als fairer Verlierer.

Diese zahlreichen Fehler der Platzherren, die Hotzan ansprach, versuchte sein Pendant Axel Sammrey vor allem an den neuen Bällen festzumachen, die erstmals in einem Punktspiel zum Einsatz kamen: „Diese Bälle sind schneller, fliegen anders. Daran müssen wir uns noch gewöhnen.“

Nun, der MTV konnte sich mit seinem schnörkellosen und gut strukturiertem Spiel ziemlich schnell mit den neuen Sportgeräten anfreunden und hätte zur Pause höher als nur 1:0 führen müssen. Denn allein Kai Schumacher und Timm Wüstefeld boten sich im ersten Abschnitt vier, fünf klare Chancen, konnte diese aber nicht im TVO-Tor unterbringen. So traf dann nur Dennis Klätke per Kopf nach Wüstefeld-Freistoß (7.). Auf Oytener Seite sorgte Murat Avanas mit einem Pfostentreffer für Gefahr (37.).

Nach dem Wechsel wurde der Regen immer stärker – und der TVO nun endlich sicherer. Ein Ballverlust von Arne Westermann brachte dann das 1:1 (59.), als Avanas aus 18 Metern genau in den Winkel traf. In der Folge wurde der MTV immer unsicherer und verlor auch seine Linie. In dieser Phase hielt Keeper Jannik Schumacher seine Farben im Spiel, reagierte zweimal stark gegen Pascal Döpke und nach einem Kopfball von Simon Seekamp. Bei einem der wenigen Rieder Konter hatten dann die Oytener Glück, dass der eingewechselte Marvin Just hauchzart verzog (84.). Letztlich avancierte dann aber Innenverteidiger Dennis Wiedekamp zum „Last Minute Man“, als er nach Eckstoß und folgendem Seekamp-Kopfball goldrichtig stand.

Senioren 21.09.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de von VST: TV Oyten empfängt am Sonntag MTV Riede zum Bezirksliga-Derby. „Wir haben etwas geradezurücken“

Oyten/Riede - Brisantes Kreisderby am Sonntag in der Fußball-Bezirksliga, wo der TV Oyten den MTV Riede zu Gast hat. So sagt TVO-Coach Axel Sammrey: „In der vergangenen Saison haben wir zweimal gegen Riede verloren. Das müssen wir geraderücken!“ Und Riedes Trainer Stephan Hotzan weiß: „Wir müssen punkten, um aus der Abstiegszone zu kommen!“

Denn mit sechs Zählern ist derzeit nur das bessere Torverhältnis dafür verantwortlich, dass die Rieder noch Tabellenplatz elf innehaben. „Aber wir haben uns bisher gar nicht schlecht verkauft. Denn es waren ja fast nur Top-Teams, die wir zuletzt vor der Brust hatten. Und wenn wir jetzt in Oyten punkten, sind wir absolut im Soll“, so Hotzan, der am Sonntag erstmals personell aus dem Vollen schöpfen kann. Einzig Keeper Marcel Bremer ist weiter verletzt.

Immer besser in Fahrt kommt nach mäßigem Saisonstart der TVO. Für Sammrey hat sein Team aber noch nicht Fahrt genug aufgenommen: „Die Jungs sind noch lange nicht dort, wo sie stehen könnten. Da ist noch Luft nach oben. Aber wir sind auf einem guten Weg. Und das wollen wir gegen Riede untermauern, nachdem wir in den ersten Derbys gegen Bassen und Langwedel nur Müll abgeliefert haben.“ Verletzt und damit nicht einsatzbereit sind beim TVO weiterhin Kone als auch Aktas. 

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Senioren 17.09.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Nico Brunetti. Döpke mit Dreierpack. Der TV Oyten hat sich gegen den SV Ippensen mit 4:1 durchgesetzt, doch zu Beginn sah es nach einem solch deutlich Sieg nicht aus.

Langer Ball von Daniel Airich, Verlängerung von Marius Winkelmann und Vollendung von Pascal Döpke – mit dem 1:0 nach 15 Sekunden legten die Bezirksliga-Fußballer des TV Oyten beim Auswärtsspiel gegen den SV Ippensen einen Blitzstart hin. Und dieser sollte auch Ausgangspunkt des Oytener 4:1 (2:1)-Sieges sein.

Neben dem Auftakt nach Maß half dem TVO vor allem ein Doppelschlag nach der Pause. Wieder einmal war Döpke zur Stelle (50.), kurz zuvor markierte Dennis Wiedekamp das 3:1 für Oyten (46.). Damit zog der Gast den Platzherren den Zahn. „Danach haben wir es richtig gut gespielt. Wir haben Ippensen dann von unserem Tor ferngehalten und hätten auch das eine oder andere Tor mehr machen können“, schilderte TVO-Trainer Axel Sammrey. Der Coach hielt aber auch fest, gerade in der Anfangsphase, etwas das Glück in Anspruch genommen zu haben. „Trotz unserer frühen Führung haben wir 15 Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden. Auf dem Platz dort, ist es wirklich schwer, zu spielen. Zudem war Ippensen sehr aggressiv“, erzählte Sammrey. Der zwischenzeitliche 1:1-Ausgleich durch Jannik Klein (5.) sei auch verdientermaßen gefallen. Auch eine Führung der Gastgeber wäre zu diesem frühen Zeitpunkt des Spiels absolut vertretbar gewesen.

Erst ab Minute 20 sei der Ippenser Druck abgeebbt. Den erneuten Vorsprung erarbeitete sich der TVO dank Goalgetter Döpke noch vor der Halbzeit. Seinen zweiten Treffer des Tages schoss er in der 29. Minute. „Er ist unser Torgarant, das weiß man ja“, lobte Sammrey den Angreifer, der nun bei sieben Saisontoren steht. Der TVO indes steigert sich zu Freude des Coaches von Woche zu Woche: „Man sieht: Wir haben wieder mehr Sicherheit.“

Foto: Björn Hake

Senioren 14.09.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: FuPa.net: Vorjahres-Niederlagen vergessen machen. Bezirksliga 3: SV Ippensen empfängt am Sonntag den derzeit kriselnden TV Oyten.

Die Bezirksliga-Fußballer des SV Ippensen spielen am Sonntag gegen den Vorjahresdritten TV Oyten, gegen den sie in der vergangenen Saison zweimal klar verloren haben. „Da haben wir keine guten Spiele abgeliefert“, so SV-Coach Sebastian Burfeind. Besonders bei der 0:4-Hinspielniederlage sah Ippensen nicht gut aus. „Im Rückspiel wäre aber auch mehr drin gewesen“, urteilt Burfeind über das 0:3 auf eigenem Platz, bei dem einzig die mangelhafte Chancenverwertung ein besseres Ergebnis verhindert hatte.

SV Ippensen - TV Oyten (So 15:00)

Der Start in diese Saison verlief für Oyten jedoch deutlich schlechter als erwartet. Drei Niederlagen stehen nur zwei Siege gegenüber. Der TV rangiert als Neunter sogar einen Platz hinter Ippensen. „Eigentlich hätte ich geschätzt, dass Oyten weiter oben“, meint Burfeind. Beim TV scheint es vor allem in der Defensive noch nicht zu stimmen. In allen bisherigen Spielen kassierte die Elf von Axel Sammrey mindestens zwei Gegentore.

Beim SV Ippensen ist man nach dem ersten Saisonsieg am Wochenende in Grasberg optimistisch. „Wir wollen den Schwung mitnehmen und versuchen, im Heimspiel gegen Oyten den nächsten Dreier zu holen, so Burfeind, der jedoch weiß, dass die Aufgabe nicht leicht wird: „Für einen Erfolg müssen wir noch einen Tick besser spielen als gegen Wörpedorf.“

Für die Gastgeber spricht außerdem, dass sie in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen sind. Aber nach drei Unentschieden warten sie auch immer noch auf den ersten Heimsieg. Um diesen gegen Oyten einzufahren, stehen Burfeind zwar nicht alle Spieler zur Verfügung, doch 18 bis 20 werden einsatzbereit sein. „Da haben wir einen guten Kader zusammen, von daher sollte das passen“, sagt der SV-Coach.

 

Senioren 06.09.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: "Oytens Neuzugang ist Taktgeber". Winkelmann überzeugt trotz des Fehlpasses - 4:2-Auswärtssieg für Oyten.

Bothel - Von Vincent Wuttke. Kurz nach dem Abpfiff gingen wenige Meter neben dem Sportplatz des TuS Bothel zwei Böller in die Luft. Den „großen Knall“ – die Überraschung – hat die Heimelf als Außenseiter gegen den TV Oyten in der Fußball-Bezirksliga am Mittwochabend jedoch verpasst. Trotz kämpferisch starker Leistung hieß es nach 90 Minuten 2:4 (1:2).

Bei den Gästen fiel vor allem Marius Winkelmann auf. Der zentrale Mittelfeldspieler dirigierte seine Mitspieler, war bei nahezu jedem Angriff der Ideengeber und immer wieder torgefährlich. Gleich mehrfach tauchte er im Botheler Strafraum auf (26./36/63./90.+1). Dabei war es das erste Spiel des 27-Jährigen im Dress des TV Oyten. Er kam unter der Woche vom Regionalligisten SV Drochtersen/Assel und hat die Spielerlaubnis, weil er Vertragsamateur ist. „Man hat nicht gemerkt, dass Marius das erste Mal dabei war“, lobte Coach Axel Sammrey seinen Neuen nach einem Training.

Bei den Hausherren stach ebenfalls ein „Sechser“ heraus. Julian Prinz ging voran und lieferte sich einige Zweikämpfe mit Winkelmann. „Julian hat überragt“, fand Bothels weiterhin aufgrund von Rückenschmerzen ausgefallener Spielertrainer Christoph Meinke. Nach der 2:6-Heimpleite gegen den SVV Hülsen am vergangenen Wochenende war er trotz der Niederlage wieder versöhnt mit seiner Mannschaft. „Die Jungs haben eine klare Reaktion gezeigt“, meinte er. Die starke Leistung erkannte auch Sammrey an: „Bothel hat es gut gemacht und war offensiv gefährlich.“

Im Angriff waren der zur Pause eingewechselte Sebastian Wichern und Gianfranco Cusimano die Auffälligsten. Letzterer sorgte auch für die Führung. Er nutzte einen zu kurzen Pass von Winkelmann zu seinem Keeper Benjamin Skupin aus (10.). „Aber Marius ist jemand, der nach so etwas einfach weiterspielt“, sagte Sammrey. Seine Mannschaft ließ sich trotz des drohenden Fehlstarts in die Saison nicht aus dem Konzept bringen. Murat Avanas mit einem Distanzschuss aus 25 Metern (32.) sowie Pascal Döpke mit einem trockenen Abschluss aus 20 Metern (44.) drehten die Partie bis zur Pause.

Seekamp sorgt für die Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Döpke per „Stolpertor“ (59.). Die Gastgeber – mit nur einem Punkt nach den ersten fünf Spielen weiter Vorletzter – gaben nicht auf. Cedric Ahrens verkürzte (63.). In der 83. Minute fiel die Entscheidung. An eine Flanke von Amadinho Kone kam Keeper Moritz Meyer nicht heran und Sebastian Seekamp köpfte ein. „Wir hatten das Quäntchen Glück nicht“, so Meinke, der mit Bastian Hummel wieder einen Co-Trainer hat.

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