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Senioren 16.10.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: Das nächste Derby für Oyten – und wieder gegen Achim. Sammrey will nachlegen.

Oyten – Das nächste Derby für Fußball-Bezirksligist TV Oyten: Am Freitagabend (19.30 Uhr) erwartet das Team von Trainer Axel Sammrey den TSV Achim. Und nachdem der TVO zuletzt beim 4:2-Erfolg über RW Achim im zehnten Anlauf endlich den ersten Saisonsieg gefeiert hat, gilt es nun nachzulegen, um den Anschluss ans untere Tabellenmittelfeld herzustellen.

„Ich hoffe, dass wir Achim können“, gab Sammrey mit einem Schmunzeln zu verstehen. „Doch ich gehe nicht davon aus, dass wir noch einmal unterschätzt werden. Zudem bleiben wir auch auf dem Teppich“, verspürte der TVO-Trainer nach dem Befreiungsschlag keinen Anfall von Euphorie. 

„Ich denke, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird. Zumal wir in den vergangenen Heimspielen nicht so schlecht gespielt haben. Und wenn wir unsere Chancen dann mal nutzen, dann kann es auch was werden“, will Sammrey seine Elf nicht groß ändern. Fest steht nur, dass Christian Rathjen wieder ins Tor rückt.

Für Achims Trainer Sven Zavelberg ist entscheidend für den Ausgang, „dass wir mit der vernünftigen Einstellung in die Partie gehen und vor allen Dingen über 90 Minuten konzentriert sind. Fehler werden in dieser Liga nämlich sofort bestraft. Fußballerisch müssen wir uns in Oyten sicher nicht verstecken.“ Verzichten müssen die Gäste auf Patrick Ehrhardt, der sich in Sottrum allem Anschein nach einen Kreuzbandriss zugezogen hat. 

kc

Senioren 14.10.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de von Björn Drinkmann. Firat Karaca ärgert seinen Vater – 4:2. Oytens Youngster gelingt Doppelpack im Derby beim 1. FC Rot-Weiß Achim.

Achim - Von Björn Drinkmann. Ausgerechnet der erst 18-jährige Firat Karaca avancierte beim 4:2 (3:0)-Erfolg seines TV Oyten im Kellerduell der Fußball-Bezirksliga beim 1. FC Rot-Weiß Achim zum Matchwinner für die Gäste. Ob er dadurch im Anschluss zu Hause Probleme bekommen hat, ist noch unklar. Schließlich ist sein Vater Fikret Karaca ja bekanntlich der Sportliche Leiter der Achimer.

Allerdings dürfte Fikret Karaca angesichts der Vorstellung seiner Mannschaft in der ersten Hälfte ganz andere Sorgen haben. Denn von Präsenz, Körpersprache oder einer Abstimmung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen war aber auch überhaupt nichts zu sehen. Ganz anders die Oytener, die von Beginn an attackierten und sich vor dem Tor, im Gegensatz zu den Vorwochen, eiskalt zeigten. Niko Oetting legte den Ball frei vor dem Tor uneigennützig auf Karaca auf, der nur noch einschieben musste (14.) – 0:1. Noch schöner die Kombination des TVO zum 2:0, als sich Anton Strodthoff stark gegen zwei Achimer durchsetzte, den Ball auf die rechte Seite zu Karaca legte. Und dessen Querpass schlenzte Strodthoff direkt ins lange Eck (18.). Als Strodthoff nach einem Freistoß im Mittelfeld den Ball nach Ablage von Oetting zum 3:0 (22.) über die Linie stocherte, waren die Achimer richtig bedient. Dabei konnten sich die Gastgeber sogar noch bei Aydin Burc bedanken, der direkt vor der Pause den nächsten Gegentreffer verhinderte. „Reißt euch jetzt alle mal zusammen oder habt ihr noch nie Fußball gespielt?“, versuchte der routinierte FC-Mittelstürmer Faruk Senci seine Mannschaft kurz vor der Pause aufzuwecken.

Doch direkt nach Wiederanpfiff war Karaca erneut zur Stelle, als sich die komplette Hintermannschaft der Achimer scheinbar noch in der Pause befand – 0:4 (47.). Und er hätte fast noch seinen dritten Treffer nachgelegt. Denn obwohl er von Zedan Yoldas festgehalten wurde, kam er noch zum Abschluss, den FC-Keeper Tobias Grönewold parieren konnte. Erst nach einer guten Stunde entschieden sich die Achimer, auch am Spiel teilzunehmen. Sie versuchten es immer wieder über die rechte Seite mit dem stark aufspielenden Wilfried Yao. Sein erster Warnschuss ging klar drüber, der zweite nur knapp vorbei. Dann fand er mit seiner gut getimten Flanke Berkat Karaca, der zum 1:4 (74.) einköpfte. Danach bediente er Faruk Senci, der jedoch am gut aufgelegten Fabian Meyer scheiterte. Nesic jagte den Nachschuss freistehend über den Kasten. Danach bekamen die Achimer dann noch einen umstrittenen Foulelfmeter (Krüger an Senci) vom ansonsten sehr souveränen Schiedsrichter Lennart Fahnenmüller zugesprochen, den Senci mit etwas Glück zum 2:4 (87.) verwandelte. Doch zu mehr sollte es nicht reichen. Achims Trainer Andreas Taubhorn fand dann auch klare Worte: „Meine Mannschaft hat das Spiel am Anfang nicht für voll genommen. Scheinbar haben alle gedacht, dass wir die sieglosen Oytener so weghauen. Aber ohne Körperspannung ist das nicht möglich.“ Ganz anders stellte sich natürlich die Gemütslage bei den Oytenern dar. „Es wurde einfach mal Zeit, dass wir uns belohnen. Es war entscheidend, dass wir unsere ersten drei Chancen gleich genutzt haben. Dass es dann hinten heraus fast noch einmal eng wird, war dann etwas unnötig“, fand Oytens Trainer Axel Sammrey trotz des ersten Sieges doch noch ein kleines Haar in der Suppe.

Foto Björn Drinkmann:

Und wieder ist Oytens Matchwinner Firat Karaca (links) einen Tick schneller als Achims Aydin Burg.

Senioren 11.10.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Die nächste Möglichkeit, die nächste Chance Punkte zu holen. Sonntag 15:00 Uhr in Bierden gegen 1. FC RW Achim.

Senioren 10.10.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Gestern Abend völlig verdient mit 0:5 untergegangen. Da half auch das ganze Basteln nichts.

Verdener Nachrichten von Florian Cordes vom 08.10.2019:

Sammrey muss wieder basteln

Nach dem Punktgewinn gegen den TV Sottrum fährt der TV Oyten am Mittwochabend nun zum SV Komet Pennigbüttel. Trainer Axel Sammrey muss seine Startelf aber wieder einmal umbauen.

Ein kleines Erfolgserlebnis durfte der TV Oyten am vergangenen Freitag feiern. Das Schlusslicht der Fußball-Bezirksliga holte beim 1:1 gegen den Aufsteiger TV Sottrum den zweiten Punkt der Saison. Nun steht für die Mannschaft von Axel Sammrey am Mittwochabend (Anpfiff um 20 Uhr) das nächste Spiel an, das allein aufgrund der tabellarischen Konstellation ein enorm wichtiges ist. Denn der TVO-Trainer fährt mit seinem jungen Team zum SV Komet Pennigbüttel. Die Kometen stehen mit sieben Punkten zwei Ränge über Oyten.

Coach Sammrey will die Partie auch optimistisch angehen. Das Unentschieden gegen Sottrum hat dem Tabellenletzten zumindest ein wenig Selbstvertrauen verliehen. „In diesem Spiel wurde ja auch vieles sehr gut gemacht. Nur die Chancenverwertung hätte wesentlich besser sein müssen. Wenn wir jetzt in Pennigbüttel wieder so auftreten wie am Freitag, dann habe ich Hoffnung, dass wir dort etwas holen können“, sagt Sammrey.

Mit einem Problem muss der Coach jedoch auch vor dieser Begegnung leben, das sich schon durch die gesamte Saison zieht. „Ich muss wieder mal in Sachen Aufstellung basteln“, merkt Sammrey an, dass er nicht auf dieselbe Startelf setzen kann wie gegen die Sottrumer. Verzichten muss Axel Sammrey gegen die Kometen auf Amadinho Kone, Erik Baeßmann und Dorian Mothes. Das Trio fehlt aus beruflichen Gründen. „Es ist auch deshalb ärgerlich, weil alle drei zuletzt sehr gut gespielt haben“, bedauert Sammrey die Ausfälle. „Ich würde mir einfach mal wünschen, mit der gleichen Elf spielen zu können, wenn es mal gut gelaufen ist. Aber ausgleichen können wir die Ausfälle.“ Demnach kehren Henrik Müller und Patrik Kuhna zurück in den Kader.

Foto: Oytens Patrick Kuhna kehrt gegen Pennigbüttel wieder in den Kader zurück. (Björn Hake)

Senioren 09.10.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de Frank von Staden. Sammrey hinterfragt sich selbst. Heute 20:00 Uhr in SV Pennigbüttel.

Acht Spiele, kein Sieg, zwei magere Punkte: Fußball-Bezirksligist TV Oyten wandelt nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Abgänge am Abstiegsgrund. Doch sind wirklich nur die personellen Verluste Schuld? Wir sprachen mit Coach Axel Sammrey.

Einst hatte sich der TV Oyten mittelfristig die Landesliga auf den Fahnen geschrieben. Davon ist er derzeit aber mal meilenweit entfernt.

Stimmt, die Tabelle lügt ja nicht! Momentan können wir niemanden dieses Ziel verkaufen, auch wenn wir es nicht aus den Augen verlieren sollten. Wir hatten damals, als wir uns dieses Ziel gesteckt hatten, aber auch völlig andere Voraussetzungen.

Sie meinen personelle Voraussetzungen?

Ja sicher. Die sind ja nicht von der Hand zu weisen. Wir haben im Laufe der letzten Jahre eine komplette Mannschaft verloren. Das aufzufangen ist nicht leicht.

Doch Hand auf’s Herz, ist der momentane Tabellenstand nur dem Weggang von Leistungsträgern wie Bossert, Döpke oder auch Winkelmann geschuldet?

Absolut! Und jeder, der Fußball lebt und spielt, kann das auch nachvollziehen.

Heißt, nur mit jungen Talenten ist auch die Bezirksliga nicht so einfach zu bewerkstelligen?

Man kann es versuchen, klappen wird es aber nicht. Dafür ist die Liga zu stark. Und die Youngster noch zu unbedarft.

Was fehlt denn Ihrem Team vor allem?

Viele glauben noch, es geht wie in der Jugend ohne Körperkontakt. Sie müssen endlich begreifen, dass es im Herrenbereich nur mit vollem Einsatz geht. Wir haben richtig gute Jungs mit viel Talent. Spieler wie Dorian Mothes und Lennart Brand haben schnell erkannt, wie es geht. Andere wie Firat Karaca, Julian Stiehl oder auch Thomas Baumann tun sich da noch etwas schwer.

Viele Klubs bauen Jahr für Jahr A-Junioren in ihre Teams ein. Die meisten Youngster gewöhnen sich recht schnell an das gesteigerte Herren-Niveau.

Weil diese Teams Leitwölfe haben, die ihnen helfen! Ich hatte gehofft, dass nach den Weggängen einige Ältere wie Daniel Aritim diese Rolle übernehmen könnten, doch können sie einfach noch nicht über ihren Schatten springen.

Eine Mannschaft, die Mitte der Halbserie noch keinen Sieg feiern konnte, dürfte mehr und mehr Frust aufbauen. Wie motivieren Sie Ihre Jungs Woche für Woche?

Das ist ja das Gute, ich brauche da gar keine Motivationsschleuder rausholen. Trotz der Rückschläge kommen die Jungs weiter mit viel Lust zum Training. Ich mache ihnen dann immer wieder klar, dass es auch im Training nur mit Vollgas geht. Aber wie gesagt, sie begreifen nur langsam, dass sie sich die Grundlagen für ein erfolgreiches Spiel nur in der Woche auf dem Trainingsplatz und nicht in der Disco holen können.

Ein Trainer wird immer auch am Erfolg gemessen. Haben Sie sich schon selbst die Frage gestellt, ob Sie für diesen Job noch der Richtige sind – oder ob dieser Job für Sie noch das Richtige ist?

Klar. Ich denke aber, ich bin es noch. Sie nicht? Ich hinterfrage mich nach jedem Spiel, vor allem nach Niederlagen. Frage, was ich und nicht was die Mannschaft falsch gemacht hat. Ich möchte nicht überheblich klingen, doch bin ich der Meinung, dass es keiner besser machen kann, keiner mehr aus den Jungs herausholen kann als ich! Nach jeder Niederlage kann ich schlecht schlafen. Wenn ich aber morgens aufwache, bin ich wieder voll motiviert, um mit dem Team an den gemachten Fehlern zu arbeiten.

Gab es bereits erste kritische Töne aus dem Umfeld?

Sicher. Aber nur von Leuten, die der Mannschaft, dem Verein nicht so nahe stehen, die die Lage gar nicht einschätzen können. Die Oytener wissen, was wir hier Woche für Woche investieren.

Kein Hinterfragen aus dem Vorstand?

Nein, noch nicht. Wir tauschen uns immer sehr sachlich aus. Der Vorstand sieht es mit meinen Augen.

Wie würden Sie darauf reagieren, sollten dort Zweifel an Ihrer Person aufkommen?

Ein Vorstand muss immer abwägen. Das ist seine Aufgabe. Wenn dort irgendwann die Meinung vorherrschen sollte, der TV Oyten benötige einen neuen Impuls, klebe ich nicht an meinem Stuhl, obwohl ich meinen Vertrag erst für zwei Jahre verlängert habe. Doch wie gesagt, diese Frage stellt sich gar nicht.

Jetzt steht das Abendspiel in Pennigbüttel an. Was erwarten Sie – schon ein kleines Endspiel?

Ach was! Ich hatte gehofft, dass wir mit derselben Elf hätten auflaufen können, die ein so gutes Spiel gegen den TV Sottrum gezeigt hat, in dem sie sich letztlich nur nicht belohnt hat. Aber in Mothes, Beaßmann, Kone, Krimmer und Aritim werden wieder gleich eine Handvoll Spieler fehlen. Diese ewigen Ausfälle ziehen sich bekanntlich wie ein Roter Faden bei uns durch. Dennoch fahren wir dort hin, um etwas mitzunehmen. Ich denke, in Pennigbüttel können wir endlich das Eis brechen und den ersten Dreier holen.

Spielen wir das worst case szenario durch und Ihre Mannschaft schafft es nicht den Schalter umzulegen: Würden Sie bei einem Abstieg mit in die Kreisliga gehen?

Richtig ist, dass wir langsam schon eine Serie starten müssen, um das Tabellenende verlassen zu können. Aber erst, wenn wir auch in der Winterpause nur ein paar Punkte auf dem Konto haben, beschäftige ich mich mit der Kreisliga. Ich sagte ja bereits, dass ich auch für das nächste Jahr schon zugesagt habe. Aber wenn keine Entwicklung zu erkennen sein sollte, müsste man sich schon zusammensetzen.

Noch einmal: Würden Sie?

Wenn man mich dann noch will. Wenn nicht, wäre der TV Oyten aber nicht meine letzte Station. Ich bin immer noch voll vom Fußball und dem Trainerdasein infiziert. Das Feuer brennt immer noch!

Senioren 07.10.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Nico Brunetti. Oyten sendet Lebenszeichen.

Ein Distanztor von Sottrums Steffen Mech verhinderte am Freitagabend den ersten Saisonsieg des TV Oyten. Trotz des späten 1:1-Ausgleichs kann die Elf von Trainer Axel Sammrey aber auf das Spiel aufbauen.

Oyten. Mit dem Schlusslicht ist in der Fußball-Bezirksliga wieder zu rechnen. Dieses eindrucksvolle Statement gab der TV Oyten am Freitagabend ab. Einzig der Ertrag stimmte nicht ganz: 1:1 (1:0) gegen den TV Sottrum – zu wenig angesichts der couragierten Leistung. „Wir haben zwei Punkte verschenkt, das tut weh – vor allem, wenn man da unten drin steht. Das hätte der erste Sieg sein müssen“, haderte TVO-Trainer Axel Sammrey.

Die Enttäuschung stand ihm entsprechend ins Gesicht geschrieben, sauer auf sein Team war er dabei nicht. „Eigentlich bin ich nicht unzufrieden. Nur das Ergebnis ist ein Witz.“ Eine annehmbare Wahrnehmung, das Remis spiegelte den Spielverlauf keineswegs wider. Gerade in der zweiten Halbzeit hätten die Oytener mehrfach auf 2:0 stellen müssen. Aber vor allem der agile Dorian Mothes (58/83.) und der eingewechselte Firat Karaca (65./72.) ließen beste Chancen liegen. Und wenngleich der Sottrumer Keeper Lenn-Mika Reiter sehr gut hielt: Bei so vielen glasklaren Möglichkeiten hätte der TVO die Führung zwingend ausbauen müssen. Eine Qualitätsfrage? „Nein“, meinte Oytens Torwart Christian Rathjen. „Wir hatten einfach kein Glück im Abschluss, das passiert auch den Profis.“ Auch Sammrey nannte einen anderen Grund. „Das ist jugendlicher Leichtsinn. Wir haben oft die falsche Entscheidung getroffen.“

Steffen Mech trifft aus der Distanz

Von außen taten einem die Hausherren dabei fast schon leid. Denn die drei Punkte hätte sich der TVO aufgrund der leidenschaftlichen Vorstellung wirklich verdient gehabt. Letztlich schaffte es allerdings nur Murat Avanas (38.), einen Treffer zu erzielen. Sein Schuss im Sechzehner landete vom Innenpfosten im Tor des TVS. Weil Gästespieler Steffen Mech die Führung vier Minuten vor Ende der Partie noch mit einem Distanzschuss egalisierte, teilten sich die beiden Mannschaften am Freitagabend die Zähler.

Nichtsdestotrotz schöpfte der Gastgeber aus dem Spiel eine Menge Mut. „Als Mannschaft haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Wir haben deutlich geschlossener als zuletzt agiert“, sagte Rathjen, der außerdem seinem Coach den Rücken stärkte. „Das passt mit ihm.“ Genau das war auch eine wichtige Erkenntnis. Sammrey erreicht seine Spieler – der taktische Plan wurde sehr gut umgesetzt. Aus der Kompaktheit heraus erzeugte das laufstarke Team des Tabellenletzten immer wieder Ungenauigkeiten im Spiel der Gäste sowie aussichtsreiche Balleroberungen. Insbesondere Mothes und Lennart Brand überzeugten mit vielen starken Pressingmomenten. Die Folge: „Wir hatten so viele Torchancen wie in der ganzen Saison nicht“, analysierte Sammrey.

Bei den Gästen herrschte nach Schlusspfiff unterdessen Redebedarf. Nachdem sich Daniel Mathies aufgeregt mit einem Sottrumer Zuschauer unterhielt, rief er seinen Spielern zu: „Jungs, alle rein in die Kabine. Wir haben da etwas zu klären.“ Worum es ging, war jedoch nicht zu erfahren. Aufgrund des Resultats konnte der Bezirksliga-Aufsteiger aber grundsätzlich zufrieden nach Hause fahren. Eine Niederlage wäre nämlich mehr als gerechtfertigt gewesen, so war das Spiel der Mathies-Elf von Durchsichtigkeit, geringer Geschwindigkeit und vielen Fehlpässen geprägt.

Foto: Oytens Erik Baeßmann setzt sich gegen Sottrums Joshua Hüsing durch. (Björn Hake)

Senioren 05.10.2019 von Lars Weber

3. Herren: Am 06.10. an die Stader Straße verlegt!!!

Der Herbst macht was er will....

Das Punktspiel der 3. Herren gegen den Borsteler FC wurde kurzfristig auf den Hauptplatz der Stader Straße verlegt. Der Anpfiff bleibt bei 12 Uhr, wie jedes Heimspiel der 3. Herren. Sollte das Wetter noch viel schlechter werden, ist ein Umzug auf den Kunstrasenplatz nicht ausgeschlossen. 

Da alle Zuschauer auf dem Hauptlatz die Terrassenüberdachung des Vereinsheim nutzen können, würden wir uns über ein paar Fans des gepflegten Kreisklassen-Fußballs freuen...

Senioren 05.10.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: TV Sottrum kommt beim Schlusslicht TV Oyten zu einem glücklichen 1:1. Mechs Hammer bringt das Remis.

Oyten – Dank eines Traumtores von Steffen Mech hat sich der TV Sottrum beim TV Oyten ein 1:1 (0:1) gesichert. Der Routinier der Wieste-Kicker schoss in der 86. Minute aus 25 Metern in den Winkel und sicherte so den neunten Punkt für den Aufsteiger in der Fußball-Bezirksliga. „Das hat schon lange nicht mehr geklappt bei ihm. Aber wenn er den Ball mal richtig trifft, dann fliegt der auch immer noch echt schnell weg“, meinte Sottrums Coach Daniel Mathies über das Markenzeichen des Sechsers.

Mathies wusste, dass Mech ohne einen weiteren Akteur auf Seiten der Gäste gar nicht zum Matchwinner geworden wäre. „Lenn-Mika Reiter hat überragt und uns im Spiel gehalten“, lobte der Trainer seinen Keeper. Kein Wunder: Immerhin liefen Anton Strodthoff, Thomas Baumann und der eingewechselte Firat Karac mehrfach frei auf den Schlussmann zu, scheiterten aber stets. „Das war schon krass, was wir verballert haben. Alles andere außer den Abschlüssen war sehr gut von den Jungs“, haderte Oytens Trainer Axel Sammrey. Seine Elf hatte den ersten Sieg vor Augen, muss sich nun aber mit zwei Zählern nach acht Partien begnügen und bleibt Schlusslicht.

Bei strömendem Regen und auf glattem Untergrund war Sottrum darauf bedacht, die Spielkontrolle zu haben. Oyten wartete zunächst auf Konter. Allerdings kamen die Gäste mit dem Ballbesitz nicht zum Erfolg. Oytens Keeper Christian Rathjen hatte einen ruhigen Abend. Das lag auch daran, dass der etatmäßige Innenverteidiger Lennart Brand als Sechser überzeugte und viele Sottrumer Angriffe mit Balleroberungen im Keim erstickte. „Das war richtig gut, weil er auch nach vorne viel gemacht hat“, fand Sammrey.

Sein Offensivmann Murat Avanas schoss die Hausherren nach Vorlage von Strodhoff in der 38. Minute in Führung – und brachte Sottrum damit aus dem Konzept. „Bis zum Gegentor war ich sehr zufrieden, danach hatten wir schon im Spielaufbau viele Fehler. Der Platz war vielleicht zu gut für die Jungs und sie wären auf einem Pferdeacker besser klargekommen“, mutmaßte Mathies. Er brachte nach der Pause den wiedergenesenen Patrick Brillowski, aber damit nicht mehr Durchschlagskraft. Allerdings hätte Finn Herwig in der 70. Minute mit einem Kopfball aus fünf Metern ausgleichen müssen, verfehlte jedoch das Tor. Steffen Mech machte es 16 Minuten später aber besser und wuchtete den Ball in die Maschen. vw

Foto: Hägermann

Senioren 03.10.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: Mit Wiedekamp/Krüger. Oyten fehlt gegen TVS aber wichtiges Duo.

Oyten – Der nächste Anlauf auf den ersten Saisonsieg: Fußball-Bezirksligist TV Oyten erwartet am Freitagabend (19.30 Uhr) den TV Sottrum. „Es wird ein Match auf Augenhöhe, in dem die Tagesform entscheiden dürfte“, blickt Axel Sammrey voraus. Der Trainer sah vergangenen Sonntag in Hülsen ein Sottrumer Team, „das eingespielt wirkt, ein gutes Mittelfeld stellt und vorne den schnellen Sinan Reiter als Trumpf hat.“ Entgangen ist dem Verdener allerdings auch nicht, dass der Aufsteiger in der zweiten Halbzeit äußerst viele Chancen zugelassen hat.

In seiner Truppe muss Sammrey auf zwei Leistungsträger verzichten. Henrik Müller heiratet, Pablo Kaiser zog sich in der Zweiten einen Hexenschuss zu – so muss der Coach wieder basteln. Gut, dass Dennis Wiedekamp und Sascha Krüger zurück in der Startelf sind: „Unsere vier 18-Jährigen brauchen die Führung von diesem Duo.“  vde

Senioren 02.10.2019 von Lars Weber

3. Herren: Serie hält und Kapitän fällt lange aus

Nach zwei Niederlagen zu Saisonbeginn haben wir die Spiel- und Kampfweise der 2. KK angenommen. Vor dem dritten Spieltag wurde die taktische Ausrichtung und Aufstellung geändert, seit dem läuft es. Wir konnten fünf Spiele nacheinander gewinnen und am letzten Spieltag auswärts beim ärgsten Konkurrenten in Uesen ein Unentschieden holen. Allerdings war auch hier viel mehr drin.

Zur Zeit sind wir der Tabellenführer der 2. KK, allerdings hat Uesen noch zwei Nachholspiele und kann uns nur bei zwei Siegen von der Tabellenspitze verdrängen. Dennoch sollten wir uns dauerhaft auf den beiden Aufstiegsplätzen halten können um so beruhigt in die Winterpause zu gehen. Der letzte Spieltag für uns ist bereits der 10.11. mit einem Heimspiel gegen den SV Baden II.

Das Unentschieden in Uesen  treibt allerdings die Sorgenfalten auf die Stirn der Trainer. Leider musste unser Kapitän Enrico Gröger verletzt ausgewechselt werden. Die Ärzte haben jetzt einen Kreuzbandriss und Knorpelabriss festgestellt. Damit fehlt eine wichtige Stütze im Spiel und auch innerhalb der Mannschaft. Dennoch werden wir weiterhin gas geben und versuchen, als Tabellenführer in die Winterpause zu gehen. Alles Gute Rico...

Nächstes Punktspiel am 06.10. in Oyten gegen den Borsteler FC mit Anpfiff 12.00 Uhr. Angesetzt ist das Spiel natürlich an der Pesta, allerdings ist ein kurzfristiger Wechsel an die Stader Straße im Gespräch. Sollte sich hier etwas ändern, dann werden wir das auf Facebook und hier bekannt geben.

 

 

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