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Senioren 07.06.2019 von Lars Weber

3. Herren: Fluch und Segen...! Und das Abstiegsgespenst...

Ich habe gerade Tagesschau gesehen. Was hat das mit der 3. Herren und der 1.KK zu tun? Eigentlich nichts, oder doch??? Nur kurz etwas zum Nachdenken, und dann zur 3. Herren.

330.000 Tonnen Mikroplastik werden in Deutschland pro Jahr in die Umwelt gespült. Davon kommt 3,2%  von Kunstrasenplätzen....

Bisher habe ich immer gedacht, geil, der TV Oyten, neben Verden der einzige Verein mit einem Kunstrasenplatz, geht es uns gut. Aber jede Medaille hat zwei Seiten.

Die 1.KK in Zukunft ohne die 3. Herren. Was war das für eine Saison. Im 1. Drittel haderten wir mit den Schiedsrichtern, im 2. Drittel haderten wir mit den vielen Verletzten- (u.a. 3 Kreuzbandrisse bei Prodan Küsel, Till Knudsen und Jörg Heidemann), Kranken- und durch Abwesenheit glänzenden Spielern, im letzten Drittel war es uns Trainern nicht möglich, genügend Spieler für das wichtige Training  zu motivieren. Die einzige Konstante war der Chef-Coach, der zu jedem Training und Spiel mit dem Fahrrad aus Bremen-Hastedt kommt, und der Co-Trainer aus dem Raum ROW. Nicht zu vergessen die 5-8 Spieler, die regelmäßig dabei waren. Dennoch musste das Training mangels Beteiligung mehrfach abgesagt werden.

Insofern steigen wir völlig zu Recht ab. Die Frage ist nur noch, halten wir den vorletzten Tabellenplatz, oder überholt uns am letzten Spieltag noch der Kreisliga-Absteiger der 1. Herren aus Bierden. 

Aus Alters-, Berufs- und Gesundheitsgründen mussten wir zügig eine Teambesprechung einberufen, um zu klären, ob wir nächste Saison überhaupt eine Mannschaft stellen können. Wir gehen dann doch mit 21 Spielern in die nächste Saison. Mal sehen was passiert, denn der 34 Mann Kader hat diese Saison in dem ein- oder anderem Punktspiel auch nicht gereicht, um 11 Spieler zusammen zu bekommen. 

Daher hoffen wir, das die so stolze 3. Herren nächste Saison um den Titel mitspielen kann und wieder aufsteigt. Denn wir wollen mit einem Jahr Pause wieder  "Die Beste 3. Herren" im Landkreis Verden sein!!!

Allen Lesern wünschen wir schöne Pfingsttage!

Senioren 06.06.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Niklas Johannson. Kurz vor dem Umbruch.

Der TV Oyten steht vor einem Umbruch. Gleich sieben Spieler haben den Verein aus unterschiedlichen Gründen verlassen. Die Abgänge sollen insbesondere durch Jugendspieler kompensiert werden – eine Mammutaufgabe.

Oyten. Marius Winkelmann gefiel die Einstellung einiger Mitspieler nicht. Daniel Airich hielt sein Wort nicht und strebt nun nach höheren Zielen. Pascal Döpke und Benjamin Skupin entschieden sich für einen Wechsel zum Bezirksliga-Rivalen TSV Etelsen. Raphael Schneider hat durch die berufliche Laufbahn keine Zeit mehr, und Ferdi Bezek sowie Ömer Aktas fielen ohnehin häufiger durch Abwesenheit auf. Das sind die sieben Spieler, die dem Fußball-Bezirksligisten TV Oyten den Rücken kehren. Der Verein steht personell vor einem radikalen Umbruch, der insbesondere durch die eigenen Jugendspieler eingeleitet werden soll. „Natürlich wird es schwierig einen Winkelmann zu ersetzen. Trotzdem bin ich relativ entspannt, da wir bereits in der abgelaufenen Saison fünf Spieler aus der A-Jugend eingesetzt haben“, sagte Trainer Axel Sammrey.

Der angesprochene Winkelmann ist zugleich der prominenteste Abgang. Er spielte bereits in der Regionalliga für die SV Drochtersen/Assel, ist in Oyten jedoch nicht glücklich geworden. „Ich bin von Anfang an davon ausgegangen, dass er nicht lange bleiben wird. Man hat gemerkt, dass er nicht wirklich zufrieden war. Vor allem nicht mit der Einstellung einiger jüngerer Spieler“, erklärte Sammrey und ergänzte: „Er hat jedes Training ernstgenommen und ist sehr ehrgeizig. Wenn beim Abschlussspiel einer nicht richtig mitzieht, wird er schnell sauer.“ Dass sich der 28-jährige Mittelfeldspieler für den Oberligisten TB Uphusen entschieden hat, überraschte Sammrey. „Wenn sich seine berufliche Situation nicht geändert hat, weiß ich nicht, ob die Oberliga das Richtige ist. Denn beim Training und bei den Spielen hat er schon häufig gefehlt.“ Von den fußballerischen Qualitäten her ist der Coach aber fest davon überzeugt, dass Winkelmann am Arenkamp zurechtkommen wird, denn er sei ein richtig guter Fußballer.

Etwas verwundert waren die Verantwortlichen vom Wechsel Daniel Airichs zum TSV Ottersberg, zumal der 24-Jährige laut Sammrey bereits im Januar eine feste Zusage für die kommende Saison beim TVO abgegeben hatte. Airich bat kürzlich dann doch noch um die Freigabe. Steine legt man ihm aufgrund seiner dreieinhalbjährigen vorbildlichen Einstellung nicht in den Weg. „Wir sind kein Verein, der dann auf stur stellt. Er möchte sich in der Landesliga versuchen. Wenn es nicht klappen sollte, kann er gerne wieder zurück kommen“, erklärte Sammrey. Bei den Wümmekickern wird Daniel Airich mit seinem Cousin David Airich in einem Team spielen.

Während Döpke und Skupin schon länger als Abgänge feststehen, wird der langzeitverletzte Kapitän Raphael Schneider aus beruflichen Gründen nicht zurückkehren. Zudem werden Ferdi Bezek und Ömer Aktas zum Vorbereitungsstart am 30. Juni nicht auf dem Oytener Trainingsplatz zu finden sein. „Sie sind ohnehin unregelmäßig da gewesen“, sagte Sammrey, der allerdings weitere Abgänge ausschließt. „Das würde mich schon sehr überraschen.“

Winkelmann, Döpke, Airich, Skupin, Schneider, Bezek und Aktas sind Geschichte. Die Zukunft soll Erik Baeßmann, Elvedin Bebic, Timon Müller, Julian Stiehl, Nepras Vojtech sowie weiteren Jungs aus der U18 gehören. Sie sollen neben den erfahrenen Spielern wie Dennis Wiedekamp, Christian Rathjen, Amadinho Kone und Anton Strodthoff reifen. „Die komplette U18 wird zu uns stoßen. Da sind richtig gute Jungs bei, die alle vernünftig Fußball spielen können. Aber sie müssen sich erst einmal im Herrenbereich durchsetzen. Wenn jedoch wieder drei, vier Spieler den Durchbruch schaffen werden – wie Bebic, Müller und Vojtech in diesem Jahr – wären wir auf einem guten Wege“, betonte Sammrey.

Neben den Talenten aus der eigenen Jugend bemüht sich der Verein auch um externe Neuzugänge. „Wir sind an drei Spielern dran, unter anderem an einem erfahrenen Mann aus der Bremen-Liga. Es ist nicht so, dass wir gar nichts machen. Ich bin selbst gespannt, wer beim Vorbereitungsstart auf dem Platz stehen wird. Man weiß nie, was passiert“, betonte der 62-jährige Trainer, der mit seinem jungen Team den Schwung aus dem starken Saisonendspurt mit in die neue Spielzeit nehmen möchte: „Wir wollen weiterhin vernünftigen Fußball spielen. Dann können wir einen einstelligen Tabellenplatz erreichen, der in Ordnung wäre. Oben mitspielen wird mit dem jungen Kader schwierig.“ Bevor es beim TVO wieder ernst wird, fliegt die Truppe nächste Woche erst noch nach Mallorca, um eine schwierige mit vielen Verletzungen behaftete Spielzeit ausklingen zu lassen.

Senioren 04.06.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: FuPa.net: TV Oyten vor einem Umbruch. Winkelmann und Airich verlassen den Verein.

Der TV Oyten hat das letzte Spiel in der Bezirksliga 3 gewonnen und beendet die Saison auf dem 8. Tabellenplatz. Am Rande des Sieges wurde bekannt, dass der Verein nach den Abgängen von Pascal Döpke und Benjamin Skupin (beide TSV Etelsen, wir berichteten) zwei weitere Verluste verkraften muss.

Die Zuschauer staunten am Sonnabend nicht schlecht, als der verletzte Stürmer Pascal Döpke seine Mannschaft im Heimspiel gegen den FSV Langwedel-Völkersen als Spielführer auf den Rasen führte. Doch dieser Kurzeinsatz war bereits seit langem geplant und so ließ sich der Torjäger unter großem Applaus der Zuschauer, bereits nach der ersten Unterbrechung wieder auswechseln. Er wechselt zusammen mit Torhüter Benjamin Skupin zum TSV Etelsen.

Nun wurde bekannt, dass Daniel Airich und Marius Winkelmann den TV Oyten ebenfalls verlassen werden. Daniel Airich wechselt zur kommenden Saison zum Landesliga-Aufsteiger TSV Ottersberg. Der 24-Jährige kam in dieser Spielzeit auf 26 Einsätze und gehörte zum absoluten Stammspieler im Sammrey-Team.

Marius Winkelmann stand bereits am Samstag nicht mehr im Kader des TV Oyten. Der 28-Jährige kam berufsbedingt vor der Saison vom Regionalligisten SV Drochtersen/Assel. Er wird zum Oberligisten TB Uphusen wechseln.

Senioren 31.05.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Patrick Hilmes. Fußball U18-Bezirkspokal-Finale. Aus der Traum.

Die U18 des TV Oyten konnte sich ihren Traum vom Gewinn des Bezirkspokals nicht erfüllen. Im Finale unterlag sie trotz zweimaliger Führung der SV Drochtersen/Assel.

Es gibt drei Gründe, warum Fußballer beim Schlusspfiff zu Boden fallen: Freude, Enttäuschung, Erschöpfung. Am Vatertag in Rotenburg waren die beiden letztgenannten Gründe für das Fallen der Oytener U18 verantwortlich. Als ob sich die Erdanziehungskraft mit dem Ertönen des Abpfiffs um das Zehnfache gesteigert hätte, so schnell lagen die TVO-Nachwuchskicker am Boden. Für die Spieler der SV Drochtersen/Assel schlugen die physikalischen Gesetze hingegen ins andere Extrem um. Sie rannten leichtfüßig über den Platz, sprangen sich in die Arme und jubelten hüpfend. Kein Wunder, bedeutete dieser Schlusspfiff für sie doch den 3:2 (0:1)-Triumph im Bezirkspokal-Finale.

Die Zukunft heißt Herren-Bezirksliga

Und der war hart erkämpft, denn über weite Strecken boten die Oytener dem Favoriten mehr als nur Paroli. Dabei waren die Vorzeichen eindeutig: Drochtersen wurde Landesliga-Meister mit nur einer Niederlage, während Klassenkonkurrent Oyten die Saison auf dem vorletzten Rang abschloss. Doch für diese eine Niederlage des Favoriten war der TVO verantwortlich gewesen. „Wir hatten gehofft, dass es uns ein zweites Mal gelingt“, sagte Coach Dennis Wiedekamp.

Und zunächst sprach auch alles dafür. Bereits in Minute neun profitierte Erik Baessmann von einem Torwartfehler und stellte auf 1:0. Der Torschütze ist zusammen mit Thomas Baumann, Lennart Brand, Julian Stiehl, Dorian Mothes und Keeper Fabian Meyer die Zukunft des Oytener Fußballs, denn sie alle rücken zur neuen Saison in den Herren-Bezirksliga-Kader von Coach Axel Sammrey auf. Dieser machte sich ebenfalls ein Bild von seinen zukünftigen Schützlingen und war begeistert. „Ein super Spiel machen sie“, lobte Sammrey in der Pause. Zu diesem Zeitpunkt stand es jedoch bereits 1:1, da sich Mothes einen unnötigen Ballverlust geleistet und anschließend Keeper Meyer einen Drochterser im Strafraum gefoult hatte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Christian Rusch (34.). Am Urteil Sammreys änderte das jedoch nichts. Beide Teams wussten in den ersten 30 Minuten schnell das Mittelfeld zu überbrücken und erspielten sich dadurch beinahe im Minutentakt Chancen. Eine davon hätte das 2:0 sein müssen, doch Görkem-Turan Colak jagte den Ball aus fünf Metern über das Tor.

Somit mussten sich die Oytener bis zur zweiten Halbzeit mit dem Jubeln gedulden. Doch dann ging es wieder schnell: Einen Freistoß von der Seitenlinie schlug Julian Stiel mustergültig in den Sechzehner. Dort war Lennart Brand eh schon der Größte und sprang zudem am höchsten – 2:1 per Kopf (48.). Wieder hielt die Führung aber nur bis Mitte der Halbzeit. Und diesmal waren es die Drochterser, die von einem Torwartfehler profitierten. Keeper Meyer rutschte beim Herauslaufen weg und somit genügte eine Kopfballverlängerung von Ole Franz zum 2:2 (66.). Ein Schock für den TVO und der nächste folgte zugleich. Keeper Meyer wehrte drei Minuten später einen Schuss so gerade noch ab, doch Fabian von Essen schaltete schneller als die Oytener Defensive und traf zum 2:3. Das war der Knock-out, die Wiedekamp-Schützlinge waren anschließend physisch und psychisch am Ende. „Wir waren kopflos und haben es nicht mehr hinbekommen, strukturiert nach vorne zu spielen“, beobachtete der Coach. In der Folge ließ Drochtersen vier Hochkaräter liegen, wurden aber vom TVO dafür nicht mehr bestraft. Und dann setzte die Schwerkraft mit dem Ertönen des Schlusspfiffs ein.

„Es war dennoch eine schöne Pokalrunde. Überhaupt im Finale zu spielen, ist sehr geil. Nur schade, dass sich die Jungs nicht noch belohnt haben“, resümierte Dennis Wiedekamp.

Senioren 20.05.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Niklas Johannson. Fußball-Bezirksliga: Oytens Bibic und Brand brillieren.

Das war nicht viel vom SV Vorwärts Hülsen. Im Auswärtsspiel beim TV Oyten setzte es eine hochverdiente 1:4-Pleite.

„Eine hochverdiente Niederlage, wir haben keine Einstellung an den Tag gelegt. So geht man in Oyten halt unter“, meckerte der Co-Trainer des SV Vorwärts Hülsen, Dave Otto, nach der deutlichen und hochverdienten 1:4-Pleite in der Fußball-Bezirksliga beim TV Oyten.

Den Torreigen für die Gastgeber eröffnete Elvedin Bibic per Kopf bereits früh (7.). „Er ist nicht gerade als Kopfballungeheuer bekannt, aber das hat er gut gemacht“, schmunzelte Oytens Trainer Axel Sammrey, der eine starke erste halbe Stunde seines Teams beobachtete. Nur zehn Minuten später erhöhte Lennart Brand ebenfalls per Kopf nach einem Bibic-Eckball auf 2:0. In der 33. Minute drehte das Duo des Tages den Spieß wieder um, indem Brand mit einem perfekten Pass in die Schnittstelle Bibic bediente und dieser eiskalt zum 3:0 einschob. „Wir hätten sogar 5:0 führen können, weil wir brutal überlegen waren. Doch nach dem 3:0 hat die Mannschaft ein wenig nachgelassen“, betonte Sammrey.

So konnten die ansonsten harmlosen Gäste nach einem gut heraus gespielten Konter und einem sehenswerten Abschluss von Zekirja Paloshi auf 1:3 verkürzen (37.). „Da haben wir gepennt“, haderte Sammrey. Den Schlusspunkt zum 4:1 setzte der TVO, indem Jonas Reinke eine starke Vorarbeit von Marius Winkelmann veredelte (71.). „Dieses Tor war wirklich schön heraus gespielt. Insgesamt war die Leistung der Mannschaft in Ordnung, wobei wir noch mehr Tore hätten schießen müssen. Aber wenn man vier Stück erzielt, darf man eigentlich nicht meckern“, sagte Sammrey, dessen Team auf Platz sieben steht. Hülsen stagniert auf Rang zehn und hat den Klassenerhalt trotz sechs Zählern Vorsprung noch immer nicht zu hundert Prozent sicher.

Senioren 15.05.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Niklas Johannson. Fußball Bezirksliga: Nur noch ein Unentschieden bis zum Ligaverbleib.

Mit einem Punkt gegen den TV Oyten könnte der MTV Riede den Klassenerhalt drei Spieltage vor Saisonende endgültig unter Dach und Fach bringen.

Die Fußballer des MTV Riede würden mit einem Remis im Nachholspiel gegen den TV Oyten den Klassenerhalt auch praktisch endgültig perfekt machen. Grund zum Feiern sieht Trainer Thorsten Eppler bei Erreichen des Ziels jedoch nicht wirklich: „Durch die vergurkten Spiele gegen Wörpedorf und Bothel gibt es nicht viel zu feiern. Wir hätten bei einem Unentschieden zwar unser Ziel erreicht, aber das konnte man von dieser Mannschaft auch erwarten.“ Gegen Oyten glaubt er an eine schwierige Partie: „Oyten hat in der Rückrunde keine Bäume ausgerissen, aber wir werden mit Spielern aus der A-Jugend und der zweiten Herren antreten müssen.“

Wie die Personalsituation beim TVO aussehen wird, steht dagegen noch nicht fest. „Ich kann es heute noch nicht sagen, wer mir zur Verfügung stehen wird. An einem Wochentag haben wir eigentlich immer Probleme, weil viele Spieler arbeiten müssen“, erklärt Oytens Trainer Axel Sammrey. Die Chancen auf einen Einsatz von Marius Winkelmann stehen hingegen nicht schlecht. Gegen Riede möchte der TVO unbedingt die 1:5-Klatsche in Hambergen vergessen machen: „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Tagesform entscheiden wird. Wir wollen uns auf jeden Fall besser präsentieren als zuletzt.“

Anpfiff: Mittwoch um 19.30 Uhr in Riede

Senioren 13.05.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Maurice Reding. Fußball Bezirksliga: Oyten kommt unter die Räder

Der TV Oyten hat sein Auswärtsspiel beim FC Hambergen deutlich verloren. Die Niederlage nahm TVO-Coach Axel Sammrey ein Stück weit auf seine eigene Kappe.

Hambergen. Der TV Oyten ist beim FC Hambergen böse unter die Räder gekommen. Die Elf von Axel Sammrey verlor deutlich mit 1:5 (0:3). Die Niederlage nahm der Coach des Fußball-Bezirksligisten ein Stück weit auf seine eigene Kappe. „Wir wollten mitspielen und uns nicht hinten reinstellen. Wir haben aber zu viele individuelle Fehler gemacht“, sagte Sammrey. Bereits zur Halbzeit lag der TVO mit 0:3 zurück. Nach einer Flanke von der rechten Seite stand Dennis Heineke komplett blank und köpfte zur frühen Führung der Gastgeber ein (4.). Nur neun Minuten später erhöhte der FCH, der durch den Sieg am spielfreien TSV Ottersberg vorbeigezogen ist und nun von der Tabellenspitze grüßt, auf 2:0. Nach einer Ecke erzielte Frederik Nagel das zweite Kopfballtor für Hambergen (13.). Dem 3:0 durch Dennis Heineke ging erneut ein individueller Fehler voraus (39.).

In der zweiten Halbzeit erzielte Heineke mit dem 4:0 seinen dritten Treffer und damit das dritte Kopfballtor für die Gastgeber (48.). Henrik Müller verkürzte nach Vorarbeit von Anton Strodthoff auf 1:4 (72.), doch die Hamberger erzielten kurz vor Schluss das 5:1. Nach einem Eckball der Oytener konterten sie den TVO aus, an dessen Ende Finn-Niklas Klaus zum Endstand einschob (87.). „Die Jungs haben bis zum Schluss alles versucht. Teilweise haben wir gut mitgespielt. Hambergen hätte genau wie wir aber mehr Tore schießen können“, sagte Sammrey.

Foto: Björn Hake

Senioren 11.05.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Niklas Johannson. Oyten will das Heil in der Offensive suchen.

Der TV Oyten reist am Sonntag zum Meisterschaftsanwärter FC Hambergen. Mit einer mutigen Ausrichtung will das Team von Axel Sammrey für eine Überraschung sorgen.

Der spielfreie TSV Ottersberg wird am Sonntag sicherlich mit großem Interesse auf das Gastspiel des TV Oyten beim FC Hambergen (Anpfiff: Sonntag um 15 Uhr in Hambergen) schauen und darauf hoffen, dass die Mannschaft von Axel Sammrey den großen Favoriten wie beim 2:2 im Hinspiel der Fußball-Bezirksliga ärgert. „Damals stand mir noch ein anderes Team zur Verfügung. Aber wir wollen uns in Hambergen nicht verstecken und mutig nach vorne spielen“, betont Sammrey, der neben Nepras Vojtech (beruflich) auf Erik Baeßmann (Vorstellungsgespräch) und Patrik Kuhna (verletzt) verzichten muss. Hinter dem Einsatz von Marius Winkelmann stehe noch ein Fragezeichen. Für den Tabellenachten wird es neben den Offensivbemühungen auch darauf ankommen, das 54-Tore-Duo um Dennis Heineke und Finn-Niklas Klaus in den Griff zu bekommen. Dann könnte eine Überraschung drin sein, an die Sammrey ohne Zweifel glaubt: „In der Champions League haben wir doch gesehen, dass man ein Ergebnis nicht vorher schon festlegen kann. Wir fahren da nicht hin, um etwas zu verschenken.“

Senioren 09.05.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Patrick Hilmes. „Wie könnte dieser Trainer falsch sein?“

Detlef Meyer, Vorsitzender der Fußball-Sparte des TV Oyten, stellt sich im Interview den Fragen über den mit jungen Spielern eingeschlagen Weg und auch über Coach Axel Sammrey.

Herr Meyer, wie ist es um die Fußball-Sparte des TV Oyten bestellt?

Detlef Meyer: Gut, wir sind nach wie vor zufrieden. Auch, wenn das von außen teils anders wirken mag. Als wir vor vier Jahren Axel Sammrey als Coach verpflichtet haben, herrschte Aufruhr. Aufsehenerregend waren dann auch die folgenden Jahre mit den Aufstiegen der ersten, zweiten und dritten Mannschaft sowie den folgenden Klassenerhalten.

Doch nun ist die Erfolgsserie der Ersten in der Bezirksliga Lüneburg ins Stocken geraten. Vier Spieltag vor Saisonende findet sich der TVO im Niemandsland der Tabelle auf Rang acht wieder . . .

Nach Platz fünf und dann Platz drei im Vorjahr haben manche ja die Hochrechnung aufgestellt, was dann in dieser Saison dabei herauskommen müsste. Uns war intern von Anfang an klar, dass die Hochrechnung nicht zutreffen würde. Mit Mannschaften wie Etelsen, Hambergen, Ottersberg und auch dem VSK Osterholz-Scharmbeck war uns bewusst, dass wir nicht die Rolle spielen können, die wir zuletzt gespielt haben. Aber natürlich haben wir mit einer besseren Platzierung geliebäugelt. Das Ergebnis entspricht auch unseren eigenen Erwartungen nicht. Doch wir hatten drei fette Jahre, da muss man auch mal mit einem solchen leben. Zudem wissen wir um die Umstände. Wir hatten in der Saison viele Verletzte und auch manchen Abgang. Auch andere Mannschaften könnten solche Ausfälle nicht gänzlich kompensieren. Daher ist das Abschneiden erklärbar und auch kein Misserfolg.

Negative Ergebnisse führen über kurz oder lang immer zur Trainerfrage. Wurde die beim TV Oyten bezüglich Axel Sammrey gestellt?

Nein, zu keinem Zeitpunkt. Zeigen Sie mir einen Trainer, der vier Jahre lang nicht einmal beim Training, dass dreimal die Woche stattfindet, oder bei einem Spiel gefehlt hat. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht wäre Axel ein Mitarbeiter, der keinen Tag krank war, nie gezweifelt hat und immer seine volle Leistung gab. Ich wäre mit dem Hammer geschlagen, einen Trainer zu entlassen, der 365 ‚Fußball-Tage‘ im Jahr für den Verein lebt. Außerdem haben die 14 ungeschlagenen Spiele am Stück gezeigt, zu was die Mannschaft fähig ist. Hinzu kommt, dass sich durch die vielen Ausfälle andere Spieler weiterentwickelt haben wie etwa Anton Strodthoff oder Timon Müller oder Ole Persson und viele weitere. Es gibt halt immer zwei Seiten der Medaille. Die Rampe in den Herrenbereich sollte eigentlich sanfter sein, nun ist sie halt steiler. Und das hat sich teilweise als gut erwiesen. Wir haben trotz der Ausfälle auch immer 16 bis 18 Spieler beim Training. Daher nochmals: Wie könnte dieser Trainer der falsche sein?

Das langfristige Ziel ist und bleibt aber der Aufstieg in die Landesliga?

Ja, das bleibt so.

Gehen Sie dafür auch weiterhin den eingeschlagenen Weg und setzen vermehrt auf junge und selbst ausgebildete Spieler?

Ja, wir werden den Weg weitergehen. Auf diesem Weg werden weiter große Erfolge und auch Rückschläge warten, das wissen wir. Das einer mal die Geduld verliert oder den Frohlockungen anderer nicht widerstehen kann, das wird immer mal wieder so sein. Es ist halt die Frage, ob man organisch oder anorganisch wachsen will, ob man selbst durch Leistung wächst, oder man zukauft. Wir wachsen lieber organisch. Ich weiß, dass das teils naiv ist, da die Gesellschaft sich geändert hat. Und in der Landesliga kommt man ohne Aufwandsentschädigungen nicht zurecht, auch das ist klar. Ich ziehe auch den Hut vor anderen Vereinen, die den monetären Weg einschlagen. Ich bewundere das, aber wenn es bei solchen Vereinen mal rumst, dann rumst es richtig. Bei uns kann keiner den Geld-Hahn abdrehen, da es diesen Hahn nicht gibt. Ich glaube, wir tun etwas, was nachhaltig ist.

Dieser Weg führt jedoch auch dazu, dass Spieler wie nun Pascal Döpke oder zuvor Arthur Bossert den Verein verlassen, um schneller nach oben zu kommen . . .

Das schmerzt und macht mich sehr traurig. Pascal sagte ja von sich selbst, dass er das Gesicht des TV Oyten ist. Vielleicht wäre seine Entscheidung auch eine andere gewesen, wäre der sportliche Erfolg größer gewesen. Doch der hing auch mit ihm und seiner Verletzung zusammen. Aber wenn unsere Spieler in höhere Sphären gehen, dass macht einen dann auch ein Stück weit stolz. Das ist mit Pascal so, das war mit Arthur so und das war auch damals mit Rafael Czichos so, der in der nächsten Saison in der Bundesliga spielen wird. Das ist doch supergeil.

Bei diesem eingeschlagenen Weg mit dem Fokus auf junge Spieler: Wie kann es sein, dass der TV Oyten seine U18 zur kommenden Saison abmelden muss?

Das ist so nicht ganz richtig. Die U18 wird lediglich nicht in die U19 übergehen. Das ist auch so mit der Mannschaft besprochen, denn alle können im Herrenbereich spielen. Das Problem ist, dass die Masse an Spielern nach der U18 ausgedünnt ist. Entweder wollen die Jungs nur noch kicken oder leistungsbezogener spielen. Das führt dazu, dass das Niveau kein hohes mehr ist. Somit haben wir beschlossen, sie direkt in den Herrenbereich zu überführen. Alle Spieler bleiben uns erhalten und teilen sich auf die Herren-Mannschaften auf. Jeder darf sich ausprobieren, keiner wird weggeschickt. In der nächsten Saison haben wir dann keine U18, da jetzt eine U17 fehlt. 

Das Interview führte Patrick Hilmes.

Zur Person

Detlef Meyer (51)

leitet im dritten Jahr die Fußball-Sparte beim TV Oyten. Seit seinem 16. Lebensjahr ist er im Verein, zunächst als Spieler, später als Trainer diverser Mannschaften. Zudem bekleidete Meyer auch das Amt des Vorsitzenden im Gesamtverein.

Senioren 06.05.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Niklas Johannson. Fußball-Bezirksliga: Vojtech belohnt TV Oyten.

Die Fußballer des TV Oyten haben sich durch ein Jokertor von Nepras Vojtech ein verdientes 1:1 gegen die Reserve des Heeslinger SC erspielt.

Oyten. Der TV Oyten hat sich nach einer starken Vorstellung ein hochverdientes 1:1 (0:1) gegen die Reserve des Heeslinger SC erkämpft. Trotz des Unentschiedens und der ansteigenden Formkurve rutschte die Mannschaft von Axel Sammrey in der Fußball-Bezirksliga Lüneburg 3 aber auf den achten Tabellenplatz ab und liegt nun hinter dem TSV Bassen.

Gegen den Fünftplatzierten zeigte Oyten vor allem spielerisch eine anständige Leistung. „Wir sind sehr zufrieden, sogar ein Sieg wäre in der Schlussphase nicht unverdient gewesen“, betonte Sammrey, dessen Team nach einer halben Stunde aber erst einmal einen Rückstand verdauen musste. Nach einem Abspielfehler im Mittelfeld setzte sich Dominic Stam im Zentrum durch und vollstreckte schließlich zum 1:0 für die Gäste (31.).

Kurz danach scheiterte TVO-Akteur Timon Müller freistehend aus fünf Metern an einer glänzenden Parade von Patrik Borchers (35.). „Er war beim Gegner der beste Mann auf dem Platz“, lobte Sammrey, der in der 60. Minute Nepras Vojtech einwechselte und damit ein goldenes Händchen bewies. Denn der Stürmer erzielte nach einem starken Pass von Anton Strodthoff den Ausgleich (77.). Sammrey schwärmte: „Die Vorarbeit von Anton war genial.“

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