TV Oyten - Newsartikel drucken


Autor: Axel Sammrey
Datum: 09.04.2018


Verdener Nachrichten von Florian Cordes. Bossert trifft spät zum Sieg. Lange Zeit führte der TV Oyten knapp gegen den FSV Langwedel-Völkersen. Beim Abpfiff hieß es dann aber doch 3:0 für die Gastgeber.

Oyten. Mit 0:3 (0:1) hat der FSV Langwedel-Völkersen am Sonntag das Derby der Fußball-Bezirksliga beim TV Oyten verloren. Aufgrund des Resultats lässt sich vermuten, dass die Gastgeber den FSV deutlich beherrscht haben. Für Gästetrainer Dariusz Sztorc stand jedoch fest, dass das Ergebnis nicht unbedingt den Verlauf des Spiels widerspiegelt. Für seine Mannschaft sei durchaus mehr drin gewesen, urteilte der FSV-Coach.

Vor allem hätte seine Elf nicht gleich mit 0:3 verlieren müssen. Denn die Gegentore zwei und drei kassierte Langwedel erst spät. Beide Treffer wurden von Arthur Bossert markiert. Zum 2:0 traf Oytens Angreifer in der 88. Spielminute. Zwei Minuten später lag das Spielgerät wieder im Tor von FSV-Torhüter Moritz Nientkewitz. Murat Avanas hatte Bossert mit einem langen Ball auf die Reise geschickt. Bossert lief alleine auf Nientkewitz zu. Sein Schuss landete jedoch am Pfosten. Bossert setzte aber noch einmal zum Flugkopfball an und traf zum Endstand. Schiedsrichter Lukas Höft pfiff die Partie anschließend gar nicht mehr an. Das 1:0 markierte in der ersten Halbzeit Pascal Döpke. Er traf in der 18. Spielminute per Foulelfmeter.

Seit zwei Partien ohne Gegentor

„Wir haben defensiv gut gearbeitet. Ich denke, wir hatten alles jederzeit im Griff“, meinte Oytens Trainer Axel Sammrey. „Das 2:0 machen wir aber zu spät. Es hätte jederzeit ein Ball durchrutschen können. Langwedel hat alles getan und 90 Minuten lang nicht aufgegeben. Scheinbar ist es momentan aber nicht so einfach, gegen uns zu treffen.“ Nachdem der TVO gegen Hambergen und Worpswede zehn Tore kassiert hatte, ist das Team nun seit zwei Partien ohne Gegentor geblieben. „Scheinbar haben uns die beiden Klatschen wieder aufgeweckt“, sagte Sammrey.

Dariusz Sztorc meinte hingegen, dass er die Niederlage akzeptieren müsse. „Spielerisch haben wir das aber gut gemacht“, bilanzierte der Trainer des FSV Langwedel-Völkersen. „Wir haben alles versucht. Da kann ich dem Team nicht böse sein.“ Die besten Chancen der Gäste hatten vor der Pause Gianluca Müller und Nüsret Yüksel. Dabei nutzten die beiden ihre Möglichkeiten aber nicht.